Süddeutsche Zeitung

Premier League:Klopp gewinnt auch das sechste Spiel

Der FC Liverpool schlägt Chelsea. Das ZDF berichtet über Epo-Doping bei zwei Top-Leichtathleten aus Kenia. Tennisprofi Zverev führt Team Europa zum Sieg beim Laver Cup.

Fußball, Premier League: Der Champions-League-Sieger FC Liverpool hat seine Siegesserie in der englischen Premier League fortgesetzt. Die Reds setzten sich am Sonntag mit 2:1 (2:0) beim Europa-League-Gewinner FC Chelsea durch. Nach sechs Siegen aus sechs Spielen führen die Reds die Premier-League-Tabelle mit fünf Punkten Vorsprung vor Titelverteidiger Manchester City an. Die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola hatte am Samstag mit 8:0 gegen den Tabellenletzten FC Watford gewonnen. Trent Alexander-Arnold (14. Minute) und Roberto Firmino (30.) trafen in London für das Team von Trainer Jürgen Klopp. N'Golo Kanté (71.) erzielte den Anschlusstreffer für Chelsea, der allerdings zu spät kam. Zuvor war der vermeintliche Ausgleich durch César Azpilicueta (27.) nach Videobeweis wegen einer Abseitsstellung aberkannt worden.

Doping, Leichtathletik: Zwei kenianische Leichtathleten haben sich einem Bericht der ZDF-"Sportreportage" zufolge kurz vor den Weltmeisterschaften in Doha/Katar mit dem Blutdopingmittel Epo behandeln lassen. Wie in der am Sonntag ausgestrahlten Sendung berichtet wird, handelt es sich um einen Sportler und eine Sportlerin. Die beiden Top-Athleten aus dem Nationalteam seien mit versteckter Kamera dabei gefilmt worden, wie sie Epo direkt in die Vene injiziert bekamen. Die WM beginnt am kommenden Freitag. "Keiner dopt direkt vor den Rennen oder einem wichtigen Wettkampf, hier nutzen sie das Epo im Training", sagte ein Mediziner, der anonym bleiben wollte, dem ZDF. "Vom jetzigen Nationalteam hatte ich alleine acht Läufer bei mir."

Tennis, Laver Cup: Alexander Zverev hat das Team Europa zum Sieg beim Laver Cup geführt. Der Hamburger gewann am Sonntag das entscheidende Einzel gegen den Kanadier Milos Raonic mit 6:4, 3:6, 10:4, seine Mannschaft setzte sich damit beim Show-Event in Genf gegen die Welt-Auswahl mit 13:11 durch. Bei der dritten Austragung behielten zum dritten Mal die Europäer die Oberhand - allerdings so knapp wie nie zuvor. "Die haben mich vor dem Tiebreak alle angeschrien in der Kabine. So kann ich meine Saison retten, haben sie gesagt. Ohne Roger und Rafa hätte ich es nicht geschafft", sagte Zverev nach dem Match.

Bestens informiert mit SZ Plus – 14 Tage kostenlos zur Probe lesen. Jetzt bestellen unter: www.sz.de/szplus-testen

URL:
www.sz.de/1.4612115
Copyright:
Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH / Süddeutsche Zeitung GmbH
Quelle:
Sz.de/dpa/sid
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über Süddeutsche Zeitung Content. Bitte senden Sie Ihre Nutzungsanfrage an syndication@sueddeutsche.de.