Microsoft reagiert auf die Konkurrenz von Google und baut seinen Online-Dienst aus. Ein Gespräch mit Ray Ozzie, dem Nachfolger von Bill Gates.
Es war ein Déjà-vu-Erlebnis der besonderen Art. Als Ray Ozzie vor acht Jahren bei einer Konferenz des Software-Konzerns Microsoft als Sprecher für ein Projekt namens Hailstorm auftrat, da tat er das als Gründer einer Firma namens Groove Networks, die etwas ganz Besonderes konnte: Sie ermöglichte Firmenmitarbeitern - zum Beispiel den Mitgliedern eines Projektes - zusammen an Dokumenten zu arbeiten und diese dabei immer gegenseitig zu synchronisieren. Das gefiel dem Konzern so gut, dass Microsoft die Firma 2005 kaufte und Ozzie gleich als einen von drei Chefprogrammierern einstellte.
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Ray Ozzie (© Foto: Reuters)
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Hailstorm hatte versprochen, quasi das gesamte digitale Leben eines Benutzers zentral zu organisieren. Es wurde ein Riesenflop, aber Ozzie, inzwischen der Nachfolger von Bill Gates als Chief Software Architect, ist sich sicher:
Die Idee war im Prinzip richtig. Bei der Professional Developers Conference in Los Angeles, die an diesem Donnerstag zu Ende geht, kündigte Ozzie einen bemerkenswerten Strategiewechsel an. Unter dem Druck von Google und anderen Online-Unternehmen steigt nun auch Microsoft massiv in das künftige Geschäft mit online nutzbaren Diensten ein, dem sogenannten Cloud Computing.
Hailstorm sei seiner Zeit voraus gewesen, "aber es steckte voller wirklich guter Ideen", sagt Ozzie im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung. Diesmal aber werde es funktionieren, denn man habe aus den bei Hailstorm gemachten Fehlern gelernt: "Keiner will sich doch völlig abhängig machen von einem einzigen Anbieter", sagt er.
Vielmehr werde der Konzern in Konkurrenz mit anderen Anbietern antreten und mit offenen Schnittstellen dafür sorgen, dass Benutzer an ihre Daten kommen und dass online gespeicherte Informationen automatisch und sicher untereinander abgeglichen werden können. Microsoft werde sich dann etwa mit Leistungen wie der Verlässlichkeit seiner Datenzentren bewähren müssen.
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so ungefähr...
nur wird das System dann stundenlang vor sich hinrappeln um dann kurz vor Abschluss des Vorgangs die Fehlermeldung zu bringen:
"Es ist ein Fehler bei der Migration aufgetreten. Bitte starten Sie Ihren Computer neu. Nicht gesicherte Daten gehen leider verloren"
;-)
"Schon in wenigen Jahren werde es kein Problem mehr sein, beim Kauf eines neuen Computers die Einstellungen und Daten des alten Rechners ohne Umstand zu sichern:"
Ungefähr so, wie wenn man auf einem neuen Mac beim Einschalten gefragt wird, ob man die Daten von einem altem Rechner übernehmen will, diesen dann als FireWire platte bootet, ein paar Minuten wartet und sich mit dem neuen Recher soarbetein lässt wie mit dem alten?
U.
.. meine Hand lege ich jetzt nicht dafür ins Feuer, aber war Hailstorm nicht der Unfug mit der Aktion ein Passwort für Alles, in deren Folge auch die Kreditkartennummer von Gates öffentlich bekannt wurde. Irgendwie ist der Anfang der Sicherheitsdiskussion mit dem Projekt Hailstorm verbunden.
Und Ray Ozy will alles Gute vom Internet zu Windows bringen (wie immer klauen) und das Gute von Windows in Netz bringen ( da gibt es Nichts, aber er will den Dreck den er macht bezahlt haben).
das gerade Microsoft die Computerwelt revolutionieren will.
Wo der Konzern seit Jahren doch eher desillusioniert. Und das richtig gut...
Na dann viel Spass dabei, seine persönlichen Daten auf Microsoft- oder Google-Servern zu speichern.