Süddeutsche Zeitung

Olympia in Bildern:Ruhe bewahren im wilden Wasser

Am Tsurigasaki Beach geht es hoch her, für Favoritin Naomi Osaka sind die Spiele schon vorbei und es gibt die ersten zwei Goldmedaillen für Deutschland: Der vierte Tag der Spiele in Bildern.

Von Felix Haselsteiner

Angefangen hat der Dienstag mit einem Ende: Japans Hoffnungsträgerin Naomi Osaka ist beim Olympischen Tennisturnier bereits in der dritten Runde ausgeschieden - und zwar ohne dass Zuschauer sie hätten trösten können.

Für Deutschland gab es am Morgen dafür Grund zu Jubeln: Ricarda Funk holte die erste deutsche Goldmedaille der Spiele im Kanuslalom.

Und auch die deutschen Dressurreiterinnen konnten ihrem Favoritenstatus gerecht werden: Isabell Werth trug auf Bella Rose 2 zu einer historischen Bestleistung im Mannschaftsbewerb bei.

Triathlon-Olympiasiegerin Flora Duffy aus Bermuda erwartete im Ziel Katie Zaferes aus den USA, während sich Georgia Taylor-Brown aus Großbritannien erst einmal sammeln musste.

Das Drama des Tages spielte sich in der Halle ab: US-Ausnahmeturnerin Simone Biles muss den Team-Wettbewerb nach ihren Auftritt am Sprungtisch überraschend abbrechen.

Ihre Mitstreiterinnen gaben zwar alles und versuchten, die Goldmedaille aus Rio de Janeiro zu verteidigen, etwa hier Sunisa Lee am Schwebebalken...

...doch es reichte nicht: Die Goldmedaille geht an Angelina Melnikova und die Russinnen.

Wildes Wasser gab es am Dienstag nicht nur beim Kanufahren, sondern auch beim Surfen: Carissa Moore aus den USA gewann das Premiere-Gold in dieser Disziplin.

Bei den Männern war der Brasilianer Italo Ferreira der Beste in den Wellen von Tsurigasaki Beach.

Im Tischtennis vertritt nun Dimitrij Ovtcharov allein das deutsche Team: Timo Boll ist in der dritten Runde ausgeschieden.

Nahezu unschlagbar im Wasserspringen: Die Chinesinnen Chen Yuxi und Zhang Jiaqi gewannen die Goldmedaille vom 10-Meter-Brett.

Eine der Lehren aus den ersten vier Tagen Olympia in Tokio ist zudem, dass auch ohne Zuschauer herausragende Aufnahmen entstehen können: Etwa beim Aufwärmen fürs Wasserspringen...

...oder beim Halbfinale der Frauen über 200 Meter Freistil.

Drei gegen Einen: Beim Volleyball blockten gleich drei Brasilianer den Smash von Hamsa Nagga aus Tunesien.

Und auch im direkten Duell beim Fechten ging es vor schwarzem Hintergrund wild her: Katharine Holmes (l.) aus den USA versuchte sich gegen Chu Ka Mong aus Hong Kong noch zu retten.

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