Leuchten mit Bewegungsmeldern sind in mehrerer Hinsicht praktisch. Sie schalten automatisch das Licht an, wenn Bewohner und Gäste nach Hause kommen. Und sie schrecken - meist - Einbrecher ab. Aber das ist noch nicht alles.
"In Innenräumen machen Bewegungsmelder Sinn, wenn das Licht beim Durchqueren des Raumes nur für kurze Zeit benötigt wird", sagt Klaus Jung vom Fachverband Energie-Marketing und -Anwendung in Frankfurt.
Bewegungsmelder sind eine feine Sache - wenn man die passenden richtig einsetzt. (© Foto: Födergemeinschaft Gutes Licht/dpa/tmn)
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"Am Hauseingang, auf den Zuwegen und im Garten sorgen Bewegungsmelder dafür, dass das Licht nicht die ganze Nacht brennen muss", erklärt Thomas Spillmann von der Fördergemeinschaft Gutes Licht in Frankfurt. Stolperfallen und Treppenstufen werden nur dann ausgeleuchtet, wenn es notwendig ist. Und durch das automatische Ausschalten spart der Hausbesitzer Strom.
In Sachen Einbruchschutz kann eine Beleuchtung mit Bewegungsmeldern jedoch nur eine Ergänzung sein. "Bewegungsmelder machen zur Abschreckung von 'ungebetenen Gästen' zwar Sinn, da Einbrecher Licht in der Dunkelheit meiden", sagt Udo Bühler vom hessischen Landeskriminalamt in Wiesbaden. Sie seien aber kein Ersatz für gut gesicherte Türen und Fenster.
Energiesparlampen unerwünscht
Leuchten mit Bewegungsmeldern, die auch Diebe abschrecken, sollten mit Glühlampen bestückt werden. "Denn nur Glühlampen geben sofort den kompletten Lichtstrom ab", erläutert Spillmann. Energiesparlampen brächten dagegen erst mit ein wenig Verzögerung die volle Leistung.
Gut sei, wenn die Leuchte zusätzlich einen Dämmerungsschalter hat: Dann brennt sie nur nach Anbruch der Dunkelheit. Das spart Energie am Tag. Mittlerweile gebe es auch Lampen mit integriertem Dämmerungsschalter. Diese könnten in vorhandene Leuchten eingeschraubt werden.
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ich weis zwar nicht, was Sie für antike Energiesparlampen kennen, aber meine haben nach weniger als 2 Sekunden ca. 80% ihrer Leuchtkraft.
Im Gegenteil: das sanfte Einschalten empfinde ich als durchaus angenehm, man wird weniger geblendet.
Was nützt denn eine deutlich verkürzte Aufwärmphase, wenn die Lampe nur 30 Sekunden brennen soll? Der Autor des Artikels hat Recht, dass in solch spezifischen Kurzlichtumgebungen herkömmliche Glühlampen die bessere Wahl sind...
Sie schreiben:
"Energiesparlampen unerwünscht
Leuchten mit Bewegungsmeldern, die auch Diebe abschrecken, sollten mit Glühlampen bestückt werden. «Denn nur Glühlampen geben sofort den kompletten Lichtstrom ab», erläutert Spillmann. Energiesparlampen brächten dagegen erst mit ein wenig Verzögerung die volle Leistung. "
Schon ´mal ´was von Energiesparen gehört? In den letzten Jahren ist die Entwicklung weiter gegangen, die Aufwärmphase ist mittlerweile deutlich verkürzt. Auch wenn nicht sofort die volle Helligkeit erreicht wird, sind die heutigen Energiesparlampen durchaus ausreichend!
Es sollte das Ziel sein, möglichst alle Glühbirnen durch Energiesparlampen zu ersetzen, solche Fehlinformationen wie in diesem Artikel sind verantwortungslos!