Verdienen Spam-Versender täglich traumhafte Geldbeträge? Forscher haben jetzt herausgefunden, was die Massenpost tatsächlich einbringt.
Jeden Tag werden weltweit um die 120 Milliarden E-Mails versandt. Auf gut 90 Prozent davon könnten die meisten Computernutzer jedoch gut verzichten - so hoch liegt mittlerweile der Anteil an unerwünschter Post, im Jargon Spam genannt. Werbemüll ist das meiste, aber auch Nachrichten mit gefährlicher Fracht im Anhang.
"Der beste Weg, Spam zu bewerten, ist selber zu spammen." (© Foto: iStock)
Anzeige
Die Frage aber, ob es sich für die Absender überhaupt lohnt, tagtäglich diesen gigantischen E-Müll-Tsunami loszutreten, konnte bisher aber nur mit Vermutungen beantwortet werden - es müsse wohl so sein, sonst würde es all diese Milliarden an Mails gar nicht geben. Und immer wieder ist von traumhaften Geldbeträgen die Rede, die Spam-Versender täglich verdienen.
Stefan Savage und seinem Team von der University of California, San Diego, war das alles zu ungenau. Um herauszufinden, was Spammer wirklich verdienen, ging er einen ungewöhnlichen Weg: "Der beste Weg, Spam zu bewerten, ist selber zu spammen", schreibt er in einer Veröffentlichung mit dem Titel Spamalytics.
Knapp 470 Millionen E-Mails später war er um nicht allzuviel Geld, aber um einige Erfahrungen reicher. Die wichtigste Erkenntnis lautet: Um wenigstens ein bisschen Geld zu verdienen, müssen irrwitzige Mengen an Spam versendet werden. Die Margen der Spammer sind gar nicht so groß wie oft vermutet wird.
Straff organisiertes Netz
Unerwünschte E-Mails werden in aller Regel von Netzen infizierter Rechner aus verschickt. Diese sind ähnlich straff organisiert wie eine Ameisenkolonie. Computer, die mit dem Internet verbunden sind und Sicherheitslücken haben, werden von automatisierten "Aufsehern" als Arbeiter rekrutiert, die Spam versenden. Ihre menschlichen Besitzer ahnen davon meist nichts.
Sie sind jetzt auf Seite 1 von 2 nächste Seite
- Spam Gefälschte Pillen 16.10.2008
- Spam-Abwehr "Immer mit dem Großhirn surfen" 24.09.2008
- Jugendschutz im Internet "Mädchen stört pornographischer Spam" 29.08.2008
- Neue E-Mail-Programme Mehr als eine Sortiermaschine 11.08.2008
Wave-Gotik-Treffen in Leipzig
Seit dem der verbesserte Thunderbird bei mir werkelt, ist durch den aktivierten Spamfilter endlich Ruhe im Karton. Danke liebe Entwickler! Markieren der Spammail und ein Klick auf "Junk" und wenigstens der kommt nicht wieder... Im Junk-Speicher sind schon 60 Junki-adressen gespeichert.
Die Untersuchung krankt daran, dass die Kosten nicht in Relation zu der Lohnstruktur in den Ländern gesetzt werden, in denen die Spamersteller arbeiten. 9500 Dollar pro Tag können viel Holz sein.
ist doch klar, je stärker die abwehrmaßnahmen gegen spam sind, umso mehr spam muss versandt werden, um die rendite halten zu können - unter der vorraussetzung, dass die prozentzahl der empfänger, die auf spam reagieren/hereinfallen, konstant ist.
aber dadurch, dass sie das mailsystem unbrauchbar machen, entziehen sie sich auch gleichzeitig die geschäftsgrundlage...
Natuerlich weiss ich was Spam ist, aber ich bekomme schon seit Jahren keinen Muell mehr. Den Trick kann ich auch jeden verraten.
Erst mal soll man wissen, ein Spam-Filter zu sensibel einzustellen fuehrt dazu das auch erwuenschte Mail, zwar selten mittlerweile weil die Filter sehr gut geworden sind, manchmal faelschlicherweise als Spam gekennzeichnet wird.
Deswegen gilt, wer nicht im Spamordner schauen will ob da nicht doch noch was Nuetzliches ist, das Filter auf moderate Stufe einzustellen.
Jetzt hat man aber das Problem das noch ein wenig unerwuenschte Mail trotzdem durchkommt.
Um dies zu verhindern, braucht man einfach eine Regel die diese Spam als Spam erkennt aber trotzdem erwuenschte Mail nicht als Spam erkennt. Der trick ist das serielle schalten von viele Filtern.
So habe ich nur meine gmx Adresse. Ich verschicke auch nur mit gmx.de damit nie einer meine echte e-Mail rausfindet. Sogar meine Familie schicke ich nur mit gmx damit spyware oder Viren auf deren PC's nichts von mir finden ausser diese eine e-Mail.
Bei gmx habe ich dann ein Spamfilter laufen das auf niedrige Stufe Arbeitet.
Dort wird es von meine TH-Adresse abgerufen als sammelservice wo die RWTH ein eigenes Spamfilter verwendet auch wieder gilt:"nicht zu hoch einstellen".
Dann gehts zu googlemail wo wieder ein spamfilter lauft. (Das ganze geht mittels sammelmail bzw forwardingrules automatisch, ich sehe also nichts davon) und google schickt es dann automatisch zu ein special service wo alles kontrolliert wird(nochmal moderate stufe) und von dort gelingt es dann zu meine private Hosting company fuer meine webseite wo ich wieder ein spamfilter laufen habe. erst dann kommt es auf meine eigentliche IMAP mail server. Und ich muss sagen, seit Jahren wurde keine Mail falsch rausgefiltert und ich habe noch nicht mal eine Spamnachricht erhalten in dieser Zeit.
Ich kann also allen nur Empfehlen:
richtet euch eine gmx adresse ein,
forward , oder lasst es abrufen von einen sammeldienst(ich verwende hier die TH service fuer aber Telekom und Co, also provider, bieten meistens dasselbe) weil man Provider gerne wechselt wuerde ich empfehlen nie den provider email als private email zu verwenden sondern richtet einen domain mit eigener adresse ein
von dort gehts zu google(die haben ein viel besseren filter als gmx, aber immerhin..)
von dort auf die private oder haeng noch einige services dazwischen..aber meine erfahrung ist 3 unterschiedliche Filter auf mittleren Stufe tun wundern!
Es gibt eben wirklich welche die die blauen Fake-Tabletten beim Spammer bestellen,
oder andere Spezialitäten. Und welche die aus Neugierde jeden Anhang öffnen.
Und solange sowas geht, solange wird es Spam geben.
Ich habe zehn Adressen, mein Provider gute Filter. Und der Rest landet im Ordner Spamverdacht. Den lasse ich regelmäßig leeren, und was da drin war will ich gar nicht wissen.
Paging