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14. Spieltag der Bundesliga:Bayern durchbricht die Berliner Mauer

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Ein weiterhin überragender FC Bayern München strebt der 21. Herbstmeisterschaft und dem 26. Titel unaufhaltsam entgegen. Das Team von Trainer Pep Guardiola gewann auch mit dem fast letzten Aufgebot das Spitzenspiel gegen eine überforderte Berliner Hertha souverän mit 2:0 (2:0) und hat zumindest bis Sonntag elf Punkte Vorsprung auf den Zweiten Borussia Dortmund. Sollte der BVB gegen den VfB Stuttgart nicht gewinnen, wären die Rekord-Bayern schon am 14. Spieltag Herbstmeister. Thomas Müller leitete für die klar überlegenen Münchner, die weiter in einer eigenen Liga spielen, mit seinem 13. Saisontor (34.) den 13. Saisonsieg ein. Kingsley Coman gelang nach brillanter Vorarbeit des starken Javi Martínez in der 41. Minute das 2:0. Nach dem Seitenwechsel schalteten die Münchner etwas zurück und verpassten so ihren achten Heimsieg in Serie mit mindestens vier Toren.

Der Hamburger SV darf sich weiter nach oben orientieren, bei Werder Bremen schrillen die Alarmglocken: In einem über weite Strecken einseitigen Nordderby setzten sich die Gäste im Weserstadion verdient mit 3:1 (2:0) durch. Die Gastgeber agierten dabei lange wie ein Absteiger und müssen sich in dieser Verfassung auf einen langwierigen Kampf um den Klassenerhalt einstellen.

Hannover 96 hat den Höhenflug des FC Ingolstadt mit einer hochkonzentrierten Vorstellung gestoppt und sich ein wenig Luft im Tabellenkeller verschafft. Das Team von Trainer Michael Frontzeck schlug die Schanzer leicht und locker mit 4:0 (3:0) und fuhr damit den zweiten Heimsieg der Saison ein.

Auch Feuerwehrmann Huub Stevens kann die Talfahrt von 1899 Hoffenheim in Richtung 2. Liga nicht stoppen. Die Kraichgauer holten zwar ein 3:3 (2:1) gegen das Erfolgsteam von Borussia Mönchengladbach, müssen aber nach einer vergebenen 3:1-Führung weiter auf den ersten Erfolg unter dem neuen Trainer warten.

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