Dacia Sandero Der schönere Logan

Von Juni an weht der Kompaktklasse ein eisiger Wind aus den Karpaten entgegen: Der Dacia Sandero kommt nach Europa - das Auto, mit dem sich Dacia vom Mutterkonzern Renault abnabeln wird.

Von Sebastian Viehmann

"By Renault" - diese Plakette ziert den Kofferraum des Billigautos Logan. Vor ein paar Jahren wirkte das noch wie eine Art Rückversicherung für unsichere Käufer - "ja, es steckt ein großer Name dahinter".

Dacia Sandero

Das neue und größere Logo zeugt vom gewachsenen Selbstbewusstsein der Marke.

(Foto: Foto: Dacia)

Gleiches Motorenprogramm wie beim Logan

Mittlerweile spricht Dacia für sich. Der Logan verkauft sich weltweit ausgezeichnet, auch in Deutschland. 17.303 neue Logans fanden im vergangenen Jahr ihren Weg auf deutsche Straßen. Damit war der Rumäne zwar noch weit entfernt vom Renault Clio (29.506 Neuzulassungen). Aber vielleicht wedelt in ein paar Jahrzehnten ja der Schwanz mit dem Hund: Renault - made by Dacia?

Doch noch ist Dacia eine vollständige Renault-Tochter. Das neue Modell Sandero macht nicht nur dem Clio Konkurrenz, sondern auch dem Rest der Autowelt. Dacia wird ihr jetzt mehr denn je die Kunden abzapfen. Der Sandero ist eine kompakte Schräghecklimousine, vier Meter lang und 1,75 Meter breit. Vier Erwachsene finden problemlos Platz, durch die weit öffnenden Türen ist der Einstieg bequem. Der Kofferraum fasst 320 Liter (190 Liter weniger als beim Logan). Wird die Rückbank umgeklappt, stehen 1200 Liter zur Verfügung.

Das Motorenprogramm ist das gleiche wie beim Logan, zur Auswahl stehen zwei Benziner mit 75 oder 87 PS und zwei Diesel mit 68 oder 86 PS. Eine hohe Bodenfreiheit macht den Sandero fit für schlechte Straßen, eine Abdeckung schützt Motor und Getriebe von unten.