Der Navi-Riese TomTom hat eingesehen, dass man auf HansHans nicht verzichten kann: Die Niederländer wollen eine Art "Navipedia" kreieren. Die Konkurrenten kontern mit einem Update-Feuerwerk.
Dieser Werbespot bleibt im Gedächtnis: Zwei Männer sind im Auto unterwegs. "HansHans, wo geht's lang?" fragt der eine. Doch HansHans schweigt, weil er keine Ahnung hat. Aber zum Glück weiß ja TomTom, wo es lang geht. 1:0 für das Navigationssystem - Technik schlägt persönliche Ortskenntnis, wollte die Werbung vermitteln. Doch die Realität sieht manchmal anders aus.
In Zukunft sollen die Erfahrungen der Nutzer in die System der Navigationsanbieter einfließen. (© Foto: Pressinform)
Anzeige
Die Erfahrungen der Nutzer werden verarbeitet
Wer sich in seiner Region gut auskennt, schüttelt oft nur den Kopf über die Umleitungen, die Navigationssysteme vorschlagen. Bei TomTom soll es deshalb in Zukunft wieder mehr HansHans geben: Der Branchenriese in Sachen mobiler Navigation hat mit "MapShare" und "IQ Routes" zwei Systeme entwickelt, die auf der persönlichen Erfahrung der TomTom-Nutzer basieren.
Die IQ Routes-Datenbank verlässt sich nicht auf statistische Durchschnittsgeschwindigkeiten. "Wir haben 41 Millionen Straßenabschnitte gespeichert, von denen jeder rund 10.000 Mal vom Nutzer eines TomTom-Gerätes befahren wurde. So wissen wir, wie lange man zu welcher Tageszeit mit welcher Durchschnittsgeschwindigkeit für eine bestimmte Route benötigt", sagt Giles Shrimpton, Chef der Abteilung TomTom Automotive Business.
Die Daten wurden über Jahre hinweg von TomTom-Nutzern gesammelt, die dazu im Vorfeld ihr Einverständnis gegeben hatten. So habe man Geschwindigkeitsprofile von mehr als 10 Milliarden gefahrenen Kilometern gesammelt, behauptet das Unternehmen.
Sie sind jetzt auf Seite 1 von 3 nächste Seite
Spielbericht
Wird jetzt aber nicht die Angst, nicht mehr falsch zu fahren, nicht durch die Angst, das Navi könnte mal ausfallen, ersetzt.
Ich find NAvis toll! das Autofahrten grade alleine ist viel entspannter wenn man nicht immer Angst hat falsch zu fahren ! und in ner Großstadt die man nicht kennt gibts nichts besseres
... kann man mit schöner Regelmäßigkeit in der Zeitung lesen, wenn wieder ein 40-Tonner eine Hausecke an einer winzigen Dorfstraße weggerissen hat. Und am eigenen Leibe erfahren, wenn einem ein solches Teil auf einer Ortsverbindungsstraße entgegenkommt, die gerade mal einen Smart vertrüge.
Wenn alle einen Schleichweg benutzen, dann ist es kein Schleichweg mehr und somit führt sich die Software selbst ad absurdum.