Für das Klima auf die Straße

"Fridays for Future" hat zu einem weltweiten Klimastreik aufgerufen. Es ist der elfte seit der Gründung der Organisation 2018. Der Tag in Bildern.

23. September 2022 - 2 Min. Lesezeit

In zahlreichen deutschen Städten demonstrieren an diesem Freitag Zehntausende Menschen für mehr Klimaschutz. Die größte Kundgebung findet in Berlin statt, auch in Hamburg und anderen Städten wie Freiburg (hier im Bild) ziehen Protestierende durch die Straßen.

Luisa Neubauer nimmt am Streik in Berlin teil. Im Vorfeld hat die Klima-Aktivistin Bundeskanzler Olaf Scholz wegen seiner Klimapolitik direkt angegriffen. "Wahnsinnig große Sorgen bereitet uns der fossile Kanzler Olaf Scholz, der anscheinend kein Interesse daran hat, uns substanziell aus der Klimakrise rauszuholen", sagte Neubauer dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

In Berlin ist bei einem Blick auf die Demonstrierenden unter anderem der Spruch "CO2 is in the air" zu lesen. Bei einer Kundgebung im Invalidenpark nahe dem Regierungsviertel versammelten sich laut Polizei mehr als 20 000 Menschen. Luisa Neubauer schreibt bei Twitter sogar von 36 000 Streikenden.

Im Zentrum der Demonstrationen stehen Forderungen nach einer sofortigen Energiewende. In München protestieren Teilnehmende gegen die Atomenergie.

Lautstark setzen sich viele der überwiegend jungen Menschen für einen sofortigen Kohle-Stopp ein. Es gehe darum, Konzerninteressen nicht über die Klimaziele zu stellen.

Die Klimademonstration in Kiel findet zum Teil auf dem Wasser statt: Paddelboote begleiten die Demonstrierenden entlang der Kiellinie.

Auch außerhalb Deutschlands versammeln sich Menschen, um unter anderem mit Plakaten auf ihre Forderungen aufmerksam zu machen - zum Beispiel in Wien.

Oder in Lissabon, wo die Demo gegen fossile Brennstoffe im Stadtzentrum stattfindet.

Auch außerhalb von Europa wird von zahlreichen Demonstrierenden mehr Klimaschutz gefordert - wie hier in Neu-Delhi. Der Klimawandel war in Indien in diesem Jahr in Form von enormer Hitze besonders stark zu spüren.

Ein besonders hohes Risiko für Umweltkatastrophen als Folge des Klimawandels haben die Philippinen. Auch hier finden Veranstaltungen im Rahmen des Klimastreiks statt - wie diese Modenschau in Quezon City.

Die 19-jährige Schwedin Greta Thunberg veröffentlicht am Freitag ein Foto auf ihrem Twitter-Account und schreibt: "School strike week 214."

Im August 2018 protestierte sie das erste Mal vor dem schwedischen Parlament. Hier ist sie ein paar Monate später am selben Ort zu sehen - mit ihrem inzwischen berühmten Schulstreik-Plakat in den Händen.

Für das Klima auf die Straße

"Fridays for Future" hat zu einem weltweiten Klimastreik aufgerufen. Es ist der elfte seit der Gründung der Organisation 2018. Der Tag in Bildern.

In zahlreichen deutschen Städten demonstrieren an diesem Freitag Zehntausende Menschen für mehr Klimaschutz. Die größte Kundgebung findet in Berlin statt, auch in Hamburg und anderen Städten wie Freiburg (hier im Bild) ziehen Protestierende durch die Straßen.

Luisa Neubauer nimmt am Streik in Berlin teil. Im Vorfeld hat die Klima-Aktivistin Bundeskanzler Olaf Scholz wegen seiner Klimapolitik direkt angegriffen. "Wahnsinnig große Sorgen bereitet uns der fossile Kanzler Olaf Scholz, der anscheinend kein Interesse daran hat, uns substanziell aus der Klimakrise rauszuholen", sagte Neubauer dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

In Berlin ist bei einem Blick auf die Demonstrierenden unter anderem der Spruch "CO2 is in the air" zu lesen. Bei einer Kundgebung im Invalidenpark nahe dem Regierungsviertel versammelten sich laut Polizei mehr als 20 000 Menschen. Luisa Neubauer schreibt bei Twitter sogar von 36 000 Streikenden.

Im Zentrum der Demonstrationen stehen Forderungen nach einer sofortigen Energiewende. In München protestieren Teilnehmende gegen die Atomenergie.

Lautstark setzen sich viele der überwiegend jungen Menschen für einen sofortigen Kohle-Stopp ein. Es gehe darum, Konzerninteressen nicht über die Klimaziele zu stellen.

Die Klimademonstration in Kiel findet zum Teil auf dem Wasser statt: Paddelboote begleiten die Demonstrierenden entlang der Kiellinie.

Auch außerhalb Deutschlands versammeln sich Menschen, um unter anderem mit Plakaten auf ihre Forderungen aufmerksam zu machen - zum Beispiel in Wien.

Oder in Lissabon, wo die Demo gegen fossile Brennstoffe im Stadtzentrum stattfindet.

Auch außerhalb von Europa wird von zahlreichen Demonstrierenden mehr Klimaschutz gefordert - wie hier in Neu-Delhi. Der Klimawandel war in Indien in diesem Jahr in Form von enormer Hitze besonders stark zu spüren.

Ein besonders hohes Risiko für Umweltkatastrophen als Folge des Klimawandels haben die Philippinen. Auch hier finden Veranstaltungen im Rahmen des Klimastreiks statt - wie diese Modenschau in Quezon City.

Die 19-jährige Schwedin Greta Thunberg veröffentlicht am Freitag ein Foto auf ihrem Twitter-Account und schreibt: "School strike week 214."

Im August 2018 protestierte sie das erste Mal vor dem schwedischen Parlament. Hier ist sie ein paar Monate später am selben Ort zu sehen - mit ihrem inzwischen berühmten Schulstreik-Plakat in den Händen.

Team
Bildredaktion Christine Kokot
Text Christina Rebhahn-Roither, Miriam Dahlinger
Digitales Storytelling Christina Rebhahn-Roither, Miriam Dahlinger