Knobelei der Woche Wie lösen Sie das Apfelproblem?

Knobelei der Woche Knobelei der Woche

Alle Köpfe und Pfeifen rauchen.

(Foto: Illustration Jessy Asmus)

Ein kleines Rätsel zur Auflockerung des Büroalltags gefällig? Diesmal müssen Äpfel mit möglichst geringem Verlust transportiert werden.

In den USA werden etwa 60 Prozent aller Onlineeinkäufe zwischen 9 und 17 Uhr erledigt. Sollten auch Sie sich während der Arbeitszeit mit bürofremden Dingen befassen oder ein paar Minuten Ablenkung von Kollegen, Kantine und E-Mails suchen, haben wir einen Vorschlag: Nutzen Sie die Zeit und trainieren Ihr Gehirn - mit dem wöchentlichen Rätsel auf SZ.de. Finden Sie die Lösung?

Das Rätsel der Woche

3000 Äpfel stehen in Apfeldorf zum Export ins 1000 Kilometer entfernte Bananenland bereit. In Ihrem Auto können Sie nur 1000 Äpfel auf einmal transportieren, und die Sache hat noch einen Haken: Pro gefahrenem Kilometer Richtung Bananenland müssen Sie einen Apfel als Steuer bezahlen; Fahrten in die entgegengesetzte Richtung sind steuerfrei.

Viele Wege führen nach Bananenland.

(Foto: )

Die Lösung

Diese Woche haben Sie sich mit unserem Rätsel eindeutig mehr herumplagen müssen als zuletzt. Jedenfalls haben uns deutlich weniger korrekte Antworten erreicht. Die richtige Lösung ins aktuelle politische Geschehen eingebettet hat dabei Nils S.:

"Die SPD wäre stolz auf mich: Ich schaffe 833 Äpfel ins Bananenland (Apfelstücke habe ich zu Rundungszwecken während der Autofahrt gegessen). Wie?

Drei Touren mit je 1000 Äpfeln an Bord fahre ich 1/3 der Strecke, jeweils leer wieder zurück in mein Apfelland, wo ich streng biologisch anbaue (Die Grünen wären stolz auf mich). Dann lagern nach dem 1/3 der Strecke dort 2000 Äpfel.

In zwei Touren fahre ich je 1000 Äpfel 500 km weit, so dass bei der 833-km-Marke ein Berg von 1000 Äpfeln ankommt. Diese fahre ich die letzten 167 km ins benachbarte Bananenland, wo ich mit 833 Äpfeln ankomme. Logistik kann ich, die FDP wäre stolz auf mich. Jedenfalls hab ich's allein gemacht und keine staatliche Hilfe in Anspruch genommen.

Für die Kanzlerin fallen viele Hundert Äpfel Steuer ab; auch die CDU wäre damit stolz auf mich. Und was mache ich jetzt mit so vielen Äpfeln in Bananenland? Weiß ich auch nicht - vielleicht fahre ich steuerfrei zurück und spendiere meine Äpfel für die Koalitionsverhandlungen. Die brauchen starke Nerven und gesundes Essen!"

Sie blicken noch nicht ganz durch? Dann kann Mitspieler Philipp R. helfen, der die Lösung visualisiert hat:

So geht's!

(Foto: Philipp R.)

Dass es theoretisch auch möglichst ist, die Äpfel steuerfrei ins Bananenland zu transportieren, hat uns unter anderem Nicolas R. vorgerechnet. Allerding dürfte seine Ökobilanz nicht allzu günstig ausfallen:

"Ich kann beliebig viele Äpfel transportieren, auch alle 3000.

Da ich auf dem direkten Weg alle Äpfel als Steuer aufgebraucht hätte, fahre ich in die entgegengesetzte Richtung, wodurch sich die Fahrstrecke auf ca. 39 000 km ausdehnt. So gelangen die ersten 1000 Äpfel nach Bananenland. Anschließend geht es auf direktem Weg 1000 km steuerfrei zurück nach Apfeldorf, wo das Spiel von vorne beginnt. Nach insgesamt 119 000 zurückgelegten Kilometern sind alle 3000 Äpfel in Bananenland angekommen."

Wir wünschen Ihnen noch eine schöne Restwoche und freuen uns auf die nächste Knobelei!

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