Die Alpenrepublik schafft zum August die Erbschaftsteuer ab. Für Deutsche, die in Österreich etwas vererbt bekommen, wird es teuer - denn nun schlägt das Finanzamt zu.
Dass ein Staat mal eine Steuer ersatzlos abschafft, passiert relativ selten. Umso größer ist die Freude bei vielen Österreichern. Denn dort fällt zum 1. August die Erbschaftsteuer weg. Für viele Deutsche ist das allerdings keine gute Nachricht:
Alpenidyll im Salzburger Land: Wer in Österreich erbt, muss demnächst Geld an das deutsche Finanzamt zahlen. (© Foto: ddp)
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Denn bereits zum Jahresende 2007 hat der deutsche Finanzminister das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen den beiden Ländern gekündigt. Und das heißt: In vielen Fällen greifen die deutsche Finanzämter auf Erbschaften und Schenkungen in Österreich zu.
Wann greift der deutsche Fiskus zu?
"Das ist zum Beispiel der Fall, wenn der Erblasser seinen Hauptwohnsitz in Deutschland hatte und einen Zweitwohnsitz in Österreich", sagt der Münchner Erbrechtsanwalt Anton Steiner, der sich im Deutschen Forum für Erbrecht engagiert. Ebenso voll erbschaftsteuerpflichtig ist ein Nachlass, wenn der Erbe in Deutschland seinen Haupt- oder zumindest einen Zweitwohnsitz hat.
Welche Regelung gilt ab August?
Bisher war es so: Wurde Grundbesitz in Österreich vererbt, galt das österreichische Recht. Der Erbe, der zum Beispiel in Deutschland seinen Hauptwohnsitz hatte, profitierte davon: Wegen der geringeren Steuersätze und anderer Bewertungsregeln fiel weniger Steuer an als in Deutschland. Das ändert sich nun: Jetzt greift der deutsche Fiskus auf das Erbe zu und kassiert die deutsche Erbschaftsteuer. Damit gelten nicht nur höhere Steuersätze als in Österreich; vielmehr wird die Immobilie zum Verkehrswert besteuert, da Deutschland mit der Reform des Erbschaftsteuerrechts die Bewertungsregeln ändert.
Wie wirkt sich das konkret aus?
Erbrechtsanwalt Steiner rechnet ein Beispiel vor: Wurde eine Ferienwohnung im Stubaital (Verkehrswert: 250.000 Euro) vererbt, wurde bislang das Erbe ausschließlich in Österreich zum niedrigen Einheitswert besteuert. Die Erbschaftsteuer betrug etwa 2000 Euro. Künftig muss der Erbe zwar in Österreich keine Erbschaftsteuer mehr abführen, der deutsche Fiskus kassiert aber entsprechende Steuern, die außerdem noch nach dem höheren Verkehrswert berechnet werden. Angenommen, der Freibetrag des Sohnes ist durch sonstige Vermögen bereits ausgeschöpft, dann fallen in Steiners Beispiel in Deutschland 27.500 Euro Erbschaftsteuer an.
Lesen Sie im zweiten Teil, wie sich deutsche und österreichische Behörden austauschen - und wie Betroffene jetzt noch schnell handeln können.
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Rekord in Deutschland
Alle Steuern zusammen gezogen hat Deutschland weltweit die Höchsten Steuern. Der Deutsche Michel murrt leise vor sich hin und zahlt. Und wenn Wahlen sind, erhalten sie vorübergehend einige Euro als Wahlgeschenk oder auch nicht und machen ihr Kreuz brav bei der CDU CSU, den höchsten Steuererhöher. So bescheuert ist der Deutsche Michel nun einmal, mal richtig auf die Sreaße gehen, wie Franzosen es tun oder Politiker für ihren Mist mal abstrafen ist nicht ihr Ding.
Früher oder später wird sich der deutsche Staat mit seiner Raffgier selbst in's Grab bringen. Nur leider werden die Politiker auch nicht viel früher merken, dass sich Steuern nur solange eintreiben lassen, wie auch etwas zu besteuern da ist.
Ein Staat, der alle, bis in die mittlere Oberschicht hin, ausquetscht wie eine Zitrone und damit systematisch austrocknet und Richtung Hartz IV schickt, der muss früher oder später einfach bankrott gehen.
Muss mich leider wiederholen bei diesem erneuten Beispiel wie der deutsche Staat zur gesellschaftlichen Zecke mutiert ist ! Wenig verwunderlich, dass der Bürger für dieses Gebilde der Raffgier wenig Verantwortung empfindet. Es geht nur noch darum wie dem Bürger das meiste Geld aus der Tasche gezogen werden kann, im Gegenzug dafür bekommt er den perfekten Überwachungsstaat incl. Viedeoüberwachung der eigen Wohnung.
Deutschland, dessen Regierung im Inland Milliarden von Steuergeldern verschleudert (sagt nicht nur Opposition, sondern beweisen die Berichte des Rechnungshofs), bedient sich jetzt durch einseitige Kündigung des Doppelbesteuerungsabkommens auch im Ausland!
Begonnen hat die neue Art der Abzocke schon 2007. Heimlich still und leise wurde uns der mit Einführung des Euro gewährte Vorteil (gleiche Postgebühren in Europa) wieder genommen. Einseitig hat die Deutsche Post die EU-Länder wieder zum "Ausland" deklariert und das billige Inlandsporto wieder durch teueres Auslandsporto ersetzt! Bürgerverarschung durch eine uns ohne Volksabstimmung im Interesse der Industrie aufs Auge gedrückte EU.
Wird wohl demnächst eine neue Behörde geschaffen, die an den (alten) Grenzen bei Rückfahrten deutscher Urlauber den Tankinhalt ihres Autos messen wird? Dam it könnte dem Skandal des in Österreich billigeren Tankens durch Nachversteuerung begegnet werden. Warum sind die Österreicher auch so doof, keine Ökosteuer einzuführen und auf die Benzin- und Ökosteuer eine höhere Mehrwertsteuer draufzusatteln? Die österreichische Bürgernähe ist europafeindlich!