Bislang war die Warnung vor gefährlicher Funkstrahlung die Aufgabe von aufgeregten Bürgerinitiativen. Jetzt empfiehlt die Bundesregierung den sparsamen Einsatz von WLAN.
Es gibt Menschen, die scheuen Handys oder schnurlose Telefone wie der Teufel das Weihwasser. Der Grund: die angeblich krankmachende Strahlenbelastung. In die Kategorie "strahlende Geräte" fallen auch WLAN-Router und die passenden Chips. Allerdings in einem deutlich geringerem Umfang.
Sind WLAN-Verbindungen gefährlich? (© Foto: iStockPhoto)
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Die neuerliche Diskussion um die Strahlenbelastung haben die Grünen losgetreten, mit einer kleinen Anfrage an die Bundesregierung. Die Fraktion wollte unter anderem wissen: "Welche Vorsorgemaßnahmen werden in der Bundesregierung und/oder in anderen EU-Staaten getroffen, um die Belastung der Bevölkerung durch WLAN möglichst gering zu halten?"
Die Antwort der Regierung: "Direkte Vorsorgemaßnahmen werden von der Bundesregierung nicht getroffen. Die Bundesregierung empfiehlt allgemein, die persönliche Strahlenexposition durch hochfrequente elektromagnetische Felder so gering wie möglich zu halten, das heißt herkömmliche Kabelverbindungen zu bevorzugen, wenn auf den Einsatz von funkgestützten Lösungen verzichtet werden kann."
Noch nicht alle Fragen wissenschaftlich geklärt
Der Bund gibt nach eigenen Angaben diese Empfehlung, weil "noch nicht alle Fragen wissenschaftlich geklärt sind". Die Messergebnisse innerhalb des Mobilfunkforschungsprogramms können nicht der Grund für den Ratschlag gewesen sein. Denn selbst die Spitzenwerte von bis zu 0,2 Watt pro Quadratmeter liegen deutlich unter dem von der EU empfohlenen Wert von zehn Watt pro Quadratmeter für mögliche Gesundheitsschäden
Hans-Jürgen Werner, Leiter der Unternehmenskommunikation von Intel, sieht keinen Zusammenhang zwischen WLAN und einer möglichen Gesundheitsgefährdung. "Die Strahlung, die von WLAN-Geräten ausgeht, ist sehr gering, beim Handy liegt sie um ein Vielfaches höher." Auch beim Netzwerkgerätehersteller AVM hält man diese Diskussion für überzogen. "Die Empfehlung der Bundesregierung entspricht ungefähr dem Hinweis, dass man auf Straßen die Richtgeschwindigkeit einhalten soll", erklärte Pressesprecher Urban Pastert.
Was denken Sie, ist WLAN gefährlich? Stimmen Sie ab.
(sueddeutsche.de)
Wirbel um Obama-Biographie
@Dierer_Wondrazil:
Seltsam, auch zwei Kommentare von mir wurden vom System "verschluckt".
"weil "noch nicht alle Fragen wissenschaftlich geklärt sind". Die Messergebnisse..."
..oder nicht geklärt werden sollen.
Aber ich glaube eh nur den Studien, die ich selbst gefälscht habe. Wer hat denn die relevanten Studien in diesem Fall großzügig finanziert?
Bei der Jungfernfahrt der "Adler", der ersten deutschen Eisenbahn, warnten ärzte vor den Folgen der Geschwindigkeit auf den menschlichen Körper. Genug Leute wollten daraufhin nicht mehr mit der Bahn fahren. Geschwindigkeiten über denen einer Pferdekutsche waren noch nicht erforscht. Viele Jahre später wissen wir, dass der Mensch wohl keine Schäden durch Bahnfahren davonträgt (zumindest keine, die durch die Geschwindigkeit verursacht werden).
Nun heißt unerforscht im Fall von WLAN nicht automatisch ungefährlich. Alle Warnungen aber, die zu dem Thema heutzutage ausgesprochen werden, sind leider nichts weiter als ein Zeugnis der totalen Ratlosigkeit und deren Missbrauch durch verschiedene Interessens- und Lobbygruppen.
-Keine Lebensmittelüberprüfung (ja wo kommen den die Pestizide jetzt her?)
-Kein Jugendschutz (wie die Ego-Shooter haben fsk 18 und wird nicht durchgesetzt)
-Von 600 Trunkenheitsfahrten wird nur 1 entdeckt (?durch den schweren Unfall?)
-Atomkraftwerke haben keine gekapselten Leitwarten
-Am Nichtraucherschutz wir herum gedoktort
-Rente wie aus dem letzten Jahrhundert
-Fernsehtürme
-Hochfrequenzrichtfunkstrecken
-Radar
-Nicht überprüfte Chemikalien
Ich werde aber die wichtigste Mahnung, Wlan ist gefährlich, sofort umsetzten. Da dieses Teufelszeug mich bedroht (aber WiFi ist noch in Ordnung). Richtig gefährlich sind auch diese MLANs. Teufelszeug Fon, Freifunk etc.
FUD Fear Uncertainty Doubt
ähnlich dem Artikel
http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/wissen/mensch/361413
Klar ist das die Branche der Medien wie Telefon, Computer, Handy - Milliarden Umsatzen bringt, welche Regierung würde wenn sie tatsächlich dieses feststellen würde wirklich ein Verbot aussprechen? Nur wenn es eine Notsituation bzw. häufige Todesfälle gäbe. Depressionen, langsames Krankwerden, etc. ließe sich darauf niemals zurückführen. Also defacto fast keine Chance für ein Verbot.
Aber schaue jeder für sich einmal in seiner Umgebung um.
DVB-T, normales Fernsehen, Handy, Funktelefon (Festnetz), Wlan, UMTS (haben sie nicht die Strahlung erreicht sie trotzdem), Bluetooth
WLAN - Besonderheit, hier zählt nicht nur ihr Router sondern Z.B. Ballungsgebiet Köln finden sich leicht 10 router Wlan-Netze über den Laptop. Oder ihr Nachbar, wissen sie ob an ihrer Wand wo sie schlafen der Router ihres Nachbarn steht und sie somit nacht für Nacht volle 100% des Senders abbekommen? Tip: Ohne Werbung zu machen es gibt Router- Produkte deren Sendeleistung nur auf das wirklich benötigte manuell regeln kann (meiner fährt auf 25% über zwei Etagen) und noch eine Nachtschaltung eingestellt werden kann (d.h. von 1-8 uhr wird nicht gesendet). Habe ich allerdings bei Telekom-Produkten noch nicht gesehen.
Man kann es nicht verhindern, aber einschränken wenn man sich damit beschäfigt und sein Bewußtsein für die Umwelt stärkt. Produkt ist von AVM Berlin (bin auch stolz darauf ein deutsches Produkt zu haben, wo die mehrzahl meist chinesischen Ursprungs ist. Leider)
Paging