Von Von Sebastian Viehmann, London

Große Hersteller liefern sich einen Wettbewerb im Ankündigen, kleine Firmen stellen dagegen immer mehr Elektromobile auf die Räder - und bekommen Unterstützung von der Politik.

Die Insel macht Ernst: Bis 2020 sollen nach dem Willen des britischen Premierministers Gordon Brown alle im Königreich verkauften Neuwagen Elektro- oder Hybridautos sein, berichtet die Zeitung Telegraph.

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Der Think City soll eine Reichweite von 200 Kilometer haben und rund 100 km/h schnell sein. Er sei zu 95 Prozent recyclebar, lässt das Unternehmen verlauten. (© Foto: Think)

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Damit zog Brown auch Kritik auf sich - unter anderem, weil sparsame Diesel bei Überlandfahrten Hybridautos in Sachen Sparsamkeit oft überlegen sind. Wie der Sender Sky News berichtet, will der Premierminister außerdem öffentliche Ladestationen für Elektroautos an tausenden Straßen in Großbritannien aufstellen lassen. Gleichzeitig setzt England auf moderne Atomkraftwerke, um sich bei der Energieerzeugung unabhängiger zu machen.

Noch muss man selbst im grünen London in der mautpflichtigen City lange warten, bis ein G-Wiz, Think oder Nice Mega City vorbeisurrt - geschweige denn einer der 100 Elektro-Smarts, die zurzeit in einem Pilotprojekt in der Praxis getestet werden. Die Zahl der kleinen Stromer wächst aber stetig, und mit ihr die Variantenvielfalt. "Es muss eine Auswahl an Elektroautos für verschiedene Transportbedürfnisse geben. Man kann den Leuten nicht sagen: Nimm den oder keinen", sagt Evert Geurtsen von der Firma Nice.

Bei Nice gesellen sich zum bekannten Mega City gleich mehrere Neuheiten. Aus Italien kommt der e500 - ein von der Firma Micro-Vett zum Elektroauto umgebauter Fiat 500. Der Wagen soll eine Reichweite von 112 Kilometern haben und 96 km/h erreichen. In Vorbereitung ist zudem ein Elektro-Transporter auf Basis des Fiat Fiorino.

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