Opfer, Hauptbelastungszeuge und Ermittlungsleiter in einer Person: Damit der Passauer Polizeidirektor Mannichl wieder arbeiten kann, wird die Sonderkommission umstrukturiert.
Im Fall Mannichl übernimmt das Landeskriminalamt die Ermittlungen. Landespolizeipräsident Waldemar Kindler bestätigte der Süddeutschen Zeitung, es sei eine entsprechende Zuweisung in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft erfolgt.
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Ermittlungen unter anderer Leitung: Alois Mannichl will ab Januar wieder arbeiten. (© Foto: dpa)
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Dabei soll es formal nicht zu einer Auflösung der bestehenden Soko kommen, sondern die bisherigen Ermittlungen sollen unter einer neuen Leitung weitergeführt werden - möglicherweise verstärkt durch auswärtige Experten, etwa durch Kriminalbeamte aus dem Münchner Polizeipräsidium. "Die Passauer bleiben dabei voll eingebunden", sagte Kindler.
Hauptgrund für die Neugliederung sei die Strafprozessordnung; sobald Mannichl wieder seinen Dienst beginne, wäre er Opfer, Hauptbelastungszeuge und Ermittlungsleiter in einer Person. Auch Innenminister Joachim Herrmann begründete die Änderung mit Mannichls baldiger Rückkehr in den Dienst: "Dann muss klar sein, dass die Ermittlungen unter anderer Leitung geführt werden."
In der Diskussion um die Neuorganisation dürfte auch eine Rolle gespielt haben, dass der Druck auf die Sonderkommission beständig zunahm. Soko-Ermittler beklagten einerseits, die frühe Festlegung auf einen rechtsextremen Täter habe die Arbeit erschwert.
Zum anderen können die 50 Passauer Fahnder bislang keinen Ermittlungserfolg vorweisen. Alois Mannichl war am 13. Dezember niedergestochen worden. Die Polizei geht weiter von einem rechtsextremen Täter aus, ermittelt aber "in alle Richtungen".
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- Tattoos im Fall Mannichl Eine Schlange, die Rätsel aufgibt 22.12.2008
(SZ vom 31.12.2008/cag)
Rekord in Deutschland
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Das ist Reinsatire, "die wollen einen Nazi gar nicht fangen", diese, Fischers Meinung, ist
so bizarr oder pervers, daß es einem graust! Sollte Fischer als politischer Mensch - nicht
als Kabarettist - diese Meinung nur für ein Quentchen als wahr empfinden, fürchte ich
um seinen Verstand! Denn: angesichts der Hysterie, die wieder einmal gegen "rechts"
geht, die Polizei als Gehilfin d. Staatsanwaltschaft zur gleichen "Ideologie" verpflichtet
ist, "kann" gar kein anderer als ein Rechtsextremist ermittelt werden!
Umgekehrt wird ein politisch-kabarettistischer Schuh daraus, nur solche Kabarettisten
dürfen in diesem unseren Lande ja nicht auftreten, "die dürfen den gar nicht fangen,
weil es ja kein "Rechter" ist, man muß doch dem braven Antifaschisten Mannichl die
Schande ersparen, ein eigner Verwandter habe ihn niedergestochen!"
wieder unterwegs. Ein Re.c.h.tsext.rem.er als Schlagzeile macht sich besser als gute Recherche.
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Diese Geschichte stinkt ja gewaltiger als ein frisch geduengtes Feld!!!
Paging