Firefox Der Fuchs holt auf

Firefox wird bei deutschen Internetsurfern immer beliebter. Bald könnte der Webrowser sogar den Internet Explorer überrunden, glauben Marktforscher.

Der Wettbewerb bei den Browsern ist so interessant wie schon seit Jahren nicht mehr. Der jahrelang klar führende Internet Explorer von Microsoft hat Anteile eingebüßt und wird zunehmend von Firefox bedrängt, wie aus der Nutzerbefragung W3B des Marktforschungsinstituts Fittkau und Maaß hervorgeht. Bei den neuen Versionen der Browser liegt der Firefox sogar vorne.

Der Internet Explorer kann sich den Angaben zufolge insgesamt noch als meistgenutzter Webbrowser behaupten, kommt aber in der W3B-Erhebung nur noch auf einen Nutzeranteil von 54 Prozent. Vor einigen Jahren lag er noch bei 90 Prozent. Der Firefox kam Ende 2008 auf einen Marktanteil von 39 Prozent. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, sei es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Firefox die Spitzenposition unter den Browsern übernommen habe, erklärte das Marktforschungsinstitut.

Bei den modernen Browsern, der Version 7 des Internet Explorers und den Versionen 2 und 3 des Firefox, die Features wie Tabbed Browsing, RSS-Feed-Unterstützung oder eingebauten Phishing-Filter bieten, liegt der Firefox inzwischen mit 38 Prozent sogar knapp vor dem Internet Explorer 7 mit 37 Prozent.

Von den sonstigen Browsern kommt die inzwischen auch für Windows verfügbare Apple-Software Safari auf 3,2 Prozent. Opera nutzen 2,3 Prozent der Befragten, der erst 2008 eingeführte Google Chrome bringt es auf 0,8 Prozent. Die WWW-Benutzer-Analyse W3B fand im Oktober und November 2008 statt. Dabei wurden 105.684 deutschsprachige Internetnutzer befragt.