Berlin

Ist das Wetter heute normal?

In Berlin ist es heute (18. Juni) normal warm. Lesen Sie hier, wie sich das Wetter in Ihrer Region verändert.

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Ist das Wetter heute normal?

In Berlin ist es heute (18. Juni) normal warm. Lesen Sie hier, wie sich das Wetter in Ihrer Region verändert.

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18. Juni 2024 - 6 Min. Lesezeit

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen täglich neu, wie normal das aktuelle Wetter in Berlin ist. Wir haben die nächstgelegene Wetterstation ausgewählt, die bereits lange genug misst, um Trends abbilden zu können. An der Wetterstation Berlin-Tempelhof sind laut Wettervorhersage für heute (18. Juni) Temperaturen bis zu 24,4 Grad zu erwarten. Je Quadratmeter prognostiziert der Deutsche Wetterdienst sechs Liter Regen.

Wie normal ist die Vorhersage? Wäre ein solches Wetter auch schon vor einigen Jahren an einem 18. Juni zu erwarten gewesen? War es zu dieser Jahreszeit in Berlin in früheren Jahren kälter als heute? Um diese Fragen zu beantworten, analysieren wir alle öffentlich zugänglichen Daten der Wetterstationen des Deutschen Wetterdienstes und wählen für jeden Landkreis die Station aus, die Temperatur und Niederschlag für die meisten dort wohnhaften Menschen am besten beschreibt. Hier können Sie lesen, ob das Wetter bei Ihnen auch schon vor einigen Jahren ähnlich war wie derzeit. Denn das Wetter ändert sich durch den Klimawandel. An manchen Tagen ist das bereits deutlich zu spüren, an anderen nicht.

Temperatur

Höchsttemperatur am 18. Juni

Den Prognosen zufolge wird es an der Wetterstation Berlin-Tempelhof heute höchstens 24,4 Grad warm.

Höchsttemperatur seit dem 20. Mai

In den vergangenen 30 Tagen war es am 21. Mai mit 28,1 Grad am wärmsten, am 3. Juni mit 16,4 Grad am kältesten. Wärmer war die höchste Temperatur des Tages an der Wetterstation Berlin-Tempelhof an einem 24. Mai seit 1961 selten zuvor.

Vergleich mit Normaltemperaturen zwischen 1991 und 2020

Im Vergleich zu den Tageshöchsttemperaturen zwischen 1991 und 2020 sind 24,4 Grad an einem 18. Juni normal: In 60 Prozent der Vergleichsjahre lag die Höchsttemperatur im grau hinterlegten Normalbereich. Nur einmal in fünf Jahren war es an einem 18. Juni in der Vergleichsperiode statistisch gesehen wärmer als 26,7 Grad. Ungewöhnlich kühl wäre eine maximale Temperatur unter 19,9 Grad.

In den vergangenen 30 Tagen war es an sechs Tagen außergewöhnlich warm, die Werte lagen also über dem aus den Messungen zwischen 1991 und 2020 berechneten Normalbereich. An drei Tagen war es ungewöhnlich kühl.

Mittlere Höchsttemperatur zwischen 1991 und 2020

Die graue Linie zeigt die Temperatur, die in den Jahren zwischen 1991 und 2020 an einem bestimmten Datum durchschnittlich erreicht wurde. Am heutigen 18. Juni ist es 1,8 Grad wärmer als im Mittel des Vergleichszeitraums. Durch die globale Erwärmung wird die aktuelle Temperatur immer häufiger nicht nur wärmer sein als im Mittel der Vergleichsperiode, sondern auch über dem Normalbereich liegen.

Höchsttemperatur am 18. Juni

Den Prognosen zufolge wird es an der Wetterstation Berlin-Tempelhof heute höchstens 24,4 Grad warm.

Höchsttemperatur seit dem 20. Mai

In den vergangenen 30 Tagen war es am 21. Mai mit 28,1 Grad am wärmsten, am 3. Juni mit 16,4 Grad am kältesten. Wärmer war die höchste Temperatur des Tages an der Wetterstation Berlin-Tempelhof an einem 24. Mai seit 1961 selten zuvor.

Vergleich mit Normaltemperaturen zwischen 1991 und 2020

Im Vergleich zu den Tageshöchsttemperaturen zwischen 1991 und 2020 sind 24,4 Grad an einem 18. Juni normal: In 60 Prozent der Vergleichsjahre lag die Höchsttemperatur im grau hinterlegten Normalbereich. Nur einmal in fünf Jahren war es an einem 18. Juni in der Vergleichsperiode statistisch gesehen wärmer als 26,7 Grad. Ungewöhnlich kühl wäre eine maximale Temperatur unter 19,9 Grad.

In den vergangenen 30 Tagen war es an sechs Tagen außergewöhnlich warm, die Werte lagen also über dem aus den Messungen zwischen 1991 und 2020 berechneten Normalbereich. An drei Tagen war es ungewöhnlich kühl.

Mittlere Höchsttemperatur zwischen 1991 und 2020

Die graue Linie zeigt die Temperatur, die in den Jahren zwischen 1991 und 2020 an einem bestimmten Datum durchschnittlich erreicht wurde. Am heutigen 18. Juni ist es 1,8 Grad wärmer als im Mittel des Vergleichszeitraums. Durch die globale Erwärmung wird die aktuelle Temperatur immer häufiger nicht nur wärmer sein als im Mittel der Vergleichsperiode, sondern auch über dem Normalbereich liegen.

Mit der Klimakrise verändert sich das Wetter in Deutschland, allerdings langsam. Für die Jahreszeit ungewöhnlich warme Temperaturen werden häufiger, das aktuelle Wetter unterliegt aber auch natürlichen Schwankungen, die es erschweren, langfristige klimatische Veränderungen bewusst wahrzunehmen. Sie sind erst zu erkennen, wenn man die Entwicklung des Wetters über viele Jahre hinweg betrachtet.

Wir fassen deshalb die Messungen der vergangenen 30 Tage zu einem Durchschnittswert zusammen und vergleichen diesen mit dem gleichen Zeitraum der Vorjahre. Für die Wetterstation Berlin-Tempelhof zeigen wir Daten seit 1961, wir können so das aktuelle Wetter mit dem langfristigen Trend vergleichen.

So warm wurde es im Mittel vom 20. Mai bis zum 18. Juni

In den vergangenen 30 Tagen erreichte die Temperatur durchschnittlich bis zu 23,1 Grad. Jeder Punkt steht für die durchschnittliche Höchsttemperatur im gleichen Zeitraum des jeweiligen Jahres. Am wärmsten war es 2018 mit im Durchschnitt bis zu 26,3 Grad, am kühlsten 1962, als die Temperaturen im Mittel nur auf 16,6 Grad stiegen.

Langjähriger Trend der Temperatur

Der langjährige Trend zeigt: An der Wetterstation Berlin-Tempelhof ist die durchschnittliche tägliche Höchsttemperatur vom 20. Mai bis zum 18. Juni seit 1961 um etwa 3,4 Grad gestiegen.

So warm wurde es im Mittel vom 20. Mai bis zum 18. Juni

In den vergangenen 30 Tagen erreichte die Temperatur durchschnittlich bis zu 23,1 Grad. Jeder Punkt steht für die durchschnittliche Höchsttemperatur im gleichen Zeitraum des jeweiligen Jahres. Am wärmsten war es 2018 mit im Durchschnitt bis zu 26,3 Grad, am kühlsten 1962, als die Temperaturen im Mittel nur auf 16,6 Grad stiegen.

Langjähriger Trend der Temperatur

Der langjährige Trend zeigt: An der Wetterstation Berlin-Tempelhof ist die durchschnittliche tägliche Höchsttemperatur vom 20. Mai bis zum 18. Juni seit 1961 um etwa 3,4 Grad gestiegen.

Der Klimawandel ist längst kein Phänomen der Zukunft mehr, sondern lässt sich zunehmend im Hier und Jetzt beobachten. In Berlin werden immer häufiger für die Jahreszeit ungewöhnliche Temperaturen erreicht.

Sommertage vom 20. Mai bis zum 18. Juni

In den vergangenen 30 Tagen stieg die Temperatur an sieben Tagen auf mehr als 25 Grad. Seit 1961 gab es in dem Zeitraum in 26 Jahren mehr Sommertage.

Sommertage vom 20. Mai bis zum 18. Juni

In den vergangenen 30 Tagen stieg die Temperatur an sieben Tagen auf mehr als 25 Grad. Seit 1961 gab es in dem Zeitraum in 26 Jahren mehr Sommertage.

Niederschlag

Anders als bei der Temperatur, die im Jahresverlauf eindeutige Muster aufweist, ist der Niederschlag viel sprunghafter: An welchen Tagen es regnet und wie viel – das unterliegt starken Schwankungen. Zu jeder Jahreszeit gibt es außerdem Tage ohne Niederschlag. Deswegen betrachten wir in den folgenden Grafiken die Niederschlagsmengen gesammelt über dreißig Tage, damit auch langfristige Trends deutlich werden.

Niederschlag vom 19. Mai bis zum 17. Juni

In den vergangenen 30 Tagen wurden an der Wetterstation Berlin-Tempelhof pro Quadratmeter 46,7 Liter Niederschlag gemessen.

Entwicklung des Niederschlags

Der langjährige Trend zeigt: Die Niederschlagsmenge zwischen dem 19. Mai und dem 17. Juni sinkt stark. Vor etwa 60 Jahren konnte man in Berlin in diesem Zeitraum noch etwa zwei Drittel mehr Niederschlag erwarten.

Entwicklung der 30-Tage-Niederschlagsmenge

Jeder Punkt auf dieser Linie zeigt, wie viel Niederschlag in den vorherigen 30 Tagen in Berlin fiel. Am trockensten waren zuletzt die 30 Tage bis zum 19. Mai, der Niederschlag summierte sich in diesem Zeitraum auf zwei Liter pro Quadratmeter.

30-Tage-Niederschlag im Vergleich mit dem Normalbereich

Die aktuelle 30-Tage-Niederschlagsmenge ist mit 46,7 Litern pro Quadratmeter normal für diese Jahreszeit – es war seit dem 19. Mai aber auch schon deutlicher trockener als im aus den Jahren 1991 bis 2020 berechneten Normalbereich.

Vergleich mit normalem Niederschlag

Insgesamt gab es in den vergangenen 30 Tagen ähnlich viel Niederschlag wie in einem durchschnittlichen Jahr zwischen 1991 und 2020.

Niederschlag vom 19. Mai bis zum 17. Juni

In den vergangenen 30 Tagen wurden an der Wetterstation Berlin-Tempelhof pro Quadratmeter 46,7 Liter Niederschlag gemessen.

Entwicklung des Niederschlags

Der langjährige Trend zeigt: Die Niederschlagsmenge zwischen dem 19. Mai und dem 17. Juni sinkt stark. Vor etwa 60 Jahren konnte man in Berlin in diesem Zeitraum noch etwa zwei Drittel mehr Niederschlag erwarten.

Entwicklung der 30-Tage-Niederschlagsmenge

Jeder Punkt auf dieser Linie zeigt, wie viel Niederschlag in den vorherigen 30 Tagen in Berlin fiel. Am trockensten waren zuletzt die 30 Tage bis zum 19. Mai, der Niederschlag summierte sich in diesem Zeitraum auf zwei Liter pro Quadratmeter.

30-Tage-Niederschlag im Vergleich mit dem Normalbereich

Die aktuelle 30-Tage-Niederschlagsmenge ist mit 46,7 Litern pro Quadratmeter normal für diese Jahreszeit – es war seit dem 19. Mai aber auch schon deutlicher trockener als im aus den Jahren 1991 bis 2020 berechneten Normalbereich.

Vergleich mit normalem Niederschlag

Insgesamt gab es in den vergangenen 30 Tagen ähnlich viel Niederschlag wie in einem durchschnittlichen Jahr zwischen 1991 und 2020.

Neben der Menge an Niederschlag ist es wichtig, wie sich dieser über einen längeren Zeitraum verteilt: Je mehr Trockentage es gibt, desto höherem Stress können Pflanzen und Tiere ausgesetzt sein.

Trockentage vom 19. April bis zum 17. Juni seit 1961

50 der vergangenen 60 Tage waren gänzlich trocken, an der Wetterstation Berlin-Tempelhof wurde an diesen Tagen weniger als ein Liter Niederschlag pro Quadratmeter registriert. Mehr Trockentage gab es innerhalb von 60 Tagen bis zum 17. Juni in den betrachteten Jahren seit 1961 erst fünfmal.

Trockentage vom 19. April bis zum 17. Juni seit 1961

50 der vergangenen 60 Tage waren gänzlich trocken, an der Wetterstation Berlin-Tempelhof wurde an diesen Tagen weniger als ein Liter Niederschlag pro Quadratmeter registriert. Mehr Trockentage gab es innerhalb von 60 Tagen bis zum 17. Juni in den betrachteten Jahren seit 1961 erst fünfmal.

Das aktuelle Wetter in Berlin zusammengefasst:

  • Die aktuellen Temperaturen sind normal für die Jahreszeit.
  • Die Niederschlagsmengen in den vergangenen 30 Tagen waren normal für diese Jahreszeit.

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Projektteam
Text, Daten und Automatisierung Markus Hametner, Sören Müller-Hansen, Oliver Schnuck
Entwicklung Felix Ebert, Benjamin Geese, Julia Kandler, Stefan Kloiber
Digitales Storytelling Isabel Kronenberger
Infografik Julia Kraus, Isabel Kronenberger
Testing Malte Hornbergs

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