Über kaum ein Fahrzeug gibt es wohl so viele Witze wie über den Manta. Franco hat dennoch sein Herz an den Rochen aus Rüsselsheim verloren - und sein Exemplar zu einem Unikat der besonderen Art gemacht.

In der Serie "Blech der Woche" stellt die Redaktion von sueddeutsche.de Old- und Youngtimer vor - frei nach den Motti: Alte Liebe rostet nicht, oder: Liebe geht durch den Wagen. Schließlich ist die Beziehung von Mensch und Maschine eine unendliche Geschichte voller Leidenschaften.

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Opel Manta B, Baujahr 1991 (© Foto: Carsablanca)

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Er kennt sie alle, die Manta-Witze, aber es lacht längst keiner mehr - weder über ihn noch über die alten Sprüche vom Manta vor der Uni: Franco aus dem Kreis Höxter hat sein Herz an den meist verspotteten aller Opel gehängt, und das schon seit über 15 Jahren.

Der Manta B, den Franco 1991 aus erster Hand erwarb, stammte aus der allerletzten Serie: ein GSI in Exclusivausstattung, mit serienmäßigen Verbreiterungen, einem werksseitig montierten Glasdach, Alufelgen und einer Lackierung in langweiligem Anthrazit.

Das zu diesem Zeitpunkt vier Jahre alte Sportcoupé war in sehr ordentlichem Zustand, doch Franco mochte es auf Dauer doch eher außerordentlich. Noch während er über mögliche Optimierungen nachdachte, bekam das Projekt einen Anstoß von außen. "Und das war wörtlich zu nehmen durch einen Unfall auf der Autobahn", erinnert sich der Ostwestfale. "Danach stand ich vor der Alternative, den Manta komplett zu zerlegen - entweder um ihn auszuschlachten oder um ihn wieder aufzubauen."

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