Süddeutsche Zeitung

EM-Qualifikation:Ibrahimovic muss zittern, Russland feiert

Russland fährt zur EM

Der künftige WM-Gastgeber Russland fährt zur Fußball-EM nach Frankreich, Schweden mit Zlatan Ibrahimovic muss derweil den Umweg über die Play-offs nehmen. Die russische Mannschaft löste als 17. Team das EM-Ticket durch einen 2:0 (2:0)-Erfolg in St. Petersburg gegen Montenegro.

Schweden musste sich trotz eines 2:0 (1:0)-Sieges gegen Moldau in der Gruppe G mit 18 Punkten mit Platz drei hinter Österreich (28) und Russland (20) begnügen. Gruppensieger Österreich beendete seine starke Qualifikation mit einem 3:0 (1:0) gegen Liechtenstein. Für die Mannschaft von Trainer Marcel Koller war es im zehnten Spiel der neunte Sieg (ein Unentschieden).

Schwedens Hoffnung erfüllt sich nicht

Oleg Kusmin (33.) und Alexander Kokorin (37./Foulelfmeter) beseitigten mit ihren Toren schon vor der Pause alle Zweifel der Russen an der erfolgreichen Qualifikation. Topstar Ibrahimovic (24.) brachte im anderen Spiel die Schweden in Solna in Front. Nach der Pause erhöhte Erkan Zengin (48.). Doch die Hoffnung auf eine russische Niederlage erfüllte sich für die Skandinavier nicht.

Österreich erledigte seine abschließende Aufgabe in Wien gegen Außenseiter Liechtenstein zunächst im Schongang. Der Ex-Bremer Marko Arnautovic (13.) brachte die Gastgeber zwar früh in Führung, doch danach tat sich der Favorit im Ernst-Happel-Stadion in der ersten Halbzeit schwer. Im zweiten Abschnitt wurde es etwas besser. Marc Janko sorgte mit einem Doppelschlag (54. und 57.) für klare Verhältnisse.

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