Marktführer in Zahlen

Im Südwesten gibt es besonders viele Unternehmen, die in ihrem Bereich führend sind. Wer sind sie und was verkaufen sie? Die SZ stellt jede Woche einen Spitzenreiter vor.

25. Januar 2024 - 9 Min. Lesezeit

Glückskekse von Sweet & Lucky

24 Kalorien hat ein Glückskeks – weniger als ein Apfel. Die Firma Sweet & Lucky aus Gondelsheim bei Karlsruhe stellt pro Woche mehrere Millionen der Kekse mit den kleinen und großen Lebensweisheiten her, die man aus China-Restaurants kennt, und ist damit Europas größter Glückskeksfabrikant.

Viktoria, Alexandra und Christoph Brauch sind in der Getreidemühle ihres Vaters groß geworden und überlegten, was sie mit dem ganzen Mehl anfangen könnten. „Wir wollten was machen, was niemand hat und jeder braucht“, sagt Viktoria Brauch. Zur Weihnachtszeit vor 20 Jahren öffneten die Geschwister ein Paket von Verwandten aus den USA, die Glückskekse geschickt hatten. Die Sprüche fanden die Brauchs so witzig, dass sie zwei Monate später Sweet & Lucky gründeten.

Erst belieferten sie China-Restaurants, dann Penny, Aldi, Lidl und auch Dax-Unternehmen. Den Glückskeksteig mixen die Brauchs aus Kraichgauer Weizenmehl, Zucker, Glukosesirup, Salz und Backpulver. Eine Auswahl an 1000 Sprüchen haben die 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam angesammelt – und in 25 Sprachen übersetzt. Viktoria Brauch sagt: „Wir versenden Glück nach ganz Europa.“

Drehtürantriebe von Geze

665 Türschließer, automatische Drehtürantriebe und Klapphebelmotoren für Fenster hat die Firma Geze im Stuttgarter Milaneo verbaut, der größten Shoppingmall Baden-Württembergs. Auch die Stadtbibliothek und die Calwer Passage rüstete der Sicherheitsspezialist aus Leonberg aus, ebenso das Restaurant auf der Zugspitze und die Dresdner Frauenkirche.

Über 37 Tochtergesellschaften vertreibt Geze seine insgesamt rund 4500 Produkte auf dem ganzen Globus. „Unsere Technik ist in unzähligen Gebäuden weltweit verbaut“, sagt Marketingchefin Angela Staiber. Bis zu 100 Anforderungen müssen Türen erfüllen, von Vorschriften zu Brand-, Einbruch- und Schallschutz bis hin zum Material. „Architekten finden das oft unübersichtlich“, sagt Staiber, deswegen unterstütze Geze sie bei der Planung. In den 161 Jahren seit der Gründung hat die Firma insgesamt 1226 Patente und Patentanmeldungen angesammelt.

Früher hat das Familienunternehmen auch mal Skibindungen gefertigt, doch die langjährige Geschäftsführerin Brigitte Vöster-Alber verabschiedete sich schon in den Achtzigern vom Wintersport, weil er nicht mehr genug Geld abwarf. Nach 52 Jahren an der Spitze übergab Vöster-Alber 2020 die Leitung an drei ihrer Kinder.

Straßenbaumaschinen von Schäfer-Technic

Eine Million Quadratmeter Autobahnfläche kann die Vorspritzmaschine BSM von Schäfer-Technic im Jahr für den Asphaltbau vorbereiten. Immer wenn man an einer Baustelle im Stau steht, „ist die Chance groß, dass dort unsere Maschinen im Einsatz sind“, sagt Pressereferent Rafael Cid.

Ein Beispiel: Wenn sich die Autos beider Richtungen auf einer Seite quetschen und die Fahrbahn jenseits der Mittelleitplanke erneuert wird, rollt dort ein Tankwagen mit gesattelter Schäfer-Technic-Vorspritzmaschine und sprüht eine Emulsion auf den Boden. Die Maschine, die an den Güllesprüher am Traktor erinnert, ist der Bestseller von Schäfer-Technic. Vor zwei Jahren hat die Firma sie erstmals mit Elektroantrieb herausgebracht. Immer noch laufen aber 96 Prozent ihrer motorbetriebenen Geräte mit Diesel.

Die Maschinen werden von nur 80 Mitarbeitern in Fellbach, nordöstlich von Stuttgart entwickelt und produziert. Dort wurde das Unternehmen vor 126 Jahren als Schmiede gegründet. Eine Hälfte ihrer Geräte liefern sie heute an Strabag, OAT oder die Autobahn GmbH in Deutschland – die andere Hälfte nach England, Frankreich oder bis nach Australien und Neukaledonien.

Roboter von Weiss

35 Meter lang ist die längste Montagestrecke, die die Firma Weiss automatisiert hat. Kaum jemand kennt Weiss, aber viele sind schon mal ein Auto gefahren, dessen Einzelteile von Robotern der Automatisierungsspezialisten aus Buchen bei Heidelberg zusammengebastelt wurden.

Die Montagestrecke erinnert an Running Sushi: Ein Autoteil fährt auf einer Schiene ovalförmig im Kreis und macht immer wieder Halt. An einer Station pickt ein Roboter winzige Metallstücke auf, setzt sie an die richtige Stelle im Autoteil, das dann innerhalb einer halben Sekunde zur nächsten Station fährt und noch eine Komponente verpasst bekommt. 50 Schritte später ist das Teil fertig. Nicht nur Autokomponenten können Weiss-Roboter zusammenbasteln, auch elektrische Zahnbürsten, Batterien oder Spritzen. Allein hierzulande hat Weiss 2400 Kunden.

Gründer Dieter Weiss begann schon Ende der 60er-Jahre mit der Produktion von Rundschalttischen, sein Sohn Uwe Weiss hat die Firma von der Jahrtausendwende an internationalisiert. Heute fertigt das Familienunternehmen seine Roboter und Module in Baden-Württemberg, in China, den USA und Indien – und vertreibt sie in 49 Ländern.

Pistenraupen von Pistenbully

25 000 Pistenraupen hat die Firma Pistenbully schon an Skigebiete und andere Kunden ausgeliefert. Mit ihren spitzen Gleisketten können die roten Pistenraupen Steilhänge mit bis zu 60 Grad Neigung erklimmen. Der größte Pistenbully hat ein sechs Meter breites Räumschild, das den Schnee ebnet, welcher durch das Gewicht von 15 Tonnen plattgewalzt wird. Danach hinterlässt die Fräse am hinteren Ende des Bullys die Rillen in der Piste, die man vom Skifahren kennt.

Vom Werk in Laupheim bei Ulm verschifft Pistenbully seine Fahrzeuge in 110 Länder, überall dorthin, wo Schnee zu bändigen ist. Pistenbullys präparieren Skihänge in den Alpen, Langlaufloipen in Skandinavien, Schneemobiltrassen in Nordamerika – und sind auf Expeditionen ins ewige Eis das Fortbewegungsmittel der Wahl. „Wir sind von der Arktis bis zur Antarktis aktiv“, sagt Sprecherin Maria Schackert.

Die Firma ist aus dem Konkurs gegangenen Bus- und Lkw-Hersteller Kässbohrer hervorgegangen. Dessen Chef Karl Kässbohrer war Ende der Sechzigerjahre im Skiurlaub in Südtirol, sah dort eine Pistenraupe und dachte sich: „Das mach’ ich besser.“ Heute teilen Pistenbully und der italienische Hersteller Prinoth den Markt unter sich auf. Beide beanspruchen für sich, Marktführer zu sein.

Ventilatoren von Ebm-Papst

35 Mitarbeiter haben 1963 in Mulfingen bei Heilbronn angefangen, kleinere Ventilatoren zusammenzuschrauben. Aus Angst, der Betrieb könnte der Landwirtschaft die Arbeitskräfte wegnehmen, erlaubte das Wirtschaftsministerium den drei Gründern zunächst nur, 85 Mitarbeiter zu beschäftigen. Heute hat Ebm-Papst 15 000 Mitarbeiter und ist mit 20 000 Produkten technologischer Ventilatoren-Weltmarktführer mit 27 Produktionsstätten und 49 Vertriebsstandorten in aller Welt.

Seine Ventilatoren surren auf Supermarktdächern in Großbritannien, zirkulieren in südkoreanischen Agrarfarmen, kühlen Rechenzentren in Frankfurt oder die Generatoren von Windkraftanlagen an der Nordseeküste. Die Technik von Ebm-Papst ist in Gasheizungen, Zügen und Bibliotheken verbaut. „An einem Tag kommt man mit ungefähr 150 unserer Produkte in Kontakt, ohne sie wahrzunehmen“, sagt Pressesprecher Hauke Hannig.

Heute konzentriert sich die Firma auf Luft- und Heiztechnik der Zukunft, etwa für Serverfarmen und Wärmepumpen. So hat es kürzlich Klaus Geißdörfer entschieden, der Geschäftsführer des fränkischen Familienunternehmens, das zu drei gleichen Teilen den Nachfahren ihrer Gründer gehört.

Motorsägen von Stihl

46 Kilogramm wog eine der ersten Motorsägen von Stihl in den Zwanzigerjahren, es brauchte zwei Männer, um damit Bäume zu fällen. Trotzdem war sie eine Revolution in einer Zeit, in der Holz noch mit reiner Muskelkraft, Handsägen und Äxten geschlagen und ins Sägewerk gekarrt wurde. Die Säge müsse zum Baum kommen – und nicht umgekehrt, dachte sich Andreas Stihl vor 98 Jahren und gründete sein Ingenieurbüro.

Seit 1971 ist Stihl die meistverkaufte Motorsägenmarke der Welt. Über die Jahre hat die Waiblinger Firma das Gewicht ihrer Sägen immer weiter reduziert, schon seit den Dreißigerjahren lassen sie sich allein bedienen – heute gibt es Profi-Modelle, die nur noch um die vier Kilogramm wiegen.

„Unsere Entwicklerteams arbeiten daran, die Motorsägen immer weiter zu optimieren“, sagt Stihl-Sprecher Stefan Caspari, die Geräte müssen nicht nur leicht, sondern auch langlebig, leistungsfähig und energiesparend sein – und natürlich Sicherheitsvorschriften erfüllen. Neben Sägen stellt Stihl heute viele andere Geräte her: Freischneider, Heckenscheren, Laubbläser oder Rasentraktoren. 20 000 Mitarbeitende weltweit beschäftigt das schwäbische Familienunternehmen, das seine Produkte in sieben Ländern fertigt und sie in alle Welt verkauft.

Steuerungen von Festo

300 000 Kunden in aller Welt beliefert die Esslinger Firma Festo mit ihren Steuerungselementen, Sauggreifern oder Ventilen. Ob man ein Eis isst, ein E-Auto fährt oder ins Smartphone tippt – fast alle diese Dinge wurden in ihrer Herstellung von Festo-Technik gegriffen, geschoben, gedreht oder gehalten.

Das Familienunternehmen stellt keine Endprodukte her, sondern beliefert weltweit Fabriken in 30 Branchen: die Automobil- und Nahrungsmittelindustrie, aber auch die Medizintechnik und Life Science. Ein Beispiel: In Zusammenarbeit mit dem MIT in Boston hat Festo eine Technik entwickelt, mit der Blutproben automatisch abgefüllt werden können, schneller und genauer als von Hand. Auch die eigene Produktion hat die Firma automatisiert: In Scharnhausen entstehen Festo-Ventile mit Festo-Technik. Die 20 000 Angestellten arbeiten in mehr als 60 Ländern.

Und weil es „nichts nützt, eine tolle Technik zu verkaufen, die keiner versteht“, sagt Pressesprecherin Sibylle Wirth, entwickelt die Tochter Festo Didactic schon seit den Sechzigerjahren Lehrinhalte und Seminare für die Berufsausbildung in Deutschland – und für 56 000 Kunden weltweit.

Fernwartungen von Teamviewer

2,5 Milliarden Mal wurde die Software der Göppinger Firma Teamviewer weltweit schon installiert. Sie ermöglicht es, aus der Ferne auf einen Computer zuzugreifen und technische Probleme zu lösen. Seit der Gründung im Jahr 2005 können Privatpersonen die Software kostenlos nutzen, etwa, um den Großeltern dabei zu helfen, das neue E-Mail-Programm aufzusetzen.

Sein Geld verdient Teamviewer mit Profi-Lizenzen. „Wir halten alle IT-Systeme in einem Unternehmen am Laufen“, sagt Sprecher Nikolai Worms. Ein Beispiel: Über die Software kann sich ein Experte in eine defekte Maschine einwählen, um deren IT zu reparieren – ohne dafür in die Fabrik gehen zu müssen. 2018 wechselte Teamviewer vom unbefristeten Lizenzmodell zum jährlichen Abomodell, eröffnete Büros in Asien und wurde im Jahr darauf in den MDax aufgenommen.

Heute bietet die Firma auch Augmented-Reality-Lösungen an: Darunter eine Logistik-Software für Smartglasses, mit der Lagermitarbeiter, etwa von Coca-Cola oder DHL, die verschobene und verschickte Ware digital dokumentieren können. 630 000 zahlende Kunden hat das schwäbische Unternehmen, daneben Hunderte Millionen Privatnutzer. Es beschäftigt 1400 Mitarbeiter in 14 Ländern.

Zement von Heidelberg Materials

119 Millionen Tonnen Zement und Klinker hat Heidelberg Materials im Jahr 2022 verkauft, mehr als alle anderen deutschen Wettbewerber. Beim Transportbeton, der aus Zement, Wasser und Kies angemischt wird, zählt die Firma zu den Top drei der Welt. „Beton ist der vielseitigste Baustoff der Welt“, sagt Sprecher Christoph Beumelburg. Aus dem Baustoff werden Häuser und Straßen, Gewerbe- und Industriebauten gegossen.

Dabei darf der Weg zwischen Werk und Baustelle für die Fahrmischer nicht zu weit sein: Zwischen Anmixen und Vergießen dürfen nur 90 Minuten vergehen, sonst härtet der Beton aus. Schon vor 150 Jahren hat die Firma in Heidelberg mit der Zementproduktion begonnen, seit 135 Jahren ist sie an der Börse gelistet. Heute ist der Konzern an rund 3000 Standorten in mehr als 50 Ländern vertreten und beschäftigt rund 51 000 Mitarbeiter.

In der Zementproduktion wird eine Menge Kohlendioxid freigesetzt, Heidelberg Materials ist das Dax-Unternehmen mit dem zweithöchsten CO₂-Ausstoß. Erst kürzlich hat sich der Konzern deshalb ein grüneres Image verpasst, heißt nun nicht mehr Heidelberg Zement, sondern Heidelberg Materials – und will von kommendem Jahr an klimaneutralen Beton anbieten.

Reinigungsgeräte von Kärcher

284 Säulen und 88 Pilaster säuberten Mitarbeiter der Firma Kärcher 1998 an den Kolonnaden am Petersplatz in Rom, insgesamt mehr als 25 000 Quadratmeter Fläche. Auch die Christusstatue in Rio de Janeiro, die Brunnen am Stuttgarter Schloßplatz oder die Präsidentenporträts am Mount Rushmore in South Dakota reinigten sie. „Die restauratorischen Reinigungsaktionen sind Teil unseres Kultursponsorings“, sagt Sprecher David Wickel-Bajak.

Natürlich sollen solche Aktionen auch zeigen, was Kärcher-Geräte können. Mehr als 3000 Produkte – darunter Kehrmaschinen, Sauger, Teppich- und Hochdruckreiniger – bietet die Firma aus Winnenden an: für Endkunden in Gelb und Weiß, für Profis in Anthrazit. Sie reinigen Hinterhöfe, Fabriken oder Hallen. Heute arbeiten 16 000 Menschen in 82 Ländern für Kärcher.

Alfred Kärcher hatte die Firma 1935 gegründet und zuerst Heißluftbläser hergestellt. Im Krieg enteisten seine Geräte Fliegertragflächen der Luftwaffe. In den Fünfzigerjahren erfand die Firma den Hochdruckreiniger, nach Alfred Kärchers Tod übernahm 1959 dessen Frau Irene Kärcher und machte sie zum Weltmarktführer in der Reinigungstechnik. „Kärchern“ steht mittlerweile im Duden, als Synonym für Reinigen mit Hochdruck.

Autolackierereien von Dürr

Jedes zweite Auto weltweit bekommt seine Farbe von Technik der Firma Dürr aus Bietigheim-Bissingen verpasst. Mindestens 300 000 Fahrzeuge im Jahr werden allein in einer großen Lackiererei von Dürr-Technik besprüht. Mercedes, BMW, Porsche, VW, Renault, Stellantis, Fiat, Ford und viele andere Hersteller kaufen diese Werke von dem Unternehmen.


Darin kommt die aus Blechen und Stahl geformte Autokarosserie ins Tauchbecken – eine gigantische Badewanne mit einer Flüssigkeit zur Vorbehandlung. Danach läuft das Gestell durch den Trocknertunnel mit warmer Luft, 80 bis 100 Meter lang, bevor es in die Lackierkabine gelangt, wo vier Roboter den Lack aufsprühen. Schließlich muss die Karosserie noch einmal in den Trockner. Fertig ist das lackierte Auto.

36 Farben kann ein Roboter von Dürr aufsprühen und innerhalb von vier Sekunden von einer auf die andere wechseln. Die beliebteste Farbe momentan: weiß. Heute arbeiten Dürrs 20 500 Mitarbeiter in 32 Ländern. „Wir sind überall dort aktiv, wo Autos gebaut werden“, sagt Sprecher Mathias Christen. Heinz Dürr, der das 128 Jahre alte Unternehmen groß gemacht hat, war in den Neunzigern Chef der Deutschen Bahn.

Schrauben von Würth

19 Jahre alt war Reinhold Würth, als er 1954 die Schraubengroßhandlung seines verstorbenen Vaters übernahm. Damals beschäftigte die Firma aus Künzelsau zwei Mitarbeiter, heute sind es mehr als 87 000 in 80 Ländern. Gut die Hälfte davon arbeitet im Vertrieb: in den 2700 Niederlassungen oder im Außendienst. Direkt mit den Kunden in Kontakt kommen ist wichtig, um den weltweit mehr als vier Millionen Kunden die Arbeit zu erleichtern.

Darunter sind Schreiner, Metallbauer oder Haustechniker, Kfz-Betriebe oder Dach- und Holzbauer. Ihnen bietet die Würth-Linie mehr als 125 000 Produkte: Schrauben, Dübel, chemisch-technische Produkte, Möbel- und Baubeschläge, Werkzeuge und Lagersysteme. In Werkstätten oder auf Großbaustellen stellt die Firma intelligente Regale auf, die mittels Sensoren merken, wenn die Schrauben ausgehen, und das an Würth melden. Dessen Mitarbeiter füllen dann nach.

Der Mischkonzern, Weltmarktführer in der Befestigungs- und Montagetechnik, verdient sein Geld außerdem im Elektrogroßhandel, mit Elektronik oder Finanzdienstleistungen. Reinhold Würth ist heute 88 Jahre alt und sitzt dem Stiftungsaufsichtsrat des Familienkonzerns vor.

Text: Tobias Bug; Digitales Storytelling: Joshua Beer