Süddeutsche Zeitung

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Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Matthias Kohlmaier

Was wichtig war

Zahlreiche Fälschungen bei Wirecard vermutet. Die Bilanzprüfer von EY glauben inzwischen, dass Wirecard schon früher riesige Umsätze und Guthaben erfunden hat. Tief in den Fall verstrickt könnte demnach der flüchtige Ex-Vorstand Marsalek - der sich nicht der Justiz stellen will - sein. Von SZ-Autoren (SZ Plus)

Mehr als 30 000 Spuren zu Verdächtigen im Missbrauchsfall Bergisch Gladbach. In Foren sollen die Kriminellen ganz offen über ihre Missbrauchstaten kommuniziert haben. "Wer zögert, wird von den anderen ermutigt", erklärt NRW-Justizminister Biesenbach. Er kündigt die Einrichtung einer Taskforce zu besseren Bekämpfung solcher Taten an. Die Details

Fünf Jahre Haft für Frankreichs Ex-Premier Fillon. Drei Jahre der Strafe sind auf Bewährung ausgesetzt. Ein Gericht sah es als erwiesen an, dass der frühere Regierungschef seine Ehefrau zum Schein als parlamentarische Mitarbeiterin beschäftigt hatte. Zur Nachricht

EXKLUSIV Grüne wollen schnelles Internet zum Grundrecht machen. Zur Zeit erleben Millionen Deutsche im Home-Office, was es bedeutet, wenn ein Land bei Breitbandanschlüssen hinterher hinkt. Nun erhöht die Opposition den Druck auf die Regierung. Von Markus Balser

MAD sieht "neue Dimension" von Rechtsextremismus in der Bundeswehr. Der Präsident des Militärischen Abschirmdienstes sagt: "Solche falschen Patrioten haben bei uns definitiv nichts verloren." Besonders bei einer Einheit stehen viele Soldaten im Fokus. Zur Meldung

Lieferprobleme bei Herstellern von Elektroautos. Die Nachfrage nach E-Autos steigt rapide. Doch viele Hersteller können nicht liefern, weil ihre Stromer Fremdkörper in den Fabriken bleiben. Von Joachim Becker

Coronavirus

US-Bundesstaaten treten bei Corona-Lockerungen auf die Bremse. In den USA erreichen die Covid-19-Fälle einen neuen Höhepunkt. Einige Gouverneure stoppen die Wiedereröffnung der Wirtschaft. Dabei ist ein Kampf zwischen demokratischen und republikanischen Staaten entbrannt. Von Hubert Wetzel

Laschet verlängert Beschränkungen im Kreis Gütersloh um eine Woche. Im angrenzenden Kreis Warendorf dagegen werden zum Dienstag die Maßnahmen aufgehoben. Derweil stimmt der Bundestag der Mehrwertsteuersenkung und dem Familienbonus zu. Meldungen aus Deutschland im Überblick

Viele bayerische Firmen wollen weiter ausbilden. Die Zwangspause hat viele kleinere und mittlere Betriebe getroffen - und die stellen den Großteil der Ausbildungsplätze. Doch nach dem Neustart wird es wohl mehr Lehrstellen als Bewerber geben. Von Viktoria Spinrad

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Wenn das Virus auf gesellschaftliche Vorerkrankungen trifft. Bessergestellte, die sich bequem ins Home-Office zurückziehen konnten, schwadronieren gerne von der Krise als Chance. Das missachtet das kollektive und individuelle Leid vieler Menschen. Die Corona-Pandemie hat keinen tieferen Sinn, sondern ist ein großes Unglück. Kommentar von Jana Anzlinger

Feiern zwischen Polizisten. Mit großem Aufwand haben die Behörden sichergestellt, dass es in Stuttgart zu keinen neuen Gewaltexzessen kommt. Natürlich gibt es die Partyszene aber nach wie vor - und die Frage, wie man das Problem an der Wurzel angeht. Von Claudia Henzler

Pflege ohne Gnade. Das "grenzt an Folter": In einem Heim im niedersächsischen Celle sollen Senioren schwer misshandelt worden sein. Fachleute sind entsetzt - und es stellt sich die Frage: Wie können solche Fälle verhindert werden? Von Rainer Stadler

SZ-Leser diskutieren​

Ihr Blick auf die Sicherheitspolitik des polnischen Präsidenten: Jörg Steinhäuser sieht es kritisch: "Die aktuell Regierenden in Polen betreiben nicht nur eine Spaltung der NATO, sondern zusammen mit Ungarn eine solche der EU." "Eine Verlagerung der Truppen gen Osten wäre eine unnötige Provokation gegenüber Russland. Ich glaube nicht dass es der Sicherheitslage dienlich ist", befürchtet Timka. Leser earthbird sieht einen Zusammenhang zur aktuellen Präsidentenwahl: "Duda ist auf Wahlkampf und Trump ist auf Wahlkampf. Insofern hat das alles mit Sicherheitspolitik eigentlich nichts zu tun." Diskutieren Sie mit uns.

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