Krefeld

Ist das Wetter heute normal?

In Krefeld ist es heute (14. September) normal warm. Lesen Sie hier, wie sich das Wetter in Ihrer Region verändert.

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Ist das Wetter heute normal?

In Krefeld ist es heute (14. September) normal warm. Lesen Sie hier, wie sich das Wetter in Ihrer Region verändert.

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14. September 2026 | Lesezeit: 7 Min.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen täglich neu, wie normal das aktuelle Wetter in Krefeld ist. Wir haben die nächstgelegene Wetterstation ausgewählt, die bereits lange genug misst, um Trends abbilden zu können. An der Wetterstation Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen sind laut Wettervorhersage für heute (14. September) Temperaturen bis zu 22,8 Grad zu erwarten. Den Prognosen des Deutschen Wetterdienstes zufolge soll es trocken bleiben.

Wie normal ist die Vorhersage? Wäre ein solches Wetter auch schon vor einigen Jahren an einem 14. September zu erwarten gewesen? War es zu dieser Jahreszeit in Krefeld in früheren Jahren jemals so warm? Um diese Fragen zu beantworten, analysieren wir alle öffentlich zugänglichen Daten der Wetterstationen des Deutschen Wetterdienstes und wählen für jeden Landkreis die Station aus, die Temperatur und Niederschlag für die meisten dort wohnhaften Menschen am besten beschreibt. Hier können Sie lesen, ob das Wetter bei Ihnen auch schon vor einigen Jahren ähnlich war wie derzeit. Denn das Wetter ändert sich durch den Klimawandel. An manchen Tagen ist das bereits deutlich zu spüren, an anderen nicht.

Temperatur

Höchsttemperatur am 14. September

Den Prognosen zufolge wird es an der Wetterstation Düsseldorf heute höchstens 22,8 Grad warm.

Höchsttemperatur seit dem 16. August

In den vergangenen 30 Tagen war es am 27. August mit 31,2 Grad am wärmsten, am 13. September mit 18,9 Grad am kältesten. Wärmer war die höchste Temperatur des Tages an der Wetterstation Düsseldorf an einem 7. September seit 1969 noch nie.

Vergleich mit Normaltemperaturen zwischen 1991 und 2020

Im Vergleich zu den Tageshöchsttemperaturen zwischen 1991 und 2020 sind 22,8 Grad in den zwei Wochen um einen 14. September normal: In 60 Prozent der Tage im Vergleichszeitraum lag die Höchsttemperatur im grau hinterlegten Normalbereich. Nur einmal in fünf Tagen war es rund um einen 14. September in der Vergleichsperiode statistisch gesehen wärmer als 23,4 Grad. Ungewöhnlich kühl wäre eine maximale Temperatur unter 17 Grad.

In den vergangenen 30 Tagen war es an fünf Tagen außergewöhnlich warm, die Werte lagen also über dem aus den Messungen zwischen 1991 und 2020 berechneten Normalbereich. An zwei Tagen war es ungewöhnlich kühl.

Mittlere Höchsttemperatur zwischen 1991 und 2020

Die graue Linie zeigt die Temperatur, die in den Jahren zwischen 1991 und 2020 rund um ein bestimmtes Datum im Mittel erreicht wurde. Am heutigen 14. September ist es drei Grad wärmer als im Mittel des Vergleichszeitraums. Durch die globale Erwärmung wird die aktuelle Temperatur immer häufiger nicht nur wärmer sein als im Mittel der Vergleichsperiode, sondern auch über dem Normalbereich liegen.

Höchsttemperatur am 14. September

Den Prognosen zufolge wird es an der Wetterstation Düsseldorf heute höchstens 22,8 Grad warm.

Höchsttemperatur seit dem 16. August

In den vergangenen 30 Tagen war es am 27. August mit 31,2 Grad am wärmsten, am 13. September mit 18,9 Grad am kältesten. Wärmer war die höchste Temperatur des Tages an der Wetterstation Düsseldorf an einem 7. September seit 1969 noch nie.

Vergleich mit Normaltemperaturen zwischen 1991 und 2020

Im Vergleich zu den Tageshöchsttemperaturen zwischen 1991 und 2020 sind 22,8 Grad in den zwei Wochen um einen 14. September normal: In 60 Prozent der Tage im Vergleichszeitraum lag die Höchsttemperatur im grau hinterlegten Normalbereich. Nur einmal in fünf Tagen war es rund um einen 14. September in der Vergleichsperiode statistisch gesehen wärmer als 23,4 Grad. Ungewöhnlich kühl wäre eine maximale Temperatur unter 17 Grad.

In den vergangenen 30 Tagen war es an fünf Tagen außergewöhnlich warm, die Werte lagen also über dem aus den Messungen zwischen 1991 und 2020 berechneten Normalbereich. An zwei Tagen war es ungewöhnlich kühl.

Mittlere Höchsttemperatur zwischen 1991 und 2020

Die graue Linie zeigt die Temperatur, die in den Jahren zwischen 1991 und 2020 rund um ein bestimmtes Datum im Mittel erreicht wurde. Am heutigen 14. September ist es drei Grad wärmer als im Mittel des Vergleichszeitraums. Durch die globale Erwärmung wird die aktuelle Temperatur immer häufiger nicht nur wärmer sein als im Mittel der Vergleichsperiode, sondern auch über dem Normalbereich liegen.

Mit der Klimakrise verändert sich das Wetter in Deutschland, allerdings langsam. Für die Jahreszeit ungewöhnlich warme Temperaturen werden häufiger, das aktuelle Wetter unterliegt aber auch natürlichen Schwankungen, die es erschweren, langfristige klimatische Veränderungen bewusst wahrzunehmen. Sie sind erst zu erkennen, wenn man die Entwicklung des Wetters über viele Jahre hinweg betrachtet.

Wir fassen deshalb die Messungen der vergangenen 30 Tage zu einem Durchschnittswert zusammen und vergleichen diesen mit dem gleichen Zeitraum der Vorjahre. Für die Wetterstation Düsseldorf liegen ausreichend Daten seit 1969 vor, wir können so das aktuelle Wetter mit dem langfristigen Trend vergleichen.

So warm wurde es im Mittel vom 16. August bis zum 14. September

In den vergangenen 30 Tagen erreichte die Temperatur durchschnittlich bis zu 22,6 Grad. Jeder Punkt steht für die durchschnittliche Höchsttemperatur im gleichen Zeitraum des jeweiligen Jahres. Am wärmsten war es 2016 mit im Durchschnitt bis zu 26,4 Grad, am kühlsten 1986, als die Temperaturen im Mittel nur auf 18,9 Grad stiegen.

Langjähriger Trend der Temperatur

Der langjährige Trend zeigt: An der Wetterstation Düsseldorf ist die durchschnittliche tägliche Höchsttemperatur vom 16. August bis zum 14. September seit 1969 um etwa 2,3 Grad gestiegen.

So warm wurde es im Mittel vom 16. August bis zum 14. September

In den vergangenen 30 Tagen erreichte die Temperatur durchschnittlich bis zu 22,6 Grad. Jeder Punkt steht für die durchschnittliche Höchsttemperatur im gleichen Zeitraum des jeweiligen Jahres. Am wärmsten war es 2016 mit im Durchschnitt bis zu 26,4 Grad, am kühlsten 1986, als die Temperaturen im Mittel nur auf 18,9 Grad stiegen.

Langjähriger Trend der Temperatur

Der langjährige Trend zeigt: An der Wetterstation Düsseldorf ist die durchschnittliche tägliche Höchsttemperatur vom 16. August bis zum 14. September seit 1969 um etwa 2,3 Grad gestiegen.

Der Klimawandel ist längst kein Phänomen der Zukunft mehr, sondern lässt sich zunehmend im Hier und Jetzt beobachten. In Krefeld werden immer häufiger für die Jahreszeit ungewöhnliche Temperaturen erreicht.

Hitzetage vom 16. August bis zum 14. September

In den vergangenen 30 Tagen stieg die Temperatur an zwei Tagen auf mehr als 30 Grad. Seit 1969 gab es in dem Zeitraum in 14 Jahren mehr Hitzetage. Je mehr solcher Tage aufeinanderfolgen, desto höher ist das Gesundheitsrisiko nicht nur für Risikogruppen, sondern auch für junge und gesunde Menschen.

Tropennächte vom 16. August bis zum 14. September

Wenn der Körper dann auch nachts nicht mehr abkühlen kann, wird es besonders gefährlich. Denn auch die Nächte werden wärmer. Sogenannte Tropennächte, in denen die Temperatur nie unter 20 Grad Celsius sinkt, waren in der Vergangenheit äußerst rar.

Inzwischen gibt es derart warme Nächte hin und wieder auch in Krefeld. Dieses Jahr war von diesem Trend aber noch nichts zu spüren, in den vergangenen 30 Tagen wurde an der Wetterstation Düsseldorf keine Tropennacht verzeichnet.

Hitzetage vom 16. August bis zum 14. September

In den vergangenen 30 Tagen stieg die Temperatur an zwei Tagen auf mehr als 30 Grad. Seit 1969 gab es in dem Zeitraum in 14 Jahren mehr Hitzetage. Je mehr solcher Tage aufeinanderfolgen, desto höher ist das Gesundheitsrisiko nicht nur für Risikogruppen, sondern auch für junge und gesunde Menschen.

Tropennächte vom 16. August bis zum 14. September

Wenn der Körper dann auch nachts nicht mehr abkühlen kann, wird es besonders gefährlich. Denn auch die Nächte werden wärmer. Sogenannte Tropennächte, in denen die Temperatur nie unter 20 Grad Celsius sinkt, waren in der Vergangenheit äußerst rar.

Inzwischen gibt es derart warme Nächte hin und wieder auch in Krefeld. Dieses Jahr war von diesem Trend aber noch nichts zu spüren, in den vergangenen 30 Tagen wurde an der Wetterstation Düsseldorf keine Tropennacht verzeichnet.

Niederschlag

Anders als bei der Temperatur, die im Jahresverlauf eindeutige Muster aufweist, ist der Niederschlag viel sprunghafter: An welchen Tagen es regnet und wie viel – das unterliegt starken Schwankungen. Zu jeder Jahreszeit gibt es außerdem Tage ohne Niederschlag. Deswegen betrachten wir in den folgenden Grafiken die Niederschlagsmengen gesammelt über dreißig Tage, damit auch langfristige Trends deutlich werden.

Niederschlag vom 15. August bis zum 13. September

In den vergangenen 30 Tagen wurden an der Wetterstation Düsseldorf pro Quadratmeter 80,1 Liter Niederschlag gemessen.

Entwicklung des Niederschlags

Der langjährige Trend zeigt: Die Niederschlagsmenge zwischen dem 15. August und dem 13. September nimmt deutlich zu. Vor etwa 60 Jahren konnte man in Krefeld in diesem Zeitraum noch ein Viertel weniger Niederschlag erwarten.

Entwicklung der 30-Tage-Niederschlagsmenge

Jeder Punkt auf dieser Linie zeigt, wie viel Niederschlag in den vorherigen 30 Tagen in Krefeld fiel. Am trockensten waren zuletzt die 30 Tage bis zum 15. August, der Niederschlag summierte sich in diesem Zeitraum auf 17 Liter pro Quadratmeter.

30-Tage-Niederschlag im Vergleich mit dem Normalbereich

Die aktuelle 30-Tage-Niederschlagsmenge ist mit 80,1 Litern pro Quadratmeter normal für diese Jahreszeit – es war seit dem 15. August aber auch schon deutlicher trockener als im aus den Jahren 1991 bis 2020 berechneten Normalbereich.

Vergleich mit normalem Niederschlag

Insgesamt gab es in den vergangenen 30 Tagen etwa 14 Liter mehr Niederschlag als in einem durchschnittlichen Jahr zwischen 1991 und 2020.

Niederschlag vom 15. August bis zum 13. September

In den vergangenen 30 Tagen wurden an der Wetterstation Düsseldorf pro Quadratmeter 80,1 Liter Niederschlag gemessen.

Entwicklung des Niederschlags

Der langjährige Trend zeigt: Die Niederschlagsmenge zwischen dem 15. August und dem 13. September nimmt deutlich zu. Vor etwa 60 Jahren konnte man in Krefeld in diesem Zeitraum noch ein Viertel weniger Niederschlag erwarten.

Entwicklung der 30-Tage-Niederschlagsmenge

Jeder Punkt auf dieser Linie zeigt, wie viel Niederschlag in den vorherigen 30 Tagen in Krefeld fiel. Am trockensten waren zuletzt die 30 Tage bis zum 15. August, der Niederschlag summierte sich in diesem Zeitraum auf 17 Liter pro Quadratmeter.

30-Tage-Niederschlag im Vergleich mit dem Normalbereich

Die aktuelle 30-Tage-Niederschlagsmenge ist mit 80,1 Litern pro Quadratmeter normal für diese Jahreszeit – es war seit dem 15. August aber auch schon deutlicher trockener als im aus den Jahren 1991 bis 2020 berechneten Normalbereich.

Vergleich mit normalem Niederschlag

Insgesamt gab es in den vergangenen 30 Tagen etwa 14 Liter mehr Niederschlag als in einem durchschnittlichen Jahr zwischen 1991 und 2020.

Neben der Menge an Niederschlag ist es wichtig, wie sich dieser über einen längeren Zeitraum verteilt: Je mehr Trockentage es gibt, desto höherem Stress können Pflanzen und Tiere ausgesetzt sein.

Trockentage vom 16. Juli bis zum 13. September seit 1969

44 der vergangenen 60 Tage waren gänzlich trocken, an der Wetterstation Düsseldorf wurde an diesen Tagen weniger als ein Liter Niederschlag pro Quadratmeter registriert. Jeder Balken steht für die Anzahl der Trockentage in den 60 Tagen bis zum 13. September im jeweiligen Jahr.

Trockentage vom 16. Juli bis zum 13. September seit 1969

44 der vergangenen 60 Tage waren gänzlich trocken, an der Wetterstation Düsseldorf wurde an diesen Tagen weniger als ein Liter Niederschlag pro Quadratmeter registriert. Jeder Balken steht für die Anzahl der Trockentage in den 60 Tagen bis zum 13. September im jeweiligen Jahr.

Das aktuelle Wetter in Krefeld zusammengefasst:

  • Die aktuellen Temperaturen sind normal für die Jahreszeit.
  • Die Niederschlagsmengen in den vergangenen 30 Tagen waren normal für diese Jahreszeit.

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Projektteam
Text, Daten und Automatisierung Markus Hametner, Sören Müller-Hansen, Oliver Schnuck
Entwicklung Felix Ebert, Benjamin Geese, Julia Kandler, Stefan Kloiber
Digitales Storytelling Isabel Kronenberger, Christian Helten
Infografik Julia Kraus, Isabel Kronenberger
Testing Malte Hornbergs

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