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München heute:Stadt erlässt Alkoholverbot / Pflichtfach Testen

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Kathrin Aldenhoff

Seitdem bekannt ist, dass Schüler sich selbst auf das Coronavirus testen sollen, und zwar in der Schule, gibt es Streit darum. Zunächst hatten Schulleiter und Lehrer viel Arbeit damit, Einwilligungserklärungen der Eltern einzuholen, dass sich ihre Kinder in der Schule selbst testen dürfen. Dann wurden diese Tests verpflichtend, niemand braucht mehr die Einwilligungserklärungen, und seit zwei Tagen wird an Bayerns Schulen nun getestet.

In München lief das wohl ganz gut an. Ein großer organisatorischer Aufwand ist es, das erzählen die Schulleiter. Es dauert länger, als das Kultusministerium veranschlagt hat. Aber die Schulleiter sind überrascht, wie gut es insgesamt funktioniert hat. Der Leiter einer Münchner Grundschule lobte im Gespräch die Ernsthaftigkeit der Schüler, mit der sie bei den Tests vorgegangen seien.

Viele hatten sich im Vorfeld Gedanken gemacht, wie mit einem positiven Testergebnis umgegangen wird. Ob diese Schüler nicht von den anderen gehänselt werden, ob es nicht problematisch ist, dass die ganze Klasse von dem Ergebnis weiß. Ob die Lehrer gut mit der Situation umgehen können, wie sich die Schüler fühlen, wenn sie aus der Klasse geholt werden, weil ihr Test ein positives Ergebnis anzeigt. Nach zwei Tagen erzählen viele Schulleiter von sehr wenigen positiven Ergebnissen. Es sind so wenige, dass das schon fast auffällig ist.

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