Süddeutsche Zeitung

SZ-Podcast "Auf den Punkt":Athens letzter Tag unter dem Rettungsschirm

Das dritte und letzte Hilfsprogramm für Griechenland läuft aus. Aber so viel ändert sich nicht, kommentiert der Brüssel-Korrespondent der SZ, Alexander Mühlauer.

Achteinhalb Jahre lang stand Griechenland unter der Aufsicht von internationalen Geldgebern.Insgesamt sind für die Rettung Griechenlands 289 Milliarden Euro geflossen. Klaus Regling, der Chef des Euro-Krisenfonds ESM, hat schon verkündet, dass er zur Feier des Tages ein gutes Glas Ouzo trinken will. Und der europäische Finanzkommissar Pierre Moscovici erklärt die Krise für beendet.

Doch die wirtschaftliche Lage Griechenlands bleibt weiter schlecht. Das Land ist immer noch hoch verschuldet. Fast jeder fünfte Grieche ist arbeitslos. Viele junge Menschen sind ins Ausland gegangen, weil sie in ihrem Heimatland keine Zukunft sehen. Und auch wenn die internationale Finanzaufsicht endet, hat sich Griechenland dazu verpflichtet, weitere Reformen durchzuführen. Alexander Mühlauer, Brüssel-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, ist der Meinung, dass Athen weiterhin fremdbestimmt bleibt.

Weitere Themen: Meşale Tolu darf Türkei verlassen, deutsche Sparer verlieren Geld, Finanzminister Scholz wird für Rentenpläne kritisiert.

So können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren

"Auf den Punkt" ist der Nachrichtenpodcast der SZ mit den wichtigsten Themen des Tages. Der Podcast erscheint von Montag bis Freitag immer um 17 Uhr. Sie finden alle Folgen auf sz.de/nachrichtenpodcast. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot, etwa bei:

iTunes

Spotify

oder in Ihrer Lieblings-Podcast-App.

Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de.

Bestens informiert mit SZ Plus – 14 Tage kostenlos zur Probe lesen. Jetzt bestellen unter: www.sz.de/szplus-testen

URL:
www.sz.de/1.4097823
Copyright:
Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH / Süddeutsche Zeitung GmbH
Quelle:
jma
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über Süddeutsche Zeitung Content. Bitte senden Sie Ihre Nutzungsanfrage an syndication@sueddeutsche.de.