Süddeutsche Zeitung

Unruhen in Libyen:Gaddafi: Al-Qaida steckt hinter den Aufständen

Diktator Muammar al-Gaddafi bschuldigt in einer Fernsehansprache Osama bin Laden, die Libyer zu manipulieren. Die Revolte sei eine Farce, die Kämpfer stünden unter Drogen. Der "wahre Verbrecher" sei der Al-Qaida-Chef.

Die Proteste in Libyen haben sich in der zweiten Woche zu einer Revolution gegen den Machthaber Muammar al-Gaddafi entwickelt. Aus dem Osten des Landes, der offenbar weitgehend unter der Kontrolle der Opposition ist, können inzwischen Journalisten berichten. Im Westen und der Hauptstadt ist die Lage noch unklar. Klar sind dagegen die Stellungnahmen der internationalen Politik zur Situation in Libyen. So bezeichnete US-Präsident Barack Obama das Vorgehen des Regimes gegen die Demonstranten als "abscheulich und inakzeptabel". Unterdessen wird in Europa diskutiert, wie man den befürchteten Flüchtlingsströmen aus Nordafrika umgehen soll. Verfolgen Sie die Ereignisse in unserem Live-Ticker.

Bestens informiert mit SZ Plus – 14 Tage kostenlos zur Probe lesen. Jetzt bestellen unter: www.sz.de/szplus-testen

URL:
www.sz.de/1.1064287
Copyright:
Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH / Süddeutsche Zeitung GmbH
Quelle:
sueddeutsche.de/jobr/mcs/jab
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über Süddeutsche Zeitung Content. Bitte senden Sie Ihre Nutzungsanfrage an syndication@sueddeutsche.de.