Die Deutsche Bischofskonferenz schweigt jedoch zu den Vorwürfen. Das sei eine Angelegenheit des Bistums, heißt es dort. Die Reaktion des Bistums Augsburg wiederum lässt nicht auf einen offenen Umgang mit den Vorwürfen schließen. In einer Stellungnahme heißt es lediglich: "Der seinerzeitige Stadtpfarrer von Schrobenhausen und spätere Bischof von Eichstätt und Augsburg hat in seinen jeweiligen Wirkungsbereichen zu keinem Zeitpunkt körperliche Gewalt gegen Kinder oder Jugendliche angewendet."
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Franz Maget, Vizepräsident des Bayerischen Landtags und Vorsitzender des Arbeitskreises "Kirche und SPD", wirft der Kirche ein "schweres Defizit in der Aufarbeitung" vor. Sie erwecke derzeit den Anschein, als gehe es ihr nicht um Aufklärung und Hilfe für die Opfer, sondern lediglich um den "Schutz der Institution". Eine fatale Entwicklung, so Maget zu sueddeutsche.de. Dieses Verhalten sei "bitter für das Ansehen der Kirche".
Grünen-Chefin Claudia Roth pocht auf eine lückenlose Aufklärung der Vorwürfe. "Die Täter müssen klar benannt werden, auch wenn sie heute hohe Kirchenämter innehaben", sagte Roth zu sueddeutsche.de. Eine solche Aufklärung gehe nicht im Mauschelverfahren nach dem Motto: "Reden wir mal drüber".
Nötig sei eine externe und unabhängige Aufklärung, auch um den Opfern Sicherheit zu geben. "Bei vielen misshandelten Heimkindern wirkt die Angst ein ganzes Leben nach. Wenn sie nach vielen Jahren den Mut zum Reden finden, dann müssen sie angstfrei reden können. Man darf sie im Verfahren der Aufklärung nicht gleich wieder Drohungen aussetzen, die sie in die Angstspirale zurückstoßen."
Das Bistum Augsburg erklärte noch, es behalte sich "ausdrücklich zivilrechtliche und strafrechtliche Schritte" vor.
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(sueddeutsche.de/liv)
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Die neueste Antwort
Schwer zu glauben, mit welcher Frivolität hier manche Mandatsträger operieren und wie weit sie sich mit ihren autoritären Ansprüchen von den Grundsätzen ihrer Kirche entfernt haben, die sie besser kennen sollten.
Der nun an die Öffentlichkeit geschwemmte Unrat zeigt eine verheerende Rücksichtslosigkeit gegenüber schutzbefohlenen und wehrlosen Kindern und der Schaden wird sich kaum messen lassen.
Es scheiden sich nun immer mehr die Geister zwischen denen, die eine willkommene Gelegenheit zu Machtdemonstrationen auf der einen und einen unüberlegten "Abwasch" einer ganzen Kirche wittern und ernsthaft Betroffenen, die die Herausforderung unmittelbare Hilfen und grundlegende Überlegungen über die als Zölibat getarnte Ahnungslosigkeit über menschliche Triebregungen verstehen.
Ein ehrlicher Glaube wird die Bescheidenheit aufbringen, an denen es jetzt Tätern und einigen "Richtern" fehlt, die die große Herausforderung offenbar nicht verstanden haben.
Wenn Sie die Reformbewegung 'Wir sind Kirche' als Splittergruppe bezeichnen möchten, dann sollten Sie aber auch bedenken dass man die römisch-katholische Kirche insgesamt als Splittergruppe innerhalb der Christenheit betrachten kann. Es ist historisch einfach nicht wahr, dass sich die anderen Kirchen jeweils von der römisch-katholischen Kirche abgespalten hätten, während diese die reine Lehre bewahrt habe.
Das zweite Vatikanische Konzil wurde im Geist dieser Erkenntnis abgehalten und die römisch-katholische Kirche öffnete sich damals langsam für Reformen. Inzwischen sitzen an den Schaltstellen die Gegner des zweiten Vatikanischen Konzils und verraten es gründlich. Wer ist hier die Splittergruppe?
Diese Fakten können als gesichert angesehen werden:
1. Körperlicher und sexueller Missbrauch an Kindern existiert sowohl innerhalb als auch ausserhalb der katholischen Kirche.
2. Es ist erwiesen, dass die Institution katholische Kirche auf ihr bekannte Missbrauchsfälle nicht in dem Maß reagiert hat, wie es angebracht gewesen wäre.
3. Körperliche Züchtigung (Und man muss sich darüber klar sein: "Züchtigung" bedeutet das Zufügen von nicht unerheblichen Schmerzen - sonst wäre sie als Bestrafung nicht wirkungsvoll gewesen!) ist an bayerischen Schulen bis 1980, von Erziehungsberechtigten bis 2000 legal gewesen.
4. Beschuldigungen sind nicht immer wahr.
5. Beschuldigungen sind nicht immer falsch.
6. Unschuldsbeteuerungen sind nicht immer wahr.
7. Unschuldsbeteuerungen sind nicht immer falsch.
8. Unsympathische Menschen haben nicht immer Unrecht.
9. Sympathische Menschen haben nicht immer Recht.
10. Ob die gegen Bischof Mixa erhobenen Vorwürfe stimmen und in welchem Maße er sich damit innerhalb oder ausserhalb der damals geltenden Gesetze bewegt hat wissen im Moment nur Herr Mixa und seine eventuellen Opfer.
11. Seine Schuld oder Unschuld - wie z.T. gefordert - eindeutig zu belegen wird auf Grund der Umstände so gut wie unmöglich sein.
12. Einen Unschuldigen zu verurteilen ist genauso schrecklich wie einem Opfer nicht zu glauben.
Kein Fakt, sondern meine Meinung ist:
Die Kirche ist im Zugzwang und hat bis heute nichts getan um die erhobenen (und z.T. auch bereits erwiesenen) Misshandlungen zu sühnen.
Die Situation wird gewiss von einigen interessierten Kreisen genutzt werden, um alte Rechnungen zu begleichen.
Das Wenigste was man jetzt brauchen kann, sind hysterische Reaktionen von der einen oder anderen Seite: Und genau hier ist Bischof Mixa eben sowohl Täter als (eventuell) auch Opfer.
Pfui Teufel!
Ich bin immer empfänglich für gute Ratschläge. Da habe ich also gelesen und gelesen und gelesen...... Mit allen zur Verfügung stehenden Hilfspunkten, ich konnte keinen Zusammenhang zwischen Ihren Post(arme deutsche Sprache), Mixa, einen vermutlich Kinder verprügelnden verbeamteten deutschen katholischen Priester herstellen. Also dann mal Butter bei de Fische sonst bleibt mein Eindruck plumpe und dümmliche Zielrichtung oder nur Lohnschreiberei. Für Sie und alle Gesundbeter einfach mal hier http://www.deanita.de/kinder/kinder_gedicht02.htm
lesen, mit ein bißchen Aufwand auch hören. Das gilt für alle, aber hier geht es um die Verlogenheit in der deutschen katholischen Kirche (die sich im Besitz der absoluten Wahrheit wähnt) um nicht mehr und nicht weniger.
gruß gokahe
Paging