Rodeln am Olymbiaberg

Zum Schnee kommt Eis

Die Schneeschicht liegt weiterhin über der Stadt, Glätte erschwert das Vorankommen zusätzlich.

So stellt sich etlichen Münchnerinnen und Münchnern die Frage: Wie kommen wir zur Arbeit und wieder zurück?

Eindrücke aus der Stadt in Weiß.

Von Robert Haas, René Hofmann, Stephan Rumpf, Alessandra Schellnegger und Katja Schnitzler
5. Dezember 2023 - 3 Min. Lesezeit

5.12.2023

München am Dienstag

Wurden in den vergangenen Tagen die Autos noch aus Schneebergen herausgegraben, musste nun gekratzt werden, und gekratzt.

Wer losfuhr, tat das besser vorsichtig: Auch die Straßen waren teils mehr als rutschig. (Mehr zum Verkehr in München lesen Sie hier.)

Auf den Gehwegen musste die Geschwindigkeit ebenfalls gedrosselt werden. An besonders glatten Stellen empfiehlt sich der watschelnde Pinguingang. Vornehm schreiten kann man wieder nach dem Tauwetter.

Gefahr von oben droht nicht nur von herabstürzenden Ästen, sondern auch von Schneebrettern, die von Hausdächern krachen.

4.12.2023

München am Montag

Noch am sonnigen Sonntag konnten zumindest diejenigen - wie diese Spaziergänger im Ostpark - den Schnee genießen, die keine weiteren Strecken von, nach oder durch München zurückzulegen hatten. (Impressionen vom Schneewochenende finden Sie hier.)

Am Montagmorgen dann sah man sich auf dem Mittleren Ring wieder. Immerhin ist die Stauleidensfähigkeit der Auto-Pendler inzwischen recht ausgeprägt - München ist ja Deutschlands Stauhauptstadt.

Busse fuhren zwar bereits am Sonntag wieder, wenn auch nicht auf allen Strecken nach Plan. (Einen Überblick über die Verkehrslage bei Bus, Tram, S- und U-Bahn finden Sie hier.)

Doch die Gleise der Trambahnen konnten doch nicht wie erhofft überall von Schnee und Eis befreit werden, sodass sie am Montagmorgen weiterhin nicht befahrbar waren.

Auch die S-Bahn verkehrt nur sehr eingeschränkt - und das soll sich bis zur Wochenmitte nicht wirklich ändern.

Teams der Deutschen Bahn sind dabei, Schäden auch an den Oberleitungen zu reparieren.

Sogar bei der U-Bahn hakt es, obwohl die größtenteils unterirdisch verkehrt. Doch fährt auch sie nicht ohne Fahrerinnen und Fahrer. Und diese hatten dasselbe Problem, zur Arbeit zu kommen, wie ihre Passagiere, erklärte ein MVG-Sprecher. Noch dazu haben etliche Züge ihren Parkplatz im Freien.

Auch am Montag waren noch Menschen dabei, aus Schneehügeln wieder fahrbare Untersätze zu machen.

Nicht nur Autos verschwanden im Schnee. Wer hier lange sucht, findet ein Rad.

Zur Freude der Kleinsten stiegen manche Eltern auf ein halbes PS um.

Andere behalfen sich mit Skistöcken auf den glatten Wegen.

Nicht nur Räumfahrzeuge waren im Dauereinsatz.

Wie hier am Sendlinger Tor wurden die Wege auch per Hand freigeschabt.

Und eine Frage eint die Münchner: wohin mit dem ganzen Schnee?

Eine nicht zu unterschätzende Gefahr droht allerdings von oben: Unter der Last des Schnees stürzen auch mitten in München Äste herab. 

Und Tauwetter? Ist die nächsten Tage nicht angesagt. Wer also kann, sollte den Schnee genießen, solange er liegt. Trotz allem.

Zum Schnee kommt Eis

Die Schneeschicht liegt weiterhin über der Stadt, Glätte erschwert das Vorankommen zusätzlich.

So stellt sich etlichen Münchnerinnen und Münchnern die Frage: Wie kommen wir zur Arbeit und wieder zurück?

Eindrücke aus der Stadt in Weiß.

5.12.2023

München am Dienstag

Wurden in den vergangenen Tagen die Autos noch aus Schneebergen herausgegraben, musste nun gekratzt werden, und gekratzt.

Wer losfuhr, tat das besser vorsichtig: Auch die Straßen waren teils mehr als rutschig. (Mehr zum Verkehr in München lesen Sie hier.)

Auf den Gehwegen musste die Geschwindigkeit ebenfalls gedrosselt werden. An besonders glatten Stellen empfiehlt sich der watschelnde Pinguingang. Vornehm schreiten kann man wieder nach dem Tauwetter.

Gefahr von oben droht nicht nur von herabstürzenden Ästen, sondern auch von Schneebrettern, die von Hausdächern krachen.

4.12.2023

München am Montag

Noch am sonnigen Sonntag konnten zumindest diejenigen - wie diese Spaziergänger im Ostpark - den Schnee genießen, die keine weiteren Strecken von, nach oder durch München zurückzulegen hatten. (Impressionen vom Schneewochenende finden Sie hier.)

Am Montagmorgen dann sah man sich auf dem Mittleren Ring wieder. Immerhin ist die Stauleidensfähigkeit der Auto-Pendler inzwischen recht ausgeprägt - München ist ja Deutschlands Stauhauptstadt.

Busse fuhren zwar bereits am Sonntag wieder, wenn auch nicht auf allen Strecken nach Plan. (Einen Überblick über die Verkehrslage bei Bus, Tram, S- und U-Bahn finden Sie hier.)

Doch die Gleise der Trambahnen konnten doch nicht wie erhofft überall von Schnee und Eis befreit werden, sodass sie am Montagmorgen weiterhin nicht befahrbar waren.

Auch die S-Bahn verkehrt nur sehr eingeschränkt - und das soll sich bis zur Wochenmitte nicht wirklich ändern.

Teams der Deutschen Bahn sind dabei, Schäden auch an den Oberleitungen zu reparieren.

Sogar bei der U-Bahn hakt es, obwohl die größtenteils unterirdisch verkehrt. Doch fährt auch sie nicht ohne Fahrerinnen und Fahrer. Und diese hatten dasselbe Problem, zur Arbeit zu kommen, wie ihre Passagiere, erklärte ein MVG-Sprecher. Noch dazu haben etliche Züge ihren Parkplatz im Freien.

Auch am Montag waren noch Menschen dabei, aus Schneehügeln wieder fahrbare Untersätze zu machen.

Nicht nur Autos verschwanden im Schnee. Wer hier lange sucht, findet ein Rad.

Zur Freude der Kleinsten stiegen manche Eltern auf ein halbes PS um.

Andere behalfen sich mit Skistöcken auf den glatten Wegen.

Nicht nur Räumfahrzeuge waren im Dauereinsatz.

Wie hier am Sendlinger Tor wurden die Wege auch per Hand freigeschabt.

Und eine Frage eint die Münchner: wohin mit dem ganzen Schnee?

Eine nicht zu unterschätzende Gefahr droht allerdings von oben: Unter der Last des Schnees stürzen auch mitten in München Äste herab. 

Rodeln am Olymbiaberg
Rodeln am Olymbiaberg

Und Tauwetter? Ist die nächsten Tage nicht angesagt. Wer also kann, sollte den Schnee genießen, solange er liegt. Trotz allem.

Text & Digitales Storytelling: Katja Schnitzler, Fotos: Robert Haas, René Hofmann, Stephan Rumpf, Alessandra Schellnegger, dpa, Imago, Redaktion: Lisa Sonnabend