DSL-Anbieter Neun Wochen warten

Die Stiftung Warentest hat die Qualität von DSL-Anbietern untersucht. Vor allem beim Service hapert es: Nur eine Firma bekam die Note gut.

Von Marco Völklein

Immer mehr Menschen wollen ins Internet. Die Vielzahl der Wettbewerber, die DSL-Breitband-Zugänge anbieten, macht es möglich. Doch die Verbraucherzentralen berichten immer wieder von verärgerten Kunden. Eine Untersuchung der Stiftung Warentest zeigt jetzt: Lange Wartezeiten und Probleme bei der Einrichtung der Zugänge sind eher die Regel als die Ausnahme.

Lediglich einer von zehn getesteten Anbietern bekam die Note "gut" - nämlich T-Home. Das Angebot der Telekom-Tochterfirma erkaufen sich die Kunden allerdings mit vergleichsweise hohen Monatsgebühren. Fünf Unternehmen mussten sich mit der Gesamtnote , "ausreichend" begnügen: Das waren die Anbieter 1&1, Congstar, Versatel, Strato und Freenet. Hier die wichtigsten Punkte, die die Warentester bemängelten:

Geringe Datenraten

"Bis zu 16000 Kilobit pro Sekunde" - so werben fast alle Anbieter vollmundig für ihre Anschlüsse. Doch diese Übertragungsgeschwindigkeit wurde nur in etwa einem Drittel von 30 Testhaushalten erreicht. Die maximale Datenrate, die an einem Anschluss zu erzielen ist, hängt davon ab, wie gut das Netz vor Ort ausgebaut ist. Der Wechsel zu einem anderen DSL-Anbieter würde also nichts bringen. Immerhin: Setzt man die angebotenen Datenraten dem Volumen gegenüber, das vor Ort möglich war, "so kamen die Anbieter im Test denen meist recht nahe", urteilten die Tester.

Angeklickt und abgezockt

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