Süddeutsche Zeitung

Tennis-Achtelfinale in Monte Carlo:Nadal "ist topfit und unglaublich dominant"

Tennisprofi Philipp Kohlschreiber kapituliert vor der Klasse des Spaniers in Monte Carlo, auch Mayer ist ausgeschieden. Statt auf eine Ablösesumme zu spekulieren, teilt der VfL Mittelfeldspieler Diego mit, dass er noch ein Jahr im Verein bleiben soll. Tottenham Hotspur bietet angeblich für HSV-Stürmer Son.

Tennis, ATP-Masters Monte Carlo: Philipp Kohlschreiber und Florian Mayer sind beim Tennis-Turnier in Monte Carlo jeweils im Achtelfinale ausgeschieden. Kohlschreiber verlor am Donnerstag bei der mit 2,65 Millionen Euro dotierten Sandplatzveranstaltung der Masters-Serie gegen den Spanier Rafael Nadal klar mit 2:6, 4:6. Der Deutsche bot Nadal im zweiten Satz zwar gut Paroli, am Ende setzte sich der Mallorquiner aber doch mühelos durch. "Rafael ist topfit und unglaublich dominant. Gegen sein Top-Spin-Spiel zu bestehen, ist immens schwierig. Ich musste immer voll durchziehen, so passieren natürlich Fehler", sagte Kohlschreiber, für den es im zehnten Duell die neunte Niederlage gegen Nadal war. Nadal strebt in Monte Carlo seinen neunten Titel in Serie an. Mayer war gegen den Bulgaren Grigor Dimitrow beim 2:6, 4:6 ebenso völlig chancenlos: "Das Match ist mir irgendwie weggerutscht. Nach den beiden schweren ersten Runden war ich nicht frisch genug." Damit ist wie schon 2011 und 2012 kein Deutscher in der Runde der letzten Acht vertreten.

Bundesliga, VfL Wolfsburg: Diego spielt auch in der kommenden Saison beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg. "Klaus Allofs und Dieter Hecking bauen auf mich in der nächsten Spielzeit. Das haben sie mir vor einigen Tagen mitgeteilt", sagte der Brasilianer nach übereinstimmenden Medienberichten vom Donnerstag. Wolfsburg geht damit das Risiko ein, Diego im Sommer 2014 ablösefrei zu verlieren. Dann endet der Vertrag des Spielmachers, der im Sommer 2010 vom damaligen VfL-Manager Dieter Hoeneß für rund 15 Millionen Euro von Juventus Turin verpflichtet worden war. Ob Diego in Wolfsburg noch einmal verlängert, ist unklar. "Ich denke, wir werden nach dem Saisonende noch einmal sprechen", sagte der 28-Jährige. Im Wesentlichen dürfte seine Zukunft aber vom Erfolg Wolfsburgs in der kommenden Saison abhängen: "Es macht mir keinen Spaß gegen den Abstieg zu spielen. Jetzt gilt es zu arbeiten, um die Mannschaft stärker zu machen. Ich hoffe, dass wir in Zukunft auch das Level der Bayern erreichen können."

Bundesliga, Hamburger SV: Der englische Fußballklub Tottenham Hotspur soll Medienberichten zufolge ein Angebot für Heung Min Son vom Bundesligisten Hamburger SV abgegeben haben. Wie die englische Tageszeitung Mirror berichtet, wollen die Londoner den Südkoreaner für 11,6 Millionen Euro verpflichten. Son, mit elf Saisontreffern bester Torschütze der Hamburger, lässt seinen Verein zappeln. Über seine Zukunft will er erst im Sommer entscheiden. "Erst mal möchte ich mich auf die letzten fünf Spiele der Saison konzentrieren. Das bin ich meinem Team und den Fans schuldig", sagte Son vor dem Bundesligaspiel gegen Fortuna Düsseldorf am Samstag (15.30 Uhr) der Bild-Zeitung. Der Vertrag des 20-Jährigen läuft noch bis 2014, bisher konnte er sich mit den HSV-Verantwortlichen nicht auf einen neuen einigen. Zuletzt war immer wieder über das Interesse englischer Topklubs berichtet worden. Der HSV kann mit einem Sieg gegen Düsseldorf auf einen Europacup-Platz klettern.

Bundesliga, SpVgg Greuther Fürth: Beim designierten Bundesliga-Absteiger hat bereits einen Monat vor Saisonende der personelle Aderlass begonnen. Wie Fürth bekannt gab, wird der 27 Jahre alte kasachische Nationalspieler Heinrich Schmidtgal den Klub verlassen. Zudem wird der auslaufende Vertrag mit Angreifer Christopher Nöthe (25) nicht verlängert. Damit stehen nach Sercan Sararer (23/VfB Stuttgart) die Abgänge Nummer zwei und drei fest. Der direkte Wiederabstieg könnte bereits nach dem Derby am Sonntag beim 1. FC Nürnberg (17.30 Uhr) klar sein. Verpflichtet wurden bislang Kevin Schulze (21) und Dominick Drexler. Der 22 Jahre alte Mittelfeldspieler kommt im Sommer von Rot-Weiß Erfurt und erhält einen Vertrag bis 2015. Drexler hat in der 3. Liga in dieser Saison in 27 Spielen vier Tore erzielt und acht Vorlagen gegeben. Um Schmidtgal haben sich die Fürther "sehr bemüht", betonte Manager Rouven Schröder. "Leider haben unsere Gespräche zu keinem Ergebnis geführt." Schmidtgal sagte, ihm sei die Entscheidung, den Verein mit bisher unbekanntem Ziel zu verlassen, "sehr schwer gefallen".

Turn-EM: Die 16 Jahre alte Sophie Scheder hat bei ihrem EM-Debüt alle Erwartungen erfüllt. Die 16-jährige Turnerin aus Chemnitz beeindruckte am Donnerstag in der Qualifikation der Europameisterschaften in Moskau die Konkurrenz mit einer bestechenden Übung am Stufenbarren. Mit 14,70 Punkten übernahm die Junioren-Europameisterin des Vorjahres nach dem ersten von drei Durchgängen der Qualifikation die Führung an ihrem Spezialgerät. Nicht so gut lief es für die 15-jährige Cagla Akyol aus Heidelberg. Die türkischstämmige Turnerin landete beim Abgang vom Stufenbarren auf dem Hinterteil und konnte auch an den anderen Geräten kleinere Fehler nicht vermeiden. Mit 50,499 Punkten belegt sie im Zwischenklassement des Mehrkampfes den fünften Platz und hat noch immer Chancen, das Finale der besten 24 Turnerinnen am Freitag zu erreichen. Beste Mehrkämpferin war zum Auftakt der Frauen-Wettbewerbe im Sportkomplex Olimpiski die Russin Anastasia Grischina, die auf 56,065 Punkte kam.

Fußball in England: Der entthronte Champions-League-Sieger FC Chelsea hat Stadtrivale FC Arsenal und Lukas Podolski wieder vom direkten Qualifikationsplatz für die europäische Königsklasse verdrängt. Die Blues gewannen ohne Marko Marin das Londoner Stadtduell beim FC Fulham mit 3:0 (2:0) und haben nun wieder einen Punkt Vorsprung auf Arsenal, das mit Podolski als Joker am Dienstag nur 0:0 gegen den FC Everton gespielt hatte. Zudem hat Chelsea noch ein Spiel mehr in der Hinterhand. Derweil hat Spitzenreiter Manchester United auf dem Weg zum 20. Meistertitel überraschend Federn gelassen. Beim Tabellenzwölften West Ham United kam United nach zwei Torvorlagen des früheren Dortmunders Shinji Kagawa nur zu einem 2:2 (1:2). Der Vorsprung auf Verfolger und Vorjahresmeister Manchester City beträgt "nur" noch 13 Punkte, da die Citizens gegen das abstiegsbedrohte Wigan Athletic durch ein spätes Tor von Carlos Tévez (83.) 1:0 (0:0) gewannen. City hat noch sechs Spiele zu absolvieren, United noch fünf. Kagawa bereitete die Treffer von Antonio Valencia (31.) und Robin van Persie (77.) vor. West Ham war durch Ricardo Vaz Té (17.) und Momo Diamé auf Vorarbeit des Ex-Hamburgers Guy Demel (55.) zweimal in Führung gegangen. Chelsea siegte durch Treffer von David Luiz (30.) und zweimal John Terry (43./71.). Marin stand nicht im Kader. Bei Fulham gehörten dafür der Deutsche Sascha Riether sowie die ehemaligen Bundesliga-Profis Dimitar Berbatow (Leverkusen) und Mladen Petric (Hamburg, Dortmund) zur Startelf.

Fußball in Frankreich: Eine Woche nach dem Champions-League-Aus gegen den FC Barcelona ist Paris St. Germain auch im französischen Pokal ausgeschieden. Das Team um Topstürmer Zlatan Ibrahimovic unterlag am Mittwoch beim Außenseiter und Tabellen-16. der Liga FC Évian Gaillard im Viertelfinale im Elfmeterschießen mit 1:4 (1:1,1:1). Ibrahimovic und Thiago Silva scheiterten mit ihren Versuchen. Englands Superstar David Beckham war in der 67. Minute ausgewechselt worden. In der regulären Spielzeit hatte Javier Pastore den achtmaligen Pokalsieger aus Paris in Führung gebracht (8. Minute), bevor Saber Khelifa (44.) für die Gastgeber ausglich. Paris spielte in den letzten Minuten der Verlängerung in Unterzahl, nachdem Thiago Motta in der 118. Minute die Rote Karte gesehen hatte. Évian steht nun wie Girondins Bordeaux (3:2 gegen RC Lens) im Halbfinale. ES Troyes und FC Lorient hatten bereits am Dienstag den Einzug ins Semifinale perfekt gemacht.

Boxen, Wladimir Klitschko: Schwergewichtsweltmeister Wladimir Klitschko will sich einen Traum erfüllen und bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016 um Gold boxen. "Es ist mein Traum, bei den Spielen in Rio teilzunehmen und dort zu gewinnen", sagte der 37 Jahre alte Klitschko am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in seinem Trainingscamp im österreichischen Going: "Das war ein gemeinsamer Traum von mir und meinem verstorbenen Trainer Emanuel Steward, und ich hoffe, dass ich den erfüllen kann." Noch dürfen bei Olympischen Spielen keine Profi-Boxer starten, dies soll sich aber schon 2016 ändern. Der Amateurbox-Weltverband AIBA hat bereits im August 2011 auf einer Tagung des Exekutiv-Komitees die Weichen für einen Start der Profis in Rio gestellt. Das größere Hindernis für Klitschko dürfte die derzeitige Altersbegrenzug für Olympiakämpfer auf 35 Jahre sein. Der jüngere der beiden Klitschko-Brüder, der 1996 in Atlanta für die Ukraine bereits die Goldmedaille im Superschwergewicht gewonnen hatte, trat mit seiner Ankündigung auch Spekulationen entgegen, er sei des Boxens müde geworden. "Das Gegenteil ist der Fall, ich habe jede Menge trockenes Pulver in meinen Fäusten und noch einige Jahre und Herausforderungen vor mir. Obwohl ich gerade 37 Jahre alt geworden bin, fühle ich mich besser als mit 27." Derzeit bereitet sich Klitschko in Going in Tirol auf seinen nächsten Kampf am 4. Mai in Mannheim (22.10 Uhr/RTL) gegen den Deutsch-Italiener Francesco Pianeta vor. Er habe großen Respekt vor dem noch ungeschlagenen 28-Jährigen, der Ende 2009 an Hodenkrebs erkrankt war, sagte Klitschko: "Ich werde ihn definitiv nicht unterschätzen, denn Francesco hat den härtesten Kampf in seinem Leben bereits gewonnen."

Römisches Derby im italienischen Pokal-Finale

Fußball in Italien: Der AS Rom steht im Finale des italienischen Fußball-Pokals und trifft dort auf Stadtrivale Lazio mit dem deutschen Nationalstürmer Miroslav Klose. Das Team von Trainer Aurelio Andreazzoli besiegte nach dem 2:1 im Hinspiel am Mittwoch auswärts im Halbfinal-Rückspiel Inter Mailand mit 3:2 (0:1). Die Tore für die Gäste schossen Mattia Destro (55., 69.) und Vasilios Torosidis (74.). Für Inter trafen Joanthan (22.) und Ricardo Àlvarez (80.). Mailands Trainer Andrea Stramaccioni gerät durch das Pokal-Aus weiter unter Druck. In der Serie A belegt der 18-fache italienische Meister derzeit nur Platz sieben und verlor vier der vergangenen fünf Liga-Spiele.

Bundesliga, Borussia Dortmund: Ilkay Gündogan erwägt einen langen Verbleib bei Borussia Dortmund. "Es ist ausgesprochen wahrscheinlich, dass ich verlängere. Das hängt dann aber letztlich auch von den Gesprächen ab", sagte der Mittelfeldspieler im Interview der Sport Bild in Bezug auf die zum Saisonende anstehenden Verhandlungen über eine vorzeitige Verlängerung der bis 2015 datierten Zusammenarbeit. Berichte, wonach der FC Barcelona Interesse an einer Verpflichtung signalisiert habe, bezeichnete der deutsche Fußball-Nationalspieler als "Mediengerüchte": "Ich beschäftige mich damit weniger. Ich habe noch zwei Jahre einen Vertrag beim BVB und weiß, was ich an diesem Wahnsinnsverein habe." Einen Transfer zum Saisonende schloss Gündogan kategorisch aus: "Zu 100 Prozent weiß ich: Ich werde nächste Saison beim BVB spielen."

Borussia Dortmund, Vertragsverlängerung: Borussia Dortmund hat den Vertrag mit seinem Kapitän Sebastian Kehl um ein Jahr verlängert. Eine Woche vor dem Halbfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Real Madrid konnte der Fußball-Bundesligist somit einen Leistungsträger an sich binden. "Der BVB, unsere Mannschaft, die Fans und die Stadt Dortmund sind für mich längst ein Stück Heimat geworden. Ich bin glücklich, mindestens bis 2014 Teil dieses großartigen Clubs sein und als Kapitän dieser Mannschaft die Erfolgsgeschichte weiterschreiben zu dürfen", sagte Kehl in einer Mitteilung des Vereins. Der 33 Jahre alte Mittelfeldspieler spielt seit 2002 für die Dortmunder. Insgesamt stehen für ihn 273 Bundesligaspiele und 23 Tore zu Buche. Für die deutsche Nationalmannschaft absolvierte er 31 Partien. "Wir freuen uns, dass wir in Sebastian Kehl einen wichtigen Führungsspieler und eine echte Identifikationsfigur für ein weiteres Jahr an Borussia Dortmund binden konnten", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Fußball in Russland, Kevin Kuranyi: Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi hat mit Dynamo Moskau das Halbfinale des russischen Fußball-Pokals verpasst. Bei Anschi Machatschkala verlor Dynamo durch ein Tor von Superstar Samuel Eto'o in der Verlängerung (99.) mit 0:1 (0:0, 0:0). Der 31 Jahre alte Kuranyi wurde in der 68. Minute ausgewechselt. In der vergangenen Saison hatte der ehemalige Bundesligaprofi den Pokalsieg mit Moskau durch eine 0:1-Niederlage im Finale gegen Rubin Kasan verpasst. In der Premier Liga liegt Dynamo derzeit auf Platz sieben mit einem Punkt Rückstand auf die Europa-League-Plätze. Am Sonntag treffen der Dritte Anschi und Dymano in der Liga erneut aufeinander.

Basketball, Bundesliga: Alba Berlin hat sich als fünftes Team für die Playoffs der Basketball-Bundesliga qualifiziert. Der Pokalsieger gewann am Mittwochabend gegen die Telekom Baskets Bonn klar mit 76:55 und sicherte sich damit das Ticket für die K.o.-Runde. Überraschende Niederlagen gab es dagegen für Spitzenreiter Bamberg beim 73:74 gegen die Artland Dragons und den Tabellenzweiten EWE Baskets Oldenburg. Die Niedersachsen verloren beim BBC Bayreuth mit 72:84. Den Bayreuthern gelang damit ein großer Schritt in Richtung Klassenverbleib. Alba machte im Prestigeduell gegen Bonn bereits vor der Pause alles klar. Zur Halbzeit führten die Berliner mit 31 Punkten (53:22) und ließen sich den 19. Saisonerfolg auch durch ein schwaches drittes Viertel (2:22) nicht mehr nehmen. Bester Werfer bei den Gastgebern war Nihad Djedovic mit 16 Punkten. Titelverteidiger Bamberg musste dagegen die zweite Heimniederlage hinnehmen. Bradley Buckman führte die Artland Dragons mit 20 Punkten zum überraschenden Erfolg. Der Tabellenzweite Oldenburg patzte aber ebenfalls. Nach einer knappen Pausenführung (39:35) verloren die Norddeutschen gegen wie entfesselt aufspielende Gastgeber den Faden. Bester Schütze bei Bayreuth war Bryan Bailey mit 24 Punkten.

Handball, Bundesliga: Der alte und neue DHB-Pokalsieger THW Kiel hält die Konkurrenz auch in der Meisterschaft weiterhin in Schach. Das Team von Trainer Alfred Gislason behauptete die Tabellenführung in der Handball-Bundesliga am Mittwochabend mit einem ungefährdeten 33:29 (20:14)-Auswärtssieg beim TuS N-Lübbecke. Der Titelverteidiger hat nach 28 Spieltagen mit 49:7-Punkten weiter drei Zähler Vorsprung vor den Rhein-Neckar Löwen (46:10) und sogar fünf vor der SG Flensburg-Handewitt. Filip Jicha (9/2) erzielte in Lübbecke die meisten Tore für den deutschen Meister, der erst drei Tage zuvor in Hamburg den DHB-Pokal verteidigt hatte. "Das war keine leichte Aufgabe. Wir haben schwere Beine gehabt. Aber Hauptsache gewonnen", sagte Momir Ilic, der die Kieler nach dem Saisonende verlassen wird. In einer von beiden Seiten engagiert geführten Partie, in der die Gastgeber dem haushohen Favoriten kämpferisch Paroli boten, stellte der THW die Weichen bereits frühzeitig auf Sieg. Wie Champions League-Sieger Kiel gaben sich aber auch die Verfolger keine Blöße. Die Löwen bezwangen daheim den VfL Gummersbach mit 27:22 (14:11). Flensburg gab dem TSV Hannover-Burgdorf mit 32:26 (15:13) das Nachsehen. Im Kampf gegen den Abstieg blieb dem TV Großwallstadt der erhoffte Befreiungsschlag versagt. Der Tabellen-Vorletzte kam gegen den SC Magdeburg über ein 25:25 (10:11) nicht hinaus.

Fußball in Österreich: Der ehemalige deutsche Fußball-Nationalspieler Carsten Jancker wird Co-Trainer des österreichischen Rekordmeisters Rapid Wien. Jancker werde dem neuen Cheftrainer Zoran Barisic assistieren, teilte der Tabellendritte am Mittwoch auf seiner Homepage mit. Zuvor hatte der Hauptstadtklub seinen Trainer Peter Schöttel und dessen Assistenten Dritan Baholli nach dem Aus am Dienstag im ÖFB-Cup gegen den FC Pasching entlassen. Ex-Stürmer Jancker (39) war in der Bundesliga für den 1. FC Köln, Bayern München und den 1. FC Kaiserslautern aktiv (insgesamt 53 Tore). In der Saison 1995/96 stand er als Spieler auch bei seinem jetzigen Arbeitgeber unter Vertrag.

Fußball in Brasilien: Der frühere brasilianische Fußball-Nationalspieler Carlos Alberto, Ex-Profi von Werder Bremen, ist des Dopings überführt worden. Bei einem im März durchgeführten Test wurden bei dem Mittelfeldspieler des brasilianischen Erstligisten Vasco da Gama erhöhte Werte von Hydrochlorothiazid und Tamoxifen festgestellt. Beide Präparate können die Einnahme verbotener Substanzen vertuschen. Carlos Alberto, der bei Vasco einen Vertrag bis August 2013 besitzt, war 2007 für 7,8 Millionen Euro nach Bremen gewechselt. Nach einem halben Jahr, etlichen Disziplinlosigkeiten und nur zwei Bundesliga-Spielen kehrte der 28-Jährige 2008 nach Brasilien zurück.

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