Wintertest BMW Z4 Eistänzer
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Mit seinem Klappdach bricht der neue Z4 mit bekannten BMW-Traditionen. Bevor er jedoch in Detroit seine Weltpremiere feiert, waren wir schon mit ihm im winterlichen Lappland unterwegs.
Seine offizielle Weltpremiere feiert der BMW Z4 auf der North American International Auto Show (NAIAS), die - quasi jetzt - im gebeutelten Detroit stattfindet. Im Innern des Messezentrums Cobo Hall ist es angenehm warm, hier braucht der Roadster weder Stoffmütze noch Aluminiumdach. Doch gerade bei den kühlen Temperaturen in Motor City an der Grenze zu Kanada könnte der neue Z4 an sich glänzen.
Im Winter Cabrio fahren? Nur wenn getestet werden muss - in diesem Fall der neue Z4.
(Foto: Foto: Pressinform)Weil der neue BMW Z4 bei seiner Premiere jedoch keinen Meter außerhalb der wohlig klimatisierten Messehallen unterwegs ist, drehen die BMW-Entwicklerteams mit den nahezu fertigen Prototypen in Lappland derzeit die letzten Testrunden. Es geht um den letzten Feinschliff bevor er im Mai weltweit auf den Markt. Besonders das Aluminium-Klappdach, Geräuschniveau, Regelsysteme und Dichtungen stehen auf dem täglichen Testprogramm.
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Im Dezember fielen die Temperaturen lange Zeit nur wenig unter die Null-Grad-Marke, dann wurde es am finnischen Polarkreis endlich kälter. Nun kann die neue Dachkonstruktion ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen - schließlich ist ein BMW-Roadster erstmals ohne Stoffdach unterwegs. "So lange als möglich hatten wir die Prototypen mit beiden Dachversionen in der Erprobung", berichtet Entwickler Heinz Krusche, bei BMW seit Jahren für die Fahrdynamik zuständig, "doch irgendwann ist die Entscheidung für das Klappdach gefallen."
Also raus aus den dicken Winterjacken und hinein in den eng geschnittenen Innenraum des Roadsters. Die Ablage hinter den bequemen Sportsitzen ist klein. Daher sollte man nicht nur voluminöse Daunen-Oberbekleidung gleich in den 180 bis 310 Liter großen Kofferraum packen. Auf Wunsch gibt es eine Skidurchlade. Der Innenraum mit wertigen Bedienelementen, übersichtlichen Armaturen und der endlich sehr gelungenen Mittelkonsole fällt sofort ins Auge. Hier konnte der Vorgänger nicht gerade glänzen. Die wichtigsten Funktionen lassen sich über das gute iDrive-System bedienen.