Erst wurden in der zweiten Jahreshälfte 2005 die neuen Modelle 911 Carrera und Boxster der Öffentlichkeit vorgestellt. Und schon schickt die Zuffenhausener Sportwagenschmiede den nächsten Trumpf auf die Straße.
Die offene Variante des 911 ist für Porsche von besonderer Bedeutung. Schließlich werden weltweit rund 40 Prozent aller 911er als Cabrios verkauft. Lange Modellzyklen kann sich heute niemand mehr erlauben. Daher kommt nur wenige Monate nach dem Coupé nun das Cabrio.
Offen und trotzdem von vorbildlicher Verwindungssteifigkeit: Carrera S anno 2005 (© Foto: Porsche)
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Optisch liegt er ganz auf einer Linie mit dem klassisch gezeichneten Coupé. Die optische Einbindung des Stoffdachs in das Gesamtkunstwerk 911 lässt nicht nur Porschefans mit der Zunge schnalzen. Die Linien sind aus einem Guss und besonders mit aufgesetzter Mütze macht die neue Generation eine exzellente Figur.
Durch den konsequenten Leichtbau steht das 4,43 m lange Cabrio dem geschlossenen Männertraum in kaum etwas nach. Das geräuscharme Stoffdach öffnet und schließt bis zu einem Tempo von 50 km/h auch während der Fahrt und wiegt gerade einmal 42 kg. So liegt das Gewicht des Topmodells Carrera S Cabriolet bei 1,5 Tonnen.
Minimal weicher
Das Fahrwerk ist eine Spur komfortabler abgestimmt und liefert auch ohne die elektronische Dämpferabstimmung famosen Fahrspaß. Die Verwindungssteifigkeit lässt offen oder geschlossen jedem Sportwagenfan das Herz hüpfen. Das Dach erzeugt wenig Windgeräusche, könnte jedoch noch eine Spur mehr Außengeräusche schlucken. Traumhaft das sonore Grollen. Anders als beim Vorgänger bleibt das serienmäßige Hardtop außen vor.
Motor und Fahrleistungen entsprechen denen des Mitte 2004 vorgestellten Coupés. Der 3,8 Liter große Sechszylinder-Boxer des "S" leistet 261 kW / 355 PS und bei 4.250 U/min ein maximales Drehmoment von 400 Nm. 0 auf 100 km/h in unter fünf Sekunden und eine Spitzengeschwindigkeit von 293 km/h lassen eine zeitnah folgende Turboversion überflüssig werden.
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FC Bayern nach dem verlorenen Finale