Süddeutsche Zeitung

SZ-Podcast "Das Thema":Rüstungsexporte: Kriegsverbrechen made in Germany?

Deutschland gehört zu den fünf größten Rüstungsexporteuren der Welt. Nun wurden deutsche Rüstungsmanager wegen Beihilfe zu Kriegsverbrechen angezeigt.

Diplomatie anstatt Bomben, Einigung mit Worten anstelle von Waffen. Das propangieren deutsche Politkerinnen und Politiker auf der internationalen Bühne. Gleichzeitig genehmigte die Bundesregierung allein in diesem Jahr Rüstungsexporte im Wert von knapp acht Milliarden Euro. In der Vergangenheit gingen auch viele der Waffenlieferungen an Saudi-Arabien und seine Verbündeten. Alles Länder, die im Jemen-Krieg Schulen, Krankenhäuser und Wohngebäude bombadieren.

Nun haben Menschenrechtsanwälte eine Anzeige beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag eingereicht. Sie sagen: Deutsche Rüstungsunternehmen und Politiker tragen eine Mitschuld an dem Leiden und Sterben von zehntausenden Menschen im Jemen.

Wieso Waffenexporte in das Krisengebiet jahrelang genehmigt wurden und wie erfolgsversprechend die Anzeige der Menschenrechtler ist, das erklären die SZ-Redakteure Nicolas Richter und Ronen Steinke.

Zum Weiterlesen:

Paul-Anton Krüger hat vier Jahre lang als Korrepondent für die SZ über die arabische Welt berichtet. Hier schreibt er über seine Jemenreise 2018 (SZPlus). Außerdem erzählt er in dieser Videokolome von seinen Eindrücken.

Wie realistisch ist ein Frieden im Jemen? Darüber hat Moritz Baumstieger im November 2018 im SZ-Nachrichten-Podcast Auf den Punkt gesprochen.

Der SZ-Parlamentsredakteur Nico Fried hat einen Kommentar zum deutschen Exportstopp für Rüstungsgüter nach Saudi-Arabien geschrieben.

Im Interview spricht die ehemalige Verteidigunsministerin Ursula von der Leyen über die deutsche Rüstungspolitik.

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