Süddeutsche Zeitung

Lebensgefahr:München verbietet Bootfahren auf der Isar

Zwischen dem Großhesseloher Wehr und Flaucher bestehe "erhebliche Gefahr für Leib und Leben", warnt die Stadt. Zuvor hatte es mehrere Unfälle gegeben.

Nachdem mehrere Menschen mit Schlauchbooten in der Isar gekentert sind, hat die Stadt München das Befahren des Flusses zwischen dem Großhesseloher Wehr und Flaucher bis auf Weiteres verboten. "Es besteht eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben, wenn Personen die Isar mit Booten und sonstigen Schwimmkörpern jeglicher Art befahren", teilte das Referat für Gesundheit und Umwelt am Sonntag mit.

Der Wasserstand sei seit Tagen erhöht, und auch unterhalb der Hochwasser-Meldestufe 1 führe die Isar derzeit viel Treibholz mit. Der Fluss weise außerdem eine starke Trübung und Strömung auf.

Am Samstag waren binnen weniger Stunden elf Schlauchboote in der Isar gekentert. Insgesamt gerieten dadurch 32 Bootsinsassen in Gefahr, nur die wenigsten von ihnen konnten sich aus eigener Kraft ans sichere Ufer retten.

Bestens informiert mit SZ Plus – 4 Wochen kostenlos zur Probe lesen. Jetzt bestellen unter: www.sz.de/szplus-testen

URL:
www.sz.de/1.4957308
Copyright:
Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH / Süddeutsche Zeitung GmbH
Quelle:
SZ.de/dpa/sim
Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über Süddeutsche Zeitung Content. Bitte senden Sie Ihre Nutzungsanfrage an syndication@sueddeutsche.de.