Ukraine

Wo die Front verläuft – Tag 779

Erneut wird die Energieversorgung der Ukraine attackiert. Russland kommt wohl auch im Süden am Dnjepr voran. Wie hat sich die Lage entwickelt? Der Überblick in Karten.

Von SZ-Autorinnen und -Autoren
12. April 2024

12. April

Aktuelle Lage an Tag 779

Erneut sind Anlagen der Energieversorgung Ziel russischer Angriffe geworden, wenn auch nicht in dem Maße wie am Tag zuvor. Da berichtete die Ukraine noch von mehreren Raketen und 40 Kampfdrohnen, die die russische Armee eingesetzt habe; diesmal waren es deutlich weniger. Nach Angaben ukrainischer Stellen kam es wieder zu Treffern, die die Versorgung mit Strom oder Wärme beeinträchtigen. Betroffen waren die Bezirke Mykolajiw, Odessa, Cherson, Dnipropetrowsk, Winnyzja und Chmelnyzkyj.

Russische Behörden wiederum meldeten, über der Region Belgorod fünf ukrainische Kampfdrohnen abgefangen zu haben – sowie vier Drohnen bei der grenznahen Stadt Nowoschachtinsk. Dort befindet sich auch eine Raffinerie, die Ziel des Angriffs gewesen sein könnte.

Die Kämpfe entlang der Front haben keine größeren Verschiebungen ergeben. Nach allem, was bekannt ist, könnte die russische Armee westlich von Kreminna und westlich von Bachmut etwas Gelände erobert haben. Auch am Dnjepr scheint sie aktuell kleinere Erfolge zu erzielen: Geolokalisierte Aufnahmen belegen, dass sie bei Krynky am linken Ufer des Flusses vorgerückt ist, wo die Ukraine seit Längerem einen Brückenkopf hält. Zudem operieren russische Verbände nun auf der sogenannten Potemkin-Insel im Dnjepr, unmittelbar südwestlich der Großstadt Cherson. Text: Kassian Stroh; Karte: Michael Mainka

12. April

Aktuelle Lage an Tag 779

Erneut sind Anlagen der Energieversorgung Ziel russischer Angriffe geworden, wenn auch nicht in dem Maße wie am Tag zuvor. Da berichtete die Ukraine noch von mehreren Raketen und 40 Kampfdrohnen, die die russische Armee eingesetzt habe; diesmal waren es deutlich weniger. Nach Angaben ukrainischer Stellen kam es wieder zu Treffern, die die Versorgung mit Strom oder Wärme beeinträchtigen. Betroffen waren die Bezirke Mykolajiw, Odessa, Cherson, Dnipropetrowsk, Winnyzja und Chmelnyzkyj.

Russische Behörden wiederum meldeten, über der Region Belgorod fünf ukrainische Kampfdrohnen abgefangen zu haben – sowie vier Drohnen bei der grenznahen Stadt Nowoschachtinsk. Dort befindet sich auch eine Raffinerie, die Ziel des Angriffs gewesen sein könnte.

Die Kämpfe entlang der Front haben keine größeren Verschiebungen ergeben. Nach allem, was bekannt ist, könnte die russische Armee westlich von Kreminna und westlich von Bachmut etwas Gelände erobert haben. Auch am Dnjepr scheint sie aktuell kleinere Erfolge zu erzielen: Geolokalisierte Aufnahmen belegen, dass sie bei Krynky am linken Ufer des Flusses vorgerückt ist, wo die Ukraine seit Längerem einen Brückenkopf hält. Zudem operieren russische Verbände nun auf der sogenannten Potemkin-Insel im Dnjepr, unmittelbar südwestlich der Großstadt Cherson. Text: Kassian Stroh; Karte: Michael Mainka