Klagen auf hohem Niveau: Die Finanzkrise lässt die Vermögen der Superreichen drastisch zusammenschmelzen - doch die Schuld suchen die Millionäre bei ihren Finanzberatern.
Auch die sehr vermögenden Bürger dieser Welt haben in der Finanzkrise Geld verloren. Diese Meldung darf nicht weiter verwundern, interessant ist jedoch das Ausmaß des Wohlstandsverlustes. Der am Mittwoch von Merrill Lynch Global Wealth Management und Capgemini vorgelegte World Wealth Report gibt Auskunft. Als reich gilt jeder, der mindestens eine Million US-Dollar besitzt, die er nicht für das tägliche Leben benötigt und somit frei investieren kann. Die Anzahl dieser sogenannten "High net worth individuals" (HNWIs) sank im Jahr 2008 weltweit um 14,9 Prozent auf 8,6 Millionen Personen. Ihr Vermögen reduzierte sich im Vergleich zu 2007 um 19,5 Prozent auf 32.800 Milliarden Dollar.
Der schöne Schein trügt: Die Zahl der Superreichen hat sich deutlich verringert. (© Foto: Reuters)
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Die Zahl der Superreichen - das sind Menschen mit einem verfügbaren Finanzvermögen von mindestens 30 Millionen Dollar - verringerte sich um 24,6 Prozent. "Dieser in seiner Höhe bislang einmalige Rückgang machte das solide Wachstum der Jahre 2006 und 2007 zunichte", heißt es in der Studie. In Deutschland sank die Zahl der HNWIs im Jahr 2008 um 2,7 Prozent auf 809.700 Personen. Rund 90 Prozent aller HNWIs leben in Nordamerika, Asien und Europa.
Unzufrieden mit Finanzberatern
Wie die Studie weiter zeigt, waren die Reichen häufig sehr unzufrieden mit ihren Finanzberatern. Ein Viertel der Befragten zog ihr gesamtes Vermögen vom langjährigen Beratungshaus ab. 46 Prozent der Vermögenden sagten, sie hätten ihr Vertrauen in die Wealth-Management-Abteilungen verloren. "Hieran wird deutlich, dass Vermögensberatungsfirmen ihren Kunden verstärkt ein Gefühl der Sicherheit geben müssen. Sie müssen für mehr Transparenz und Einfachheit sorgen", heißt es in der Studie.
Im vergangenen Jahr verringerten die HNWIs weltweit ihre Investitionen in Aktien. "Die Finanzkrise hat zu einer deutlich erhöhten Risikoaversion bei Privatanlegern geführt, und so fanden sich diese am Ende mit großen Mengen Barmittel und Staatsanleihen in ihren Portfolios wieder", sagt Oliver Orth, verantwortlich für den Bereich Global Wealth Management für Merrill Lynch in Deutschland und Österreich.
Der World Wealth Report basiert neben der Auswertung vorhandener Statistiken auf Umfragen bei rund 1350 Beratern, über 200 vermögenden Privatpersonen und mehr als 60 Führungskräften von Vermögensverwaltungen.
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(SZ vom 25.06.2009/tob)
Betritt ein Mann in der Schweiz eine Bank mit einem Koffer, geht zum Schalter und flüstert dem Schalterbeamten leise zu: Ich habe hier 500.000 Euro und möchte ein Nummernkonto eröffnen.
Der Schalterbeamte sagt: Wie bitte ? Ich kann Sie nicht verstehen. Sie sprechen zu leise.
Der Mann flüstert etwas lauter: Ich habe hier 500.000 Euro und möchte ein Nummernkonto eröffnen.
Der Schalterbeamte sagt: Ach so. Ich verstehe. Aber Sie dürfen ruhig laut sprechen, Armut ist bei uns in der Schweiz keine Schande.
J, Satire ist nicht leicht zu verstehen, also schlecht. Sorry!!
Wie tuen einem diese Leute doch leid, die sicher jetzt die Rentner um die ab 1.7. auch
noch anstehende Rentenerhöhung beneiden. Darüber hinaus können die Renten auch nicht gekürzt werden. Als Ausgleich für die Verluste sollten
die Tafeln den Armen Millionären evtl. Einkaufsscheine übergeben.
Geld gehört doch eigentlich nur in die Taschen der Millionäre!
.... läßt sie doch Rückschlüsse auf die Art der Vermögensanlage bei den HNWIs zu. Die Rückgänge liegen in etwa in der Höhe dessen, was an Kursverlusten bei Aktien/High-Yield-Anleihen zu verzeichnen war. Wenn also bei Vermögen dieser Größenordnung immer noch der Schwerpunkt auf Wachstum gelegt wird, warum sich dann beschweren und worüber, angesichts der Tatsache, daß Anlagestrategien in diesen Kreisen sicher vorher abgesprochen wurden ?
Eher erstaunlich ist der geringe Rückgang um 2,7% in D. angesichts des weltweiten Rückgangs um 14,9%.
Da diese Personengruppe immer noch ein Gesamtvermögen von rund 2 Billionen auf die Waage bringen dürfte, keimen sicher wieder verständliche Forderungen nach Einführung der Vermögensteuer auf. So ein lockeres Prozent dürfte ja sicher entbehrlich sein.
Interessant ist sicher die Umsetzung, wenn rund 20'' dem Finanzsystem entzogen werden. Dann dürften sicher nochmals Einstiegskurse winken.
Finanzberater haben hohe Gehaltsforderungen, aber ihre Ratschäge sind letzlich sehr verletztlich. Daher: Wieviel sind sie Wert.
Superturbospitzenmanager: Sie haben die Hosen gestrichen voll und schreien wie ein Kind nach der Mama, sprich dem Steuerzahler, der den Karren, den sie in den Dreck gefahren haben, rausziehen soll.
Also unten drunter sind alle nackt, ob Reich oder Arm und wir sollten uns wirklich mal fragen, ob die Manager die Summen Wert sind, die sie bekommen. Fakt sollte sein: Es ist eine Gemeinschaftsleistung einen Teams, das Unternehmen hat. Am Erfolg oder Misserfolg ist letztlich der kleinste Angestellte oder Arbeiter genauso beteiligt, wie der wandelnde Nadelstreifenanzug. Daher bin ich ohne ein Linker zu sein der Meinung, dass das Geld im Betrieb besser verteilt werden muss.
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