Die einen tragen Anzug, die anderen Särge

Krieg in der Ukraine. Eine Dokumentation in Bildern.

Die 18. Woche

Im westlichen Europa treffen sich Staats- und Regierungschefs zu G-7- und Nato-Gipfel.

Währenddessen geht in der Ukraine der Beschuss weiter. Erreichen wollen beide das Gleiche: den Krieg beenden.

Von Daniel Hofer und Nadja Tausche

1. Juli 2022 - 2 Min. Lesezeit

Charkiw

Die Angriffe in der Ukraine gehen unvermindert weiter. Arbeiter machen sich an der Ruine einer Schule zu schaffen, die von zwei russischen Raketen getroffen wurde.

Krementschuk

Auch ein Einkaufszentrum wird von einer Rakete getroffen. Nach ukrainischen Angaben kommen mindestens 20 Menschen ums Leben, Dutzende werden verletzt. Der Angriff löst internationales Entsetzen aus.

Ein Supermarkt zeigt das Ausmaß der Zerstörung. Zum Wochenende hin hat Russland die Angriffe sogar noch verstärkt, laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij ist das als Botschaft an die G 7 zu verstehen, die sich währenddessen zum G-7-Gipfel in Bayern treffen.

Schloss Elmau

Bei dem Gipfel beschließen die Staatschefs unter anderem strengere Sanktionen gegen Russland und Milliardenhilfen für die Ukraine.

Madrid

Auch die Nato trifft sich zum Gipfel. Ukraines Präsident Selenskij ist per Videoschalte in die spanische Hauptstadt zugeschaltet.

Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) unterhält sich mit Nato-Generälen. Kanzler Scholz sagt der Ukraine in Madrid so lange Hilfe zu, „wie es notwendig ist, damit die Ukraine sich verteidigen kann.“

Bila Krynytsia

In der Ukraine gedenkt eine Familie ihrer beiden im Krieg gefallenen Söhne. Den provisorischen Gedenkschrein haben sie in ihrem Wohnzimmer aufgebaut.

Sjewjerodonezk

Nach wochenlangen Kämpfen besetzen russische Truppen eine strategisch wichtige Stadt im Osten der Ukraine, viele Zivilisten fliehen. Das ebenfalls von russischen Truppen besetzte Gebiet um die Stadt Cherson bereitet ein Referendum für einen Beitritt zu Russland vor. Den Bürgermeister der Stadt hatten russische Truppen festgenommen.

Die Ukraine beginnt derweil mit der Stromübertragung nach Rumänien. Das soll einen Teil des russischen Gases ersetzen.

Charkiw

Ein Kämpfer eines Freiwilligenbataillons raucht während eines Waffentrainings in der Nähe von Charkiw Pfeife. Ein Moment scheinbarer Ruhe in Zeiten des Ausnahmezustands.

Die einen tragen Anzug, die anderen Särge

Krieg in der Ukraine. Eine Dokumentation in Bildern.

Die 18. Woche

Im westlichen Europa treffen sich Staats- und Regierungschefs zu G-7- und Nato-Gipfel.

Währenddessen geht in der Ukraine der Beschuss weiter. Erreichen wollen beide das Gleiche: den Krieg beenden.

Von Daniel Hofer und Nadja Tausche

Charkiw

Die Angriffe in der Ukraine gehen unvermindert weiter. Arbeiter machen sich an der Ruine einer Schule zu schaffen, die von zwei russischen Raketen getroffen wurde.

Krementschuk

Auch ein Einkaufszentrum wird von einer Rakete getroffen. Nach ukrainischen Angaben kommen mindestens 20 Menschen ums Leben, Dutzende werden verletzt. Der Angriff löst internationales Entsetzen aus.

Ein Supermarkt zeigt das Ausmaß der Zerstörung. Zum Wochenende hin hat Russland die Angriffe sogar noch verstärkt, laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodimir Selenskij ist das als Botschaft an die G 7 zu verstehen, die sich währenddessen zum G-7-Gipfel in Bayern treffen.

Schloss Elmau

Bei dem Gipfel beschließen die Staatschefs unter anderem strengere Sanktionen gegen Russland und Milliardenhilfen für die Ukraine.

Madrid

Auch die Nato trifft sich zum Gipfel. Ukraines Präsident Selenskij ist per Videoschalte in die spanische Hauptstadt zugeschaltet.

Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) unterhält sich mit Nato-Generälen. Kanzler Scholz sagt der Ukraine in Madrid so lange Hilfe zu, „wie es notwendig ist, damit die Ukraine sich verteidigen kann.“

Bila Krynytsia

In der Ukraine gedenkt eine Familie ihrer beiden im Krieg gefallenen Söhne. Den provisorischen Gedenkschrein haben sie in ihrem Wohnzimmer aufgebaut.

Sjewjerodonezk

Nach wochenlangen Kämpfen besetzen russische Truppen eine strategisch wichtige Stadt im Osten der Ukraine, viele Zivilisten fliehen. Das ebenfalls von russischen Truppen besetzte Gebiet um die Stadt Cherson bereitet ein Referendum für einen Beitritt zu Russland vor. Den Bürgermeister der Stadt hatten russische Truppen festgenommen.

Die Ukraine beginnt derweil mit der Stromübertragung nach Rumänien. Das soll einen Teil des russischen Gases ersetzen.

Charkiw

Ein Kämpfer eines Freiwilligenbataillons raucht während eines Waffentrainings in der Nähe von Charkiw Pfeife. Ein Moment scheinbarer Ruhe in Zeiten des Ausnahmezustands.

Team
Text Nadja Tausche
Bildredaktion Daniel Hofer