Süddeutsche Zeitung

Krieg in Libyen:Schwere Gefechte am Flughafen

Die Getreuen des bedrängten libyschen Machthabers stemmen sich mit aller Kraft gegen den Untergang des alten Regimes. In der Hauptstadt Tripolis und vor Sirte, der Heimat des Gaddafi-Clans, wird heftig gekämpft. Vier italienische Journalisten sind auf dem Weg nach Tripolis entführt worden, am Flughafen der Stadt sind offenbar schwere Gefechte ausgebrochen. Nur wo steckt Muammar al-Gaddafi? Die Rebellen bieten eine Belohnung für die Ergreifung oder Tötung des Diktators.

im Newsticker.

Die Menschen in der Hauptstadt feiern schon - doch die Gaddafi-Anhänger geben nicht auf und die Kämpfe gehen unvermindert weiter. Dennoch fassen der Nationale Übergangsrat und seine Verbündeten bereits die Zeit nach einem Sieg der Aufständischen ins Auge. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy kündigt eine Aufbaukonferenz in Paris an.

Für die Ergreifung des bedrängten libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi ist inzwischen - tot oder lebendig - eine Belohnung ausgesetzt. Denn noch wird gerätselt, wo er sich aufhält. Die aktuellen Ereignisse im Newsticker.

Journalisten befreit - Kämpfe in Tripolis und Sirte

Die Aufständischen erklärten, sie hätten fast ganz Tripolis unter ihrer Kontrolle. Die Rebellen sollen mittlerweile kurz vor Gaddafis Geburtsstadt Sirte stehen. Doch die regimetreuen Kämpfer geben nicht auf. In Tripolis hielten sie Journalisten in einem Hotel gefangen. Eine finale Entscheidung des Krieges in Libyen ist nicht in Sicht.

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