Es brennt

Krieg in der Ukraine. Eine Dokumentation in Bildern.

Die 24. Woche

Eine brennende Brauerei, Explosionen auf der von Russland besetzten Krim und ein Atomkraftwerk unter Beschuss.

Noch immer tobt der Krieg zwischen Russland und der Ukraine an unterschiedlichen Schauplätzen.

Von Julia Hecht, Daniel Hofer und Christina Rebhahn-Roither

12. August 2022 - 2 Min. Lesezeit

Krim

Auf der 2014 von Russland annektierten Halbinsel Krim kam es am Dienstag zu Explosionen. Der Hintergrund ist nach wie vor nicht geklärt. Auf einem Satellitenbild des russischen Luftwaffenstützpunkts Saky, das vor den Explosionen aufgenommen wurde, sind noch deutlich Flugzeuge zu erkennen.

Eine Aufnahme des Militärflughafens nach dem Vorfall zeigt deutlich das Ausmaß der Zerstörung.

Während über dem Stützpunkt Rauch aufsteigt, liegen Menschen in Freizeitkleidung noch am Strand vor Sonnenschirmen und Liegen.

Enerhodar

Das Atomkraftwerk Saporischschja liegt im Süden der Ukraine am Fluss Dnjepr an einer strategisch wichtigen Stelle. Am Wochenende geriet die Nuklearanlage unter Beschuss, Russland und die Ukraine beschuldigten sich daraufhin gegenseitig. Es ist nicht das erste Mal, dass hier geschossen wurde und unter der Woche stand Europas größtes Atomkraftwerk nach Angaben der russischen Besatzer erneut unter Beschuss.

Nikopol

Am nördlichen Ufer des Dnjepr und keine 15 Kilometer vom Atomkraftwerk Saporischschja entfernt liegt die Stadt Nikopol. Nach Angaben ukrainischer Behörden hat die russische Armee den Osten des Landes massiv unter Beschuss genommen. In der Nacht zum Donnerstag seien 120 Raketen in der Gegend um die Stadt eingeschlagen.

Pokrowsk

Im Osten der Ukraine platziert ein Friedhofsmitarbeiter ein Kreuz auf einem Grab. Der ukrainische Soldat, der hier begraben liegt, wurde 26 Jahre alt.

Donezk

In der ostukrainischen Separatistenhochburg ist nach Angaben der örtlichen Behörden giftiges Ammoniak aus einer brennenden Brauerei entwichen. Bei der Herstellung von Bier wird Ammoniak als Kühlmittel eingesetzt. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, in Gebäuden zu verweilen und Fenster geschlossen zu halten.

Donbass

Auch ein Stück Normalität blitzt in den Bildern durch, die ihren Weg aus der Ukraine ins Ausland finden: Dasha, ein ukrainisches Mädchen, springt in einen See.

Irpin

Auch diese beiden Kinder wirken sorglos, als sie an ausgebrannten, teils verzierten Autowracks in Irpin, nahe Kiew, vorbeilaufen.

Ukrainische Künstler wie Viacheslav Rybka bemalen Fahrzeuge, die während des Krieges zerstört wurden.

Nischyn

Eine Arbeiterin der Kopytsia-Tory-Fabrik posiert mit einem Stoffflugzeug. In den vergangenen Monaten wurden bestimmte Drohnen, Raketen und Flugzeuge in der Ukraine zu patriotischen Symbolen.

Nun gibt es sogar Plüschausführungen der Kriegsgeräte. Und so dringt der Krieg auch in Bereiche vor, die vor wenigen Monaten wohl kaum jemand mit Waffen in Verbindung gebracht hätte.

Es brennt

Krieg in der Ukraine. Eine Dokumentation in Bildern.

Die 24. Woche

Eine brennende Brauerei, Explosionen auf der von Russland besetzten Krim und ein Atomkraftwerk unter Beschuss.

Noch immer tobt der Krieg zwischen Russland und der Ukraine an unterschiedlichen Schauplätzen.

Von Julia Hecht, Daniel Hofer und Christina Rebhahn-Roither

Krim

Auf der 2014 von Russland annektierten Halbinsel Krim kam es am Dienstag zu Explosionen. Der Hintergrund ist nach wie vor nicht geklärt. Auf einem Satellitenbild des russischen Luftwaffenstützpunkts Saky, das vor den Explosionen aufgenommen wurde, sind noch deutlich Flugzeuge zu erkennen.

Eine Aufnahme des Militärflughafens nach dem Vorfall zeigt deutlich das Ausmaß der Zerstörung.

Während über dem Stützpunkt Rauch aufsteigt, liegen Menschen in Freizeitkleidung noch am Strand vor Sonnenschirmen und Liegen.

Enerhodar

Das Atomkraftwerk Saporischschja liegt im Süden der Ukraine am Fluss Dnjepr an einer strategisch wichtigen Stelle. Am Wochenende geriet die Nuklearanlage unter Beschuss, Russland und die Ukraine beschuldigten sich daraufhin gegenseitig. Es ist nicht das erste Mal, dass hier geschossen wurde und unter der Woche stand Europas größtes Atomkraftwerk nach Angaben der russischen Besatzer erneut unter Beschuss.

Nikopol

Am nördlichen Ufer des Dnjepr und keine 15 Kilometer vom Atomkraftwerk Saporischschja entfernt liegt die Stadt Nikopol. Nach Angaben ukrainischer Behörden hat die russische Armee den Osten des Landes massiv unter Beschuss genommen. In der Nacht zum Donnerstag seien 120 Raketen in der Gegend um die Stadt eingeschlagen.

Pokrowsk

Im Osten der Ukraine platziert ein Friedhofsmitarbeiter ein Kreuz auf einem Grab. Der ukrainische Soldat, der hier begraben liegt, wurde 26 Jahre alt.

Donezk

In der ostukrainischen Separatistenhochburg ist nach Angaben der örtlichen Behörden giftiges Ammoniak aus einer brennenden Brauerei entwichen. Bei der Herstellung von Bier wird Ammoniak als Kühlmittel eingesetzt. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, in Gebäuden zu verweilen und Fenster geschlossen zu halten.

Donbass

Auch ein Stück Normalität blitzt in den Bildern durch, die ihren Weg aus der Ukraine ins Ausland finden: Dasha, ein ukrainisches Mädchen, springt in einen See.

Irpin

Auch diese beiden Kinder wirken sorglos, als sie an ausgebrannten, teils verzierten Autowracks in Irpin, nahe Kiew, vorbeilaufen.

Ukrainische Künstler wie Viacheslav Rybka bemalen Fahrzeuge, die während des Krieges zerstört wurden.

Nischyn

Eine Arbeiterin der Kopytsia-Tory-Fabrik posiert mit einem Stoffflugzeug. In den vergangenen Monaten wurden bestimmte Drohnen, Raketen und Flugzeuge in der Ukraine zu patriotischen Symbolen.

Nun gibt es sogar Plüschausführungen der Kriegsgeräte. Und so dringt der Krieg auch in Bereiche vor, die vor wenigen Monaten wohl kaum jemand mit Waffen in Verbindung gebracht hätte.

Team
Text Christina Rebhahn-Roither
Bildredaktion Julia Hecht, Daniel Hofer