Privatleute lecken sich die Finger nach Gold und Silber in Form von Geldstücken oder Barren. Warum das gerade jetzt sinnvoll ist - und wie Liebhaber auf ihre Kosten kommen.
"Praktisch jeder versichert sein Auto gegen Unfälle und sein Haus gegen Feuer. Genauso ist Gold eine notwendige Versicherung für wirklich schlechte Zeiten." So beschreibt der amerikanische Rohstoff-Guru Jim Rogers gerne den Sinn einer Geldanlage in physische Edelmetalle. Und er fügt hinzu: "Hoffen Sie, dass Sie weder Ihre Feuerversicherung noch Ihr Gold jemals brauchen."
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Tatsächlich ist das Investment in Gold und Silber in den vergangenen Monaten zunehmend populärer geworden: Die Kreditkrise im Bankensektor, der schwache Dollar und die steigenden Inflationszahlen haben bei Privatanlegern zu einer Renaissance von Barren- und Münzanlagen geführt.
Einige Banken und Vermögensberater empfehlen zwar schon seit längerem, bis zu zehn Prozent des Portfolios in Edelmetalle zu investieren. Dabei stehen jedoch zumeist Goldminenfonds oder börsengehandelte Edelmetall-Zertifikate, sogenannte Exchange Traded Commodities (ETC), im Vordergrund.
Einige Anbieter solcher ETC, wie etwa die Société-Générale-Tochter Lyxor, die britische Barclays oder die Zürcher Kantonalbank werben damit, dass die Papiere zu hundert Prozent mit dem physischen Material hinterlegt sind.
Starker Schutz gegen Inflation
Die Schweizer Credit Suisse rät dazu, zwei Drittel der Edelmetallanlagen physisch zu halten. "Wir rechnen mit einem Anstieg des Goldpreises auf 1000 Dollar pro Unze und empfehlen unseren Kunden bis zu fünf Prozent ihres Portfolios in Gold anzulegen", sagt Philipp Vorndran, Chef-Anlagestratege des Vermögensverwaltungsarms der Credit Suisse (derzeit notiert Gold bei etwa 800 Dollar).
Das sei "die beste Protektion gegen Inflation und Probleme im Finanzsystem", fügt Vorndran an. Kleinere Institute wie die Berliner Quirin Bank legen ihren Kunden sogar bis zu zwanzig Prozent Edelmetall-Investments ins Depot.
"Die enormen Risiken innerhalb des Finanzsektors, die durch die übertriebene Verbreitung von Derivaten unkalkulierbar geworden sind, legen eine solch konservative Anlagestrategie nahe", begründet Claus Vogt, leitender Anlagestratege bei Quirin, das Vorgehen.
Während die Banken bei ihrem Portfolio-Management überwiegend auf physisch besicherte Edelmetall-Papiere und manchmal auch große Barren zurückgreifen, gibt es an Bankschaltern und bei den großen Münzhändlern der Republik einen Boom für kleiner gestückelte Edelmetalle zu Anlagezwecken.
Das sind in erster Linie Münzen, die in ihrem Herkunftsland gesetzliches Zahlungsmittel sind. Man erkennt sie daran, dass sie, anders als Sammlermünzen, einen aufgeprägten Nennwert haben. Ausnahme: Für die beliebteste Anlagemünze, den südafrikanischen Krügerrand, wird der Nennwert variabel in Abhängigkeit vom Goldpreis festgestellt.
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- Gold Gier nach Gold - wie nach 1980 07.11.2007
- In eigener Sache Boom, boom ... Gold 30.10.2007
Verkehrssünderdatei in Flensburg
Was braucht man Zinsen, wenn der Goldwert die letzten Jahre fast ständig zweistellig pro Jahr wächst... es gibt doch eine ganz einfache Logik: Es gibt nur eine konstante Menge Gold auf der Welt, was zudem immer schwieriger aus der Erde zu befördern ist... man muss immer tiefer graben und die Leute, die das machen, wollen immer mehr Geld dafür haben.... d.h. das Angebot wird immer knapper.... gleichzeitig steigt schon alleine dadurch die Nachfrage, daß die Zahl der Menschen auf der Erde ständig zunimmt, auch derer, die in Wohstand leben. Hauptabsatzmarkt für Gold ist zu 75% die Schmuckindustrie und dort mit Schwerpunkt Asien/Indien. Gerade in Asien, in China und Indien wächst die Bevölkerung dramatisch an.... steigende Nachfrage bei knapper werdendem Angebot hat noch immer für steigende Preise des nachgefragten Gutes gesorgt....
zudem müssen die Zentralbanken dieser Welt bei immer weicherem Dollar ja neben den Euro-Anlagen noch ihre Gelder in anderen sicheren Anlagen deponieren, - was ausser Gold sollte das sein? Kein Wunder, daß Edelmetallvertriebe wie CoinInvestDirect.com oder ProAurum.de im Moment mit 24h am Tag nicht auskommen...
Wie sagte einmal der sehr verehrte Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl von der CDU: Entscheidend ist das, was hinten raus kommt. Ich sage: Entscheidend ist das, was unter dem Strich rauskommt.
Richtig, Herr/Frau bellmonte: Man kann es nicht oft genug wiederholen, denn offensichtlich kapieren es die wenigsten Sparer und Kapitalanleger.
Wie immer man es bezeichnet: Diversifizierung, Streuung, Risiko-Chancen-OPTIMIERUNG. Die einzige Anlagestrategie, die langfristig tatsächlich aufgeht:
Die Verteilung seines Vermögens auf verschiedene Kapitalanlagen und Investments: Aktien und andere (reale) Beteiligungen an nationalen und internationalen Unternehmen, festverzinsliche Wertpapiere, Bauerwartungsland, Rostoffzertifikate, Immobilien, Pretiosen, Briefmarken, Kunstgegenstände, Termin- und Tagesgelder, Bargeldbestände in verschiedenen Währungen und selbstverständlich auch einige Goldmünzen/-barren und andere Edelmetalle.
Man fährt zwar damit nicht die theoretisch MAXIMAL möglich Rendite ein. Aber den Hellseher, der nahezu sein gesamtes Vermögen IMMER auf das BESTE Pferd setzt und dieses Pferd immer zum RICHTIGEN Zeitpunkt kauft/verkauft, gibt es nicht, denn dieser Pferdehändler oder "Experte" wäre inzwischen mindestens 10000000000mal reicher als Bill Gates und die Gebrüder Albrecht zusammen.
Es gibt Aktien, deren Kurs in den letzten 10 Jahren um 1.000 Prozent gestiegen ist (und damit meine ich nicht google). Das heißt, wer vor 10 Jahren nur 1.000 Euro/DM in diese Aktie investiert hat, ist heute Euro/DM-Millionär, wenn man eine Million (=1.000.000 Euro bzw. DM) investiert hätte, dann wäre man heute Milliardär (=1.000.000.000 Euro bzw. DM).
Wer sein Vermögen dagegen streut, wird zwar niemals diese maximale Rendite erzielen, aber wie die Geschichte zeigt, wird er selbst nach einem Börsencrash, einer Bankenpleite, einem Weltkrieg, einer Währungsreform oder einer geplatzten Immoblilienblase nicht mittellos und verarmt dastehen wie der Rest der Bevölkerung.
Selbstverständlich habe auch ich für meine Kunden damals Aktien des sog. Neuen Marktes gekauft, aber begrenzt auf ein Prozent Ihres jeweiligen Anlagevermögens (das bedeutet z.B. bei 5 Millionen Euro einen Betrag von 50.000 Euro), und ich habe damit zum Teil auch Verluste gemacht. Aber auf der anderen Seite sind z.B. die Preise für vermietete Wohnungen in München oder die Preise für Rohstoffe oder auch der Goldpreis seither um eine Mehrfaches gestiegen und darauf kommt es letzlich an.
Wie sagte einmal der sehr verehrte Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl
Das heißt, es kann Überweisungen auf dem Girokonto geben.
Und da unsre legalen Schnüffler jedes Konto durchkämmen dürfen ...
Vorausgesetzt man versorgt sich durch seriöse Händler.
Von dubiosen Gold-Schafen lässt man am besten die Finger - könnte zweifelhaft ausgehn.
Da Silber im Gegensatz zu Gold industriell genutzt wird, sehe ich darin ein weitaus sicherere Anlage. Silber ist "billig" und ein Recyclen lohnt sich oft nicht oder wird verschlampt. Durch diesen "sorglosen Umgang" mit Silber könnte dieses Metall eine viel größere Nachfrage erlangen.
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Gold wirft zwar keine Zinsen ab, hat aber doch einie wesentliche Vorteile gegenüber anderen Anlageformen. So läßt sich Gold nicht beliebig vermehren wie das Papiergeld Dollar oder Euro, ist also keiner politischen Einflußnahme unterlegen. Physisches Gold in Form von Barren und Münzen taucht in keiner Steuerbilanz bzw. auf keinem Konto auf und entzieht sich somit der Reichweite eines immer gierigeren Fiskus. Deswegen wird Gold von allen Regierungen so gehaßt. Im dritten Reich war privater Goldbesitz verboten, wie im übrigen auch in Roosevelts USA. Gold diszipliniert die Finanzpolitik. Gold macht frei!!
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