Süddeutsche Zeitung

München heute:50 Jahre nach den Olympischen Spielen / Zoff um zweite Stammstrecke/ Fußgängerzone wird größer

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Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von René Hofmann

Es gibt Themen, die kündigen sich lange an, schließlich sind sie mit prägenden historischen Ereignissen verbunden. Doch steht das Jubiläum dann kurz bevor, entfalten diese Themen doch eine Dynamik, die mitreißt - und neu fasziniert. In den vergangenen Monaten ist uns das in der München-Redaktion so gegangen. An diesem Wochenende startet die Stadt das große Festival, mit dem sie an die heiteren Seiten der Olympischen Spiele vor 50 Jahren erinnert. Eine Woche lang wird im Olympiapark viel geboten. Bereits im Frühjahr haben wir uns deshalb überlegt: Was können wir zu dem Anlass unseren Leserinnen und Lesern bieten?

Mails wurden geschrieben, Ideen gesammelt, Konferenzen einberufen - und dabei wurde eines schnell klar: Diese Spiele, die so ausgelassen begannen und mit dem Anschlag palästinensischer Terroristen auf die Mannschaft Israels eine so grausame Wendung erfuhren, sie bewegen auch nach einem halben Jahrhundert noch immer ungemein.

Welche Konsequenzen hatten die Fehler, die der Polizei damals unterliefen? Wer waren die Architekten der Idee, München als Vorbild für ein modernes Deutschland zu inszenieren? Worin zeigte sich der damalige Zeitgeist und wo lässt er sich vielleicht heute noch finden? Und: Was wurde aus den Stars der Spiele?

Zu all dem haben sich viele meiner Kolleginnen und Kollegen in den vergangenen Monaten Gedanken gemacht, mit Zeitzeugen und anderen Experten gesprochen, in Archiven gestöbert. Entstanden ist so eine Sammlung, die weitaus größer ausfiel, als ursprünglich gedacht - und die eindrucksvoll zeigt, welch breite Wirkung diese Spiele hatten: Sport, Stadtplanung, Politik, Musik, Mode, überall zeigt sich noch der Einfluss der Olympischen Spiele 1972 in München.

DER TAG IN MÜNCHEN

Ein Duell wie im Wilden Westen Die Politik muss entscheiden, wie es mit der zweiten Stammstrecke für die Münchner S-Bahn weitergeht. Bei dem Streit geht es um Milliarden - und die Atmosphäre zwischen den Beteiligten ist vergiftet. (SZ Plus)

Preis für Fernwärme steigt nicht - zumindest vorerst Eigentlich hätten die Kosten zum 1. Juli um 44 Prozent nach oben klettern sollen, doch die turnusmäßige Anpassung wird ausgesetzt. Im Vergleich zu anderen Städten und Gemeinden ist Fernwärme in München trotzdem sehr teuer.

Die Fußgängerzone wird größer Das Tal und die Westenriederstraße sollen nach den Verzögerungen bei der zweiten S-Bahn-Stammstrecke nun viel schneller Teil der autofreien Innenstadt werden.

Gewalt gegen Polizisten nimmt zu 531 Beamte wurden im vergangenen Jahr in München bei Einsätzen verletzt - so viele wie seit zehn Jahren nicht mehr. Besonders gefährlich für die Beamten sind erwachsene, betrunkene Männer.

Münchens Selbsthilfegruppen stellen sich vor Im Selbsthilfezentrum zeigt sich oft schneller als irgendwo sonst, wohin sich die Gesellschaft entwickelt - und mit welchen Verletzungen das für einzelne verbunden sein kann. Nun sind die 60 Gruppen endlich wieder öffentlich wahrnehmbar.

3000 Koffer am Flughafen München gestrandet Flugreisende warten auf 3000 Koffer, die schon seit einer Woche in München festhängen. Dabei sollte die Hälfte des Gepäcks eigentlich an ganz anderen Flughäfen ankommen.

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