Frankfurt am Main

Ist das Wetter heute normal?

In Frankfurt am Main ist es heute so warm wie selten zuvor rund um einen 12. Juli, in den vergangenen 30 Tagen war es außergewöhnlich trocken. Lesen Sie hier, wie sich das Wetter in Ihrer Region verändert.

Frankfurt am Main

Ist das Wetter heute normal?

In Frankfurt am Main ist es heute so warm wie selten zuvor rund um einen 12. Juli, in den vergangenen 30 Tagen war es außergewöhnlich trocken. Lesen Sie hier, wie sich das Wetter in Ihrer Region verändert.

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12. Juli 2026 | Lesezeit: 7 Min.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen täglich neu, wie normal das aktuelle Wetter in Frankfurt am Main ist. Wir haben die nächstgelegene Wetterstation ausgewählt, die bereits lange genug misst, um Trends abbilden zu können. An der Wetterstation Frankfurt/Main-Westend in Hessen sind laut Wettervorhersage für heute (12. Juli) Temperaturen bis zu 32,2 Grad zu erwarten. Den Prognosen des Deutschen Wetterdienstes zufolge soll es trocken bleiben.

Wie normal ist die Vorhersage? Wäre ein solches Wetter auch schon vor einigen Jahren an einem 12. Juli zu erwarten gewesen? War es zu dieser Jahreszeit in Frankfurt am Main in früheren Jahren auch schon so warm wie heute? Um diese Fragen zu beantworten, analysieren wir alle öffentlich zugänglichen Daten der Wetterstationen des Deutschen Wetterdienstes und wählen für jeden Landkreis die Station aus, die Temperatur und Niederschlag für die meisten dort wohnhaften Menschen am besten beschreibt. Hier können Sie lesen, ob das Wetter bei Ihnen auch schon vor einigen Jahren ähnlich war wie derzeit. Denn das Wetter ändert sich durch den Klimawandel. An manchen Tagen ist das bereits deutlich zu spüren, an anderen nicht.

Temperatur

Höchsttemperatur am 12. Juli

Den Prognosen zufolge wird es an der Wetterstation Frankfurt/Main-Westend heute höchstens 32,2 Grad warm.

Höchsttemperatur seit dem 13. Juni

In den vergangenen 30 Tagen war es am 27. Juni mit 41,2 Grad am wärmsten, am 15. Juni mit 20,8 Grad am kältesten. Heißer als am 27. Juni war die höchste Temperatur des Tages an der Wetterstation Frankfurt/Main-Westend seit 1985 noch nie.

Vergleich mit Normaltemperaturen zwischen 1991 und 2020

Im Vergleich zu den Tageshöchsttemperaturen zwischen 1991 und 2020 sind 32,2 Grad in den zwei Wochen um einen 12. Juli außergewöhnlich warm: In 60 Prozent der Tage im Vergleichszeitraum lag die Höchsttemperatur im grau hinterlegten Normalbereich. Nur einmal in fünf Tagen war es rund um einen 12. Juli in der Vergleichsperiode statistisch gesehen wärmer als 29,5 Grad. Ungewöhnlich kühl wäre eine maximale Temperatur unter 21,5 Grad.

In den vergangenen 30 Tagen war es an 20 Tagen außergewöhnlich warm, die Werte lagen also über dem aus den Messungen zwischen 1991 und 2020 berechneten Normalbereich. An keinem Tag war es ungewöhnlich kühl.

Mittlere Höchsttemperatur zwischen 1991 und 2020

Die graue Linie zeigt die Temperatur, die in den Jahren zwischen 1991 und 2020 rund um ein bestimmtes Datum im Mittel erreicht wurde. Am heutigen 12. Juli ist es 6,8 Grad wärmer als im Mittel des Vergleichszeitraums. Durch die globale Erwärmung wird die aktuelle Temperatur immer häufiger höher sein, als es früher normal war.

Höchsttemperatur am 12. Juli

Den Prognosen zufolge wird es an der Wetterstation Frankfurt/Main-Westend heute höchstens 32,2 Grad warm.

Höchsttemperatur seit dem 13. Juni

In den vergangenen 30 Tagen war es am 27. Juni mit 41,2 Grad am wärmsten, am 15. Juni mit 20,8 Grad am kältesten. Heißer als am 27. Juni war die höchste Temperatur des Tages an der Wetterstation Frankfurt/Main-Westend seit 1985 noch nie.

Vergleich mit Normaltemperaturen zwischen 1991 und 2020

Im Vergleich zu den Tageshöchsttemperaturen zwischen 1991 und 2020 sind 32,2 Grad in den zwei Wochen um einen 12. Juli außergewöhnlich warm: In 60 Prozent der Tage im Vergleichszeitraum lag die Höchsttemperatur im grau hinterlegten Normalbereich. Nur einmal in fünf Tagen war es rund um einen 12. Juli in der Vergleichsperiode statistisch gesehen wärmer als 29,5 Grad. Ungewöhnlich kühl wäre eine maximale Temperatur unter 21,5 Grad.

In den vergangenen 30 Tagen war es an 20 Tagen außergewöhnlich warm, die Werte lagen also über dem aus den Messungen zwischen 1991 und 2020 berechneten Normalbereich. An keinem Tag war es ungewöhnlich kühl.

Mittlere Höchsttemperatur zwischen 1991 und 2020

Die graue Linie zeigt die Temperatur, die in den Jahren zwischen 1991 und 2020 rund um ein bestimmtes Datum im Mittel erreicht wurde. Am heutigen 12. Juli ist es 6,8 Grad wärmer als im Mittel des Vergleichszeitraums. Durch die globale Erwärmung wird die aktuelle Temperatur immer häufiger höher sein, als es früher normal war.

Mit der Klimakrise verändert sich das Wetter in Deutschland, allerdings langsam. Für die Jahreszeit ungewöhnlich warme Temperaturen werden häufiger, das aktuelle Wetter unterliegt aber auch natürlichen Schwankungen, die es erschweren, langfristige klimatische Veränderungen bewusst wahrzunehmen. Sie sind erst zu erkennen, wenn man die Entwicklung des Wetters über viele Jahre hinweg betrachtet.

Wir fassen deshalb die Messungen der vergangenen 30 Tage zu einem Durchschnittswert zusammen und vergleichen diesen mit dem gleichen Zeitraum der Vorjahre. Für die Wetterstation Frankfurt/Main-Westend liegen ausreichend Daten seit 1986 vor, wir können so das aktuelle Wetter mit dem langfristigen Trend vergleichen.

So warm wurde es im Mittel vom 13. Juni bis zum 12. Juli

In den vergangenen 30 Tagen erreichte die Temperatur durchschnittlich bis zu 31,5 Grad. Jeder Punkt steht für die durchschnittliche Höchsttemperatur im gleichen Zeitraum des jeweiligen Jahres. Am wärmsten war es 2026 mit im Durchschnitt bis zu 31,5 Grad, am kühlsten 1996, als die Temperaturen im Mittel nur auf 20,7 Grad stiegen.

Langjähriger Trend der Temperatur

Der langjährige Trend zeigt: An der Wetterstation Frankfurt/Main-Westend ist die durchschnittliche tägliche Höchsttemperatur vom 13. Juni bis zum 12. Juli seit 1986 um etwa 3,6 Grad gestiegen.

So warm wurde es im Mittel vom 13. Juni bis zum 12. Juli

In den vergangenen 30 Tagen erreichte die Temperatur durchschnittlich bis zu 31,5 Grad. Jeder Punkt steht für die durchschnittliche Höchsttemperatur im gleichen Zeitraum des jeweiligen Jahres. Am wärmsten war es 2026 mit im Durchschnitt bis zu 31,5 Grad, am kühlsten 1996, als die Temperaturen im Mittel nur auf 20,7 Grad stiegen.

Langjähriger Trend der Temperatur

Der langjährige Trend zeigt: An der Wetterstation Frankfurt/Main-Westend ist die durchschnittliche tägliche Höchsttemperatur vom 13. Juni bis zum 12. Juli seit 1986 um etwa 3,6 Grad gestiegen.

Der Klimawandel ist längst kein Phänomen der Zukunft mehr, sondern lässt sich zunehmend im Hier und Jetzt beobachten. In Frankfurt am Main werden immer häufiger für die Jahreszeit ungewöhnliche Temperaturen erreicht.

Hitzetage vom 13. Juni bis zum 12. Juli

In den vergangenen 30 Tagen stieg die Temperatur an 17 Tagen auf mehr als 30 Grad. Seit 1986 gab es in dem Zeitraum noch nie so viele Hitzetage. Je mehr solcher Tage aufeinanderfolgen, desto höher ist das Gesundheitsrisiko nicht nur für Risikogruppen, sondern auch für junge und gesunde Menschen.

Tropennächte vom 13. Juni bis zum 12. Juli

Wenn der Körper dann auch nachts nicht mehr abkühlen kann, wird es besonders gefährlich. Denn auch die Nächte werden wärmer. Sogenannte Tropennächte, in denen die Temperatur nie unter 20 Grad Celsius sinkt, waren in der Vergangenheit äußerst rar.

Inzwischen gibt es derart warme Nächte hin und wieder auch in Frankfurt am Main. Dabei sind solche Nächte in diesem Zeitraum selten. In 40 der vergangenen 40 Jahre wurden an der Wetterstation Frankfurt/Main-Westend im Betrachtungszeitraum weniger Tropennächteverzeichnet.

Hitzetage vom 13. Juni bis zum 12. Juli

In den vergangenen 30 Tagen stieg die Temperatur an 17 Tagen auf mehr als 30 Grad. Seit 1986 gab es in dem Zeitraum noch nie so viele Hitzetage. Je mehr solcher Tage aufeinanderfolgen, desto höher ist das Gesundheitsrisiko nicht nur für Risikogruppen, sondern auch für junge und gesunde Menschen.

Tropennächte vom 13. Juni bis zum 12. Juli

Wenn der Körper dann auch nachts nicht mehr abkühlen kann, wird es besonders gefährlich. Denn auch die Nächte werden wärmer. Sogenannte Tropennächte, in denen die Temperatur nie unter 20 Grad Celsius sinkt, waren in der Vergangenheit äußerst rar.

Inzwischen gibt es derart warme Nächte hin und wieder auch in Frankfurt am Main. Dabei sind solche Nächte in diesem Zeitraum selten. In 40 der vergangenen 40 Jahre wurden an der Wetterstation Frankfurt/Main-Westend im Betrachtungszeitraum weniger Tropennächteverzeichnet.

Niederschlag

Anders als bei der Temperatur, die im Jahresverlauf eindeutige Muster aufweist, ist der Niederschlag viel sprunghafter: An welchen Tagen es regnet und wie viel – das unterliegt starken Schwankungen. Zu jeder Jahreszeit gibt es außerdem Tage ohne Niederschlag. Deswegen betrachten wir in den folgenden Grafiken die Niederschlagsmengen gesammelt über dreißig Tage, damit auch langfristige Trends deutlich werden.

Niederschlag vom 12. Juni bis zum 11. Juli

In den vergangenen 30 Tagen wurden an der Wetterstation Frankfurt/Main-Westend pro Quadratmeter 29,6 Liter Niederschlag gemessen. Allein am 28. Juni maß die Wetterstation 24 Liter pro Quadratmeter.

Entwicklung des Niederschlags

Der langjährige Trend zeigt: Die Niederschlagsmenge zwischen dem 12. Juni und dem 11. Juli sinkt stark. Vor etwa 40 Jahren konnte man in Frankfurt am Main in diesem Zeitraum noch etwa 50 Prozent mehr Niederschlag erwarten.

Entwicklung der 30-Tage-Niederschlagsmenge

Jeder Punkt auf dieser Linie zeigt, wie viel Niederschlag in den vorherigen 30 Tagen in Frankfurt am Main fiel. Am trockensten waren zuletzt die 30 Tage bis zum 11. Juli, der Niederschlag summierte sich in diesem Zeitraum auf 30 Liter pro Quadratmeter.

30-Tage-Niederschlag im Vergleich mit dem Normalbereich

Im Vergleich zum aus den Jahren 1991 bis 2020 berechneten Normalbereich war es in den vergangenen 30 Tagen ungewöhnlich trocken.

Vergleich mit normalem Niederschlag

Insgesamt gab es in den vergangenen 30 Tagen etwa 27 Liter weniger Niederschlag als in einem durchschnittlichen Jahr zwischen 1991 und 2020.

Niederschlag vom 12. Juni bis zum 11. Juli

In den vergangenen 30 Tagen wurden an der Wetterstation Frankfurt/Main-Westend pro Quadratmeter 29,6 Liter Niederschlag gemessen. Allein am 28. Juni maß die Wetterstation 24 Liter pro Quadratmeter.

Entwicklung des Niederschlags

Der langjährige Trend zeigt: Die Niederschlagsmenge zwischen dem 12. Juni und dem 11. Juli sinkt stark. Vor etwa 40 Jahren konnte man in Frankfurt am Main in diesem Zeitraum noch etwa 50 Prozent mehr Niederschlag erwarten.

Entwicklung der 30-Tage-Niederschlagsmenge

Jeder Punkt auf dieser Linie zeigt, wie viel Niederschlag in den vorherigen 30 Tagen in Frankfurt am Main fiel. Am trockensten waren zuletzt die 30 Tage bis zum 11. Juli, der Niederschlag summierte sich in diesem Zeitraum auf 30 Liter pro Quadratmeter.

30-Tage-Niederschlag im Vergleich mit dem Normalbereich

Im Vergleich zum aus den Jahren 1991 bis 2020 berechneten Normalbereich war es in den vergangenen 30 Tagen ungewöhnlich trocken.

Vergleich mit normalem Niederschlag

Insgesamt gab es in den vergangenen 30 Tagen etwa 27 Liter weniger Niederschlag als in einem durchschnittlichen Jahr zwischen 1991 und 2020.

Neben der Menge an Niederschlag ist es wichtig, wie sich dieser über einen längeren Zeitraum verteilt: Je mehr Trockentage es gibt, desto höherem Stress können Pflanzen und Tiere ausgesetzt sein.

Trockentage vom 13. Mai bis zum 11. Juli seit 1986

48 der vergangenen 60 Tage waren gänzlich trocken, an der Wetterstation Frankfurt/Main-Westend wurde an diesen Tagen weniger als ein Liter Niederschlag pro Quadratmeter registriert. Mehr Trockentage gab es innerhalb von 60 Tagen bis zum 11. Juli in den betrachteten Jahren seit 1986 erst dreimal.

Trockentage vom 13. Mai bis zum 11. Juli seit 1986

48 der vergangenen 60 Tage waren gänzlich trocken, an der Wetterstation Frankfurt/Main-Westend wurde an diesen Tagen weniger als ein Liter Niederschlag pro Quadratmeter registriert. Mehr Trockentage gab es innerhalb von 60 Tagen bis zum 11. Juli in den betrachteten Jahren seit 1986 erst dreimal.

Das aktuelle Wetter in Frankfurt am Main zusammengefasst:

  • Es ist heute so warm wie selten zuvor an einem 12. Juli.
  • Es war in den vergangenen 30 Tagen ungewöhnlich trocken.

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Projektteam
Text, Daten und Automatisierung Markus Hametner, Sören Müller-Hansen, Oliver Schnuck
Entwicklung Felix Ebert, Benjamin Geese, Julia Kandler, Stefan Kloiber
Digitales Storytelling Isabel Kronenberger, Christian Helten
Infografik Julia Kraus, Isabel Kronenberger
Testing Malte Hornbergs

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