Kai Langer nennt seine Hobby-Werkstatt "S Klasse Schmiede" - und der Star der Sternenflotte ist die Heckflosse W 111.

In der Serie "Blech der Woche" stellt die Redaktion von sueddeutsche.de Old- und Youngtimer vor - frei nach den Motti: Alte Liebe rostet nicht, oder: Liebe geht durch den Wagen. Schließlich ist die Beziehung von Mensch und Maschine eine unendliche Geschichte voller Leidenschaften.

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Diese Heckflosse ... gab's nur bei Mercedes, in diesem Fall bei einem 220 S (© Foto: Carsablanca)

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"Die Flosse habe ich jetzt seit mehr als zehn Jahren", erläutert der Mann aus dem Ruhrtal. "Als ich sie aus erster Hand erwarb, war sie noch ungeschweißt - aber leider nicht für lange!" Die im Oktober 1961 gebaute "große Heckflosse" wurde in Wiesbaden an einen Hotelier ausgeliefert, der sie aber offenbar mehr pflegte als nutzte, bis er sich im Winter 1998 entschloss, den Benz abzugeben.

Schon von frühester Jugend an hatte Kai Langer (Sternenflotte) den Wunsch gehegt, einmal am Steuer eines eigenen Heckflossen-Benz zu sitzen. Als im Winter 1998 ein Sparvertrag zur Auszahlung fällig wurde, sagte er sich: "Wann, wenn nicht jetzt?"

Die Suche begann, doch am Anfang standen einige Enttäuschungen: Keiner der angebotenen Wagen entsprach Kai Langers Vorstellungen. Endlich entdeckte er ein ansprechendes Inserat in einer Oldtimer-Zeitschrift. "Am Neujahrstag 1999 bin ich dann in die hessische Landeshauptstadt gefahren. Der Benz wurde während der dreistündigen Besichtigung den Erwartungen, die ich nach dem Studium der Anzeige und dem Telefonat mit dem langjährigen Erstbesitzer hatte, gerecht. Nach einer Probefahrt und kurzer Preisverhandlung - der Mann wusste durchaus, was er da besaß - habe ich mir schließlich meinen Kindheitstraum erfüllt."

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  1. Sie lesen jetzt Aus der Sternenflotte
  2. Der Zahn der Zeit hatte kräftig genagt
  3. Der Spitzname der Heckflosse: Elise
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