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Transfers in der Bundesliga:Son nach Leverkusen, Schürrle zu Chelsea

Ein neuer Stürmer kommt, der alte verlässt den Verein: Der Hamburger Heung-Min Son wechselt zu Bayer Leverkusen. Im Gespräch war zuletzt eine Ablösesumme von zehn Millionen Euro. Das bedeutet: André Schürrle darf zu seinem Wunschverein.

Der Wechsel des südkoreanischen Fußball-Nationalspielers Heung-Min Son vom Hamburger SV zum Bundesliga-Konkurrenten Bayer Leverkusen ist perfekt. Nach Bayer-Angaben unterschrieb der 20 Jahre alte Angreifer einen Vertrag bis zum 30. Juni 2018.

Zu den Ablösemodalitäten machten die Vereine keine Angaben. Im Gespräch sind zehn Millionen Euro. Damit ist auch der Wechsel von Nationalspieler André Schürrle von Leverkusen zum FC Chelsea klar. Laut Bayer besteht bereits eine "grundsätzliche Einigung".

"Heung-Min Son ist genau der Spielertyp, den wir für unsere junge Mannschaft gesucht haben. Er ist schnell, beweglich, technisch stark und hat einen tollen Torabschluss", sagte Sportdirektor Rudi Völler.

Der Hamburger SV hatte schon am Vormittag verlauten lassen: "Ich gehe davon aus, dass es für Son nach Leverkusen geht", sagte der neue Sportdirektor Oliver Kreuzer. Der finanziell angeschlagene HSV kann die Entschädigung von rund zehn Millionen Euro gut gebrauchen. Vergeblich hatte der HSV zuletzt gekämpft, dass Son seinen 2014 auslaufenden Vertrag verlängert.

Als Ersatz für den Asiaten will Kreuzer nach Absprache mit Trainer Thorsten Fink einen erfahrenen Angreifer sowie einen Nachwuchsspieler verpflichten. Im Gespräch sollen Nils Quaschner (19 Jahre, Hansa Rostock) und Tom de Sutter (27, RSC Anderlecht) sein.

Auch Roque Santa Cruz wird genannt, der in der vergangenen Saison von Manchester City an den Champions-League-Viertelfinalisten FC Málaga ausgeliehen war. Zudem umwirbt der HSV Innenverteidiger Timm Klose vom 1. FC Nürnberg.

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SZ.de/dpa/sid/sonn
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