Ferngesteuerte Webcams, hinterhältige Passwortdiebe: Im Internet lauern zahlreiche Bedrohungen. Wie man sich mühelos und ohne Kosten schützen kann.
Computerkundige Lüstlinge, die über die Webcam das Kinderzimmer beobachten oder Kriminelle, die immer neue Wege finden, über das Internet in Computer einzudringen - Gründe gibt es genug, seinen Rechner gegen solche unerwünschten Übergriffe abzusichern.
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Dabei ist es wie im richtigen Leben: Nicht immer ist die teuerste Lösung auch die beste, und ganz ohne ein bisschen Arbeit geht es nicht. Investiert man aber zehn Minuten pro Woche für die Computersicherheit, ist schon viel gewonnen.
Die Gefahr
Schädliche Software nistet sich nahezu immer so tief auf einem befallenen Rechner ein, dass sie kaum noch zu entdecken ist. Von dort aus ermöglicht sie es, den Rechner fernzusteuern - zum Beispiel, um Spam-Mails zu versenden oder um, wie kürzlich passiert, die Webkameras von Kindern und Jugendlichen heimlich einzuschalten. Dass Viren und Trojaner auf dem Rechner sind, fällt normalerweise kaum auf - denn deren Autoren wollen nicht berühmt werden, sie wollen entweder Informationen oder Geld.
Woher kommt die Bedrohung?
Einfallstore gibt es viele. Es können Mails oder verseuchte USB-Sticks ebenso sein wie Webseiten, die versuchen, ihre gefährliche Datenfracht abzuladen, wenn man sie bloß anklickt. Zum Problem können auch alle Dienste werden, mit denen sich Daten austauschen lassen - dazu gehören auch Chatprogramme. Besonders tückisch wird es dann, wenn die Angreifer zuvor die Zugangsdaten anderer Nutzer geknackt haben und nun Daten unter deren Namen verschicken.
Hundertprozentigen Schutz im Netz hat nur, wer den Stecker zieht. Das Risiko lässt sich aber mit fünf einfach zu bewerkstelligenden und kostenlosen Maßnahmen senken.
Virenschutz installieren
Auch wenn die Anti-Viren-Anbieter am liebsten ganze Sicherheitspakete verkaufen wollen - die kostenlosen tun es auch. Empfehlenswert sind da Security Essentials von Microsoft oder Anti Vir von Avira. Alle zwei Wochen sollte die Suche nach Schadprogrammen manuell gestartet werden. Und: Die Windows-Firewall muss eingeschaltet sein.
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Christopher Lee zum 90.
Seltsamer "Artikel".... Mal wieder vom Praktikant irgendwo abgetippt?
Einfallstor Nummer 1 ist der Browser! Es wäre also schon einen Hinweis wert gewesen, dass man Wert darauf legen sollte
- welchen Browser man verwendet
- welche Plugins sinnvoll sind (NoScript z.B. für Firefox...)
- was man besser deaktiviert lassen sollte
- welche Plugins man meiden sollte
Der zweite, in meinen Augen absolut wichtigste "Tip" ist: NIEMALS, nie, nie, niemals mit Adminaccount im Netz unterwegs zu sein. Nach wie vor ist der Grossteil der Windowsuser aus mir vollkommen unverständlichen Gründen als Admin unterwegs. Ist wahrscheinlich so eine Art Prestigefrage...
Ein gut konfigurierter Router, ein sicherer Browser ist schon eine gute Basis. Verwendung von wenig verbreiteten Programmen und verzicht auf modischen Schnick-Schnack macht das Leben sicherer. Der Einsatz von Virenscannern ist das Aufzäumen von hinten und schafft oft genug mehr Probleme wie sie lösen. Auf alle Fälle kein Ersatz für Hirn. Und der Hinweis "Die Windows-Firewall muss eingeschaltet sein" entlockt mir nur ein müdes Lächeln. Die Windows-"Firewall" ist fürn Dings, Sie wissen schon, Herr Jung.
Banken schicken ihren Kunden NIE, NIE, NIE ungefragt Mails! Mails die einen auffordern sich anzumelden und dazu gleich den Link zur Bank anbieten in jedem Fall misstrauen! Diese Links auf keinen Fall anklicken. In jedem Fall ist es eine Idee, die URL der Bank manuell im Browser einzugeben und nicht irgendwelchen fremden Links zu folgen.
Ich empfehle allen unerfahrenen Anwendern Web of Trust zu installieren: http://www.mywot.com/
Es ist ein gratis Plugin/Addon für Browser, dass vor Scam, Malware und anderen gefährlichen Seiten warnt.
Statt dem Adobe Reader würde ich eine Alternative verwenden.Beliebt sind zum Beispiel: PDF-XChange Viewer, Foxit Reader, Sumatra PDF