In der Finanzkrise scheint eine Immobilie manchem Anleger ein geeigneter Zufluchtsort fürs Geld zu sein.
Das Telefon im Büro von Michael Schick klingelt seit einigen Wochen deutlich häufiger als vorher. "Wir haben eine Sonderkonjunktur", erzählt der Immobilienmakler aus Berlin. Wer Geld übrig habe oder viel Erspartes auf dem Konto, erkundige sich in diesen Zeiten nach einer Wohnung oder einem Haus. "Die Leute sind verunsichert und suchen Anlagemöglichkeiten für ihr Geld", sagt Schick.
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Die Deutschen brauchen mehr Wohnraum. Die Zahl der Haushalte wächst stetig, voraussichtlich mindestens bis zum Jahr 2020. (© Foto: Schierenbeck/dpa/tmn)
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Der Makler Thomas Aigner aus München bestätigt den Trend: "Auch wir haben derzeit sehr viele Anfragen." Nicht jeder kaufe, aber viele würden sich erkundigen und einen Immobilienkauf in Erwägung ziehen. Das erstaunt zunächst. Die Wirtschaftskrise hat Deutschland voll im Griff. Die Zahl der Arbeitslosen wird in den kommenden Monaten vermutlich deutlich steigen. Und die Nachrichten über Abstürze an Immobilienmärkten im Ausland sind noch lange nicht vergessen. So versuchen in Teilen der Vereinigten Staaten oder in London Menschen verzweifelt die eigenen vier Wände zu verkaufen und bekommen gerade mal einen Bruchteil dessen, was sie noch vor einiger Zeit bezahlt haben. Wenn sie ihre Häuser überhaupt loswerden.
Kein Boom, kein Absturz
Der deutschen Markt für Wohnimmobilien scheint dagegen noch Vertrauen zu erwecken. Im Herbst des vergangenen Jahres gab es zwar Meldungen über einige Häuser, die quasi über Nacht an Wert verloren hatten. Das seien aber absolute Einzelfälle, sagen die Experten. Eine Blitzumfrage des Deutschen Städtetags zu Beginn des Jahres ergab: Die Preisentwicklung sei im Durchschnitt stabil. Und diese Stabilität lockt mittlerweile offenbar Anleger, die nach Alternativen für ihr Geld suchen. Sie fürchten, dass es zu einer Inflation kommt.
Experten sind sich einig: Die Tatsache, dass die Preise seit Mitte der neunziger Jahre kaum gestiegen sind, bewahrt die deutschen Wohnimmobilien gerade vor einem Absturz. In anderen Ländern boomten die Wohnungsmärkte. Der Boom habe hierzulande nicht stattgefunden, sagt Karin Siebels, Analystin bei der HSH Real Estate. Doch wie sicher kann man sein, dass sich die Preise für Häuser und Wohnungen hierzulande auch in Zukunft halten?
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Den Immobilienpreisrückgang wird AUCH in München kommen. In den nächsten Monaten wird es in München eine neue Rekordarbeitslosigkeit geben wie man es noch nie erlebt hat.
Dann beginnt die Abwanderung der Mieter zurück in ihre Heimat. Bereits 2002 und 2003 standen in München viele Wohnungen leer. Ohne Arbeit keine hohen Mieten.
Der Umsatz der deutschen Industrie ist im Februar um 23,3 % eingebrochen, so hoch wie noch nie !
Was ist das für eine "Blitzumfrage" gewesen ? Man kann doch nicht mitten in einer globalen Immo-Krise die Leser mit solchen Berichten in falscher Sicherheit wiegen. Da hat man schon etwas mehr Recherche zu betreiben, sonst macht man sich nur zum Helfershelfer ! Der Immo-Markt zittert und wackelt und die Vor(oder Nach- ? findet es heraus ..)Beben kann man schon an den Zehen spüren. Schon sehr seltsam wenn dann Umfragen ergeben, daß alles in bester Ordnung sei.