Süddeutsche Zeitung

Filmmusik:"The Mandalorian"-Soundtrack

Der junge Schwede Ludwig Göransson schreibt derart plastische Programmusik, dass jeder der Songs schon seine eigene Geschichte zu erzählen scheint

Von Nicolas Freund

Mit kaum etwas kriegt man Menschen so schnell gegeneinander auf, wie mit der Frage, welcher "Star Wars"-Film der beste sei. Um die Wogen zu glätten gibt es aber auch eine bewährte Strategie: Nach dem Soundtrack von John Williams fragen, denn auf den können sich alle einigen.

So sieht das zumindest Jon Favreau, Erfinder der "Star Wars"-Serie "The Mandalorian". Für seine Show hat er sich trotzdem jemand anderen als Komponisten ins Team geholt: Der junge Schwede Ludwig Göransson, der schon mit Alicia Keys und Childish Gambino gearbeitet hat, schrieb bisher zu jeder Episode etwa eine halbe Stunde Musik, von dem einprägsamen Thema mit einer einsamen Flöte über einem stählern wummernden Bass bis zu hektischen Synthesizer- und Elektro-Experimenten, die auch ohne die Bilder eine Geschichte erzählen. Einziges Manko: Baby Yoda in Musik zu übersetzen ist ihm noch nicht gelungen.

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