Corolla war gestern - es lebe das goldene Zeitalter. Toyota löst sein in Europa wenig erfolgreiches Kompaktklasse-Modell Corolla ab. Der Neue heißt nun Auris und wird Anfang 2007 bei uns auf den Markt kommen.
Ähnlich wie der VW Golf ist auch der Toyota Corolla fast schon eine Legende - zumindest in Asien und in den USA. In Europa und vor allem Deutschland hatte der kompakte Asiate dagegen kaum eine echte Chance und kam aus der Rolle des soliden Nebendarstellers nie heraus. Doch nun gibt Toyota weiter Gas und will sich auch in der wichtigen Kompaktklasse nicht mehr von den Deutschen und Franzosen auf der Nase herumtanzen lassen.
Haz auch den Golf im Visier: der Toyota Auris (© Foto: Toyota)
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Um die Chance auf einen erfolgreichen Eintritt in den Wettbewerb zu erhöhen, kommt nicht nur ein neues Modell, sondern gleich auch ein neuer Name. Auris bedeutet übersetzt so viel wie "der Goldene" und soll semantisch auf den Spuren von hauseigenen Erfolgsmodellen wie Avensis und dem kleineren Yaris wandeln. Die erfreuen sich auch in Europa großer Beliebtheit.
Perfektes Ungleichgewicht
Bereits beim Design gibt es deutliche Parallelen zu den etablierten Toyota-Modellen. Der Auris ist beileibe kein Hingucker - aber wer ihm in die Augen schaut, blickt auf eine sehenswerte Visage mit deutlich emotionaleren Zügen als beim Corolla. Von vorn betrachtet, wird das Gesicht von zwei Domen dominiert, die sich U-förmig von der Windschutzscheibe bis in die Frontschürze ziehen.
Die leicht ausgestellten Kotflügel lassen den rund 4,20 Meter langen Toyota satt und kraftvoll auf der Straße stehen. Im Corolla-Nachfolger haben Räder-Reifen-Kombinationen bis zu einer Größe von beeindruckenden 19 Zoll Platz. Markant zieht sich die leicht erhöhte Seitenlinie von der weit vorn angesetzten Frontscheibe bis ans ausgestellte Hinterteil.
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Gewalt in Syrien