Toyota bringt 2010 einen Plug-in-Prius auf den Markt und entwickelt eine neue Batterie. In den USA haben Forscher mit dem Prius schon mehr erreicht: Ein Solarzellen-Prius verbraucht weniger als zweieinhalb Liter Sprit.
In wenigen Jahren will Toyota eine Million Hybridfahrzeuge jährlich bauen. Bis 2020 sollen sogar alle Modelle der Marke Hybrid-Technologie an Bord haben. In einem Forschungszentrum arbeiten die Japaner außerdem fieberhaft an neuen Batterien. Neben verbesserten Lithium-Ionen-Akkus geht es dabei auch um Feststoff-Batterien und so genannte Metall-Luft-Akkus. Das Ziel der Entwicklung ist eine Batterie, die eine wesentlich höhere Leistungsdichte hat als alle bisherigen Energiespeicher.
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Der Plug-in-Prius mit Sonnenkollektoren verbrauchte nur rund 2,35 Liter auf 100 Kilometer. (© Foto: Pressinform)
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Bei der dritten Prius-Generation ab 2009 sollen aus Kostengründen nach wie vor Nickel-Metallhybrid-Akkus eingesetzt werden, die schon im aktuellen Modell eine um rund 50 Prozent höhere Leistungsdichte erzielen als bei der ersten Prius-Generation. Die teureren, aber leistungsfähigeren Lithium-Ionen-Akkus kommen jedoch ebenfalls zum Einsatz. "2010 werden wir Plug-in-Hybridfahrzeuge mit Lithium-Ionen-Batterien vorstellen und an Flottenkunden übergeben", sagt Toyota-Sprecher Jürgen Stolze.
Während ein normaler Prius nur über sehr kurze Strecken rein elektrisch fahren kann, wächst beim derzeitigen Plug-In-Versuchsfahrzeug durch das Aufladen der Batterie an einer Haushalts-Steckdose die elektrische Reichweite auf maximal 13 Kilometer. Der Benzinmotor muss also erst später mithelfen.
Doch nicht nur Toyota selbst versucht, das Potenzial des weltweit populärsten Hybrid-Pkw zu steigern. In den USA sorgte vor kurzem ein Plug-in-Prius für Aufsehen, der den Spritverbrauch eines normalen Prius (im Schnitt 4,3 Liter pro 100 Kilometer) um fast die Hälfte unterbietet. Das Testfahrzeug erzielte die magische Reichweite von 100 mpg (Meilen pro Gallone) - das entspricht einem Verbrauch von 2,35 Litern pro 100 Kilometer. Der Wagen entstand beim staatlichen National Renewable Energy Laboratory (NREL) - ein Forschungslabor für erneuerbare Energien, das dem US-Energieministerium untersteht.
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einmal mehr hinterher hinkt und nur großes Geschrei wegen angeblicher Benachteiligung durch EU-Grenzwerte zustande bringt.
Die anderen senken inzwischen den Verbrauch und sogar die Amis, die lange den Anschluss verpasst haben, schaffen demnächst mit GM ein Elektroauto mit Generator am Verbrennungsmotor, der durch optimalen Betriebsbereich minimalen Spritverbrauch hat.