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Sportrechte:Ecclestone bleibt Formel-1-Chef nach Übernahme durch Liberty Media

Der US-Medienkonzern zahlt die ersten vier Milliarden Dollar für die Formel 1. Nun steht auch fest, wer künftig die Geschäfte führen wird.

Selbst für den US-Medienriesen Liberty Media dürfte dies eines seiner größten Geschäfte sein. Insgesamt acht Milliarden Dollar lässt sich der Konzern des Kabelfernsehmoguls John Malone die Übernahme kosten.

Im ersten Schritt hat Liberty Media die Formel 1 für 4,4 Milliarden US-Dollar erworben. Zudem übernimmt Liberty Schulden des bisherigen Hauptgesellschafters CVC, sodass sich der Gesamtwert des Geschäfts auf etwa 8 Milliarden US-Dollar beläuft. Das entspricht 7,15 Milliarden Euro. Der Internationale Automobil-Dachverband FIA muss dem Geschäft allerdings noch zustimmen, ebenso wie die europäischen Wettbewerbshüter.

Der Brite Bernie Ecclestone soll auch nach dem Verkauf Chef der Rennsportserie bleiben. Der 85-Jährige führt das Sportunternehmen seit fast 40 Jahren sehr erfolgreich. Inzwischen beträgt der Jahresumsatz rund 1,9 Milliarden Dollar. Vorsitzender wird Chase Carey, der bisherige Vizepräsident.

Die erste Formel 1-Saison fand 1950 noch mit sieben Grands Prix statt. Ende der 70er Jahre übernahm Ecclestone die kommerziellen Rechte und machte die Formel 1 zu einem milliardenschweren Geschäft.

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