Viele Nutzer haben sich über die Einschränkung der Kommentarfunktion geärgert. Wir bitten um Verständnis.
Liebe Nutzerinnen und Nutzer,
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mit unserer Entscheidung, die Kommentarfunktion zeitlich zu beschränken und stärker zu moderieren, haben wir viele Reaktionen ausgelöst. Vielen Dank für Kritik, Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge. Es fehlte nicht an zugespitzten, mitunter sehr zugespitzten Äußerungen. Viele aber äußern auch Verständnis für unseren Wunsch, eine sachliche Debatte rund um Themen zu fördern.
Nutzerkommentare können aus unserer Sicht sehr wohl helfen, die redaktionelle Kraft zu verstärken, indem sie auf Mängel hinweisen und ergänzende Argumente einbringen. Zu verschiedenen Themen in Politik, Wirtschaft, Kultur oder Leben & Stil fragen wir immer wieder gezielt nach Ihrer Meinung.
Es kann aus unserer Sicht keine Rede davon sein, dass wir Zensur ausüben wollen, weil wir persönliche Beleidigungen, üble Diffamierungen, Ehrverletzungen und üble Nachreden aus sueddeutsche.de heraushalten wollen. Dies ist kein Angriff auf die Meinungsfreiheit, sondern soll im Gegenteil den Meinungsaustausch besser organisieren. Gesetze, ethische Normen der Presse und die Qualitätsstandards der Zeitung verpflichten uns zu dieser Verhaltensweise. Alles andere ist unverantwortlich.
Eine zeitliche Beschränkung, die wir vorübergehend vorgenommen haben, unterscheidet sich fundamental von einem planvollen Eingriff in die freie Meinungsäußerung. Wir können und wir werden die Kommentierung von Artikeln nur für Zeiten zulassen, in denen wir auch geschultes Personal für die Begleitung und Moderation bereitstellen können. Bisher ist dies nur werktags zwischen 8 und 19 Uhr möglich.
Absolut verständlich ist uns der Wunsch, gerade außerhalb der Bürozeiten - zum Beispiel am Wochenende und an Feiertagen - zu den Themen auf sueddeutsche.de Kommentare abzugeben. Wir werden versuchen, die Öffnungszeiten wieder auszuweiten. Außerdem bedanken wir uns für viele sinnvolle Anregungen, die wir im Zuge der Diskussion von Nutzern erhalten haben. Wir werden den Kommentarbereich im Rahmen unserer Möglichkeiten Stück für Stück verbessern und erste Maßnahmen schon bald verwirklichen.
Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir derzeit nicht zurück zur völligen Freigabe der Kommentarfunktion wollen.
Die Chefredaktion
OB-Kandidatin Nallinger
und nichts ist geschehen in der Sache. Ist die SZ unter neuer Leitung auf dem Weg zur CSU-Postille?
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im letzten satz steht "...nicht wollen."
aber warum? ich habe volles verstaendnis dafuer dass sie den einen oder anderen beitrag von mir nicht veroeffentlicht haben (insgesamt 3 oder 4 von ich weiss-nicht-wievielen). das SZ forum, schon das alte, war doch auf anhieb ein erfolg und trotzt aller kritik die hin und wieder geaeussert worden war waren wir alle - ALLE - dankbar dass die SZ in solcher grosszuegigkeit diskussionen zugelassen hatte. trotz, sperrungen, loeschungen, zeitweiligem aussetzen.
haben sie schon mal versucht in sachen mitgliederbeitraegen zur finanzierung von redakteuren rumzuhoeren? obwohl ich das bisher im prinzip alehnte, aber was geht mich meine meinung von gestern an: man weiss immer erst hinterher was man verloren aht.
arbeitet die SZ mit SZenso.de zusammen?
Natürlich ist es nicht gerade günstig eine qualifizierte Nachtarbeitskraft für die Administration der Beiträge zu beschäftigen. Das Internet macht es doch möglich -
Think global, act global !
Das gilt nicht nur für die deutschen Unternehmen. Hier in Australien gibt es bestimmt den einen oder anderen deutschen Journalisten oder Sittenhüter mit Internetzugang.
Gruß von der nachtaktiven Seite
Wenn man etwas will, kann man auch nach Lösungsmöglichkeiten suchen. Soweit denke ich, dass die SZ Chefredaktion auch sinnvolle Vorschläge zur Lösung der Freeze-Kommentarfunktion erhalten hat. Zum Bleistift die Kommentare Nachts und am Wochenende zuzulassen, vor der Veröffentlichung am nächsten Morgen oder Montag dann zu moderieren. Oder "Moderatoren" unter den Kommentatoren zu ernennen. Jedenfalls bin ich mit der momentanen Situation total unzufrieden. Denn (normalerweise) lese ich hier gern nach der Arbeit Abends hier in der SZ Online. Die Kommentarfunktion hat mich von meiner täglichen Papierzeitungslektüre mehr ins Internet gelockt. Gestern Nacht war ich dann selbst zum ersten Mal mit der Freeze-Funktion konfrontiert. Muss sagen - hat mich sehr frustriert. Schließlich merke ich mir den Artikel und meinen Kommentar nicht bis zum nächsten Morgen. Dass die Situation bis heute nicht geändert wurde, zeigt mir, dass "wir" Online-Leser (die nächtens) Kommentare hinterlassen haben der SZ-Online vollkommen egal sind. Sonst würde sich die Chefredaktion etwas mehr bemühen und eine Lösung finden!
Kurz vor Weihnachten habe ich mich bei Ihnen bedankt für Ihre Ankündigung, den Moderatorendienst personell zu verstärken und die Öffnungszeiten zu modifizieren. Nach etwas mehr Zeit bleibt mir die Feststellung, daß es sich um leere Worte gehandelt hat, Merkelsche Medientechniken. Ihre Beteuerung, mich als kritischen Leser und User auch in Zukunft in Ihrer Community behalten zu wollen, sind offensichtlich das dumme Geschwätz von gestern, das niemand mehr interessiert, bestenfalls Hinhalte- ja was eigentlich, ohne Ihre offensichtlich immer enger gefaßte Nettiquette zu verletzen? Ihre Behauptung, keine Zensur ausüben zu wollen, überprüfen Sie bitte selbst vor dem Hintergrund der gelöschten Kommentare grade zu dem Thema.
Sie haben genügend Zeit gehabt, Ihren optimistisch stimmenden Worten Taten folgen zu lassen und bis jetzt nicht genutzt. Ihr Verhalten könnte in die Mediengeschichte eingehen, denken Sie bloß nicht, es gereiche Ihnen zur Ehre.
Regen Meinungsaustausch wünsche ich hiermit Herrn Graff und den Moderatoren mit ihrem Standard-Textbaustein, diesen Kommentar leider nicht veröffentlichen zu können und nehme Abschied von der erfrischenden Qualität, die zu erwarten ist angesichts der von Ihnen eingeleiteten Entwicklung.
www.SZenso.de - 24x7
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