Leben im Dauerfeuer

Krieg in der Ukraine. Eine Dokumentation in Bildern.

Die 19. Woche

In Lugano in der Schweiz planen Vertreter der Ukraine mit Unterstützern aus aller Welt den Wiederaufbau ihres Landes.

Im Land selbst geht die Zerstörung weiter - ein baldiges Ende ist nicht in Sicht.

Von Niklas Keller und Nadja Tausche

8. Juli 2022 - 2 Min. Lesezeit

Lyssytschansk

Die Stadt im Donbass ist nach wochenlangen Kämpfen von russischen Truppen eingenommen worden. Für die russische Regierung ist das ein bedeutender Sieg, was das Verteidigungsministerium entsprechend in Szene setzt - etwa mit Bildern von aufgestellten Landesflaggen.

Derweil ziehen sich Einwohner der Stadt zurück, diese Frau etwa in eine ehemalige Glasfabrik. Sie dient nun als Unterschlupf zum Schutz vor den Bomben.

Sloviansk

In anderen Teilen des Landes gehen die Kämpfe weiter. Eine Rakete trifft ein Einkaufszentrum in der Stadt Sloviansk.

Wüsste man nicht um den Beschuss der Stadt, könnte man meinen, diese junge Frau gehe ihrem normalen Alltag nach. In normaler Kleidung und mit Zigarette in der Hand steht sie vor einem Markt.

Kiew

Tatsächlich ein wenig Alltag findet man in einem Park in Kiew. Im Rahmen eines Freizeitangebots können Kinder Züge steuern, Tickets kontrollieren und andere Aufgaben übernehmen, die auch im normalen Zugbetrieb anfallen.

Gleich wird er seinen Passagieren einige Infos mit auf die Reise geben: Ein junger Schaffner rückt seinen Hut zurecht.

Charkiw

Derweil sitzen der 84-jährige Pavel Govoryhov und die 75-jährige Tatiana Koneva in einem ruhigen Moment auf einer Bank vor ihrem Wohnhaus. Zuletzt waren in der Region mehrere Raketen eingeschlagen.

Für den Friedhof der Stadt heißt das: Dutzende Löcher werden ausgehoben. Frische Blumen zieren die Gräber neben den Löchern.

Dnipro

Sandsäcke liegen vor einem Lingerie-Geschäft auf der Straße. Sie sollen das Glas des Schaufensters schützen.

Lugano

Die ukrainische Regierung schätzt die Schäden, die durch Russlands Angriffskrieg bislang entstanden sind, auf mehr als 720 Milliarden Euro. In der Schweiz legt das Land einen Plan für den Wiederaufbau vor - mehr als 40 Staaten und Organisationen sagen zu, die Ukraine auch weiterhin zu unterstützen.

Schlangeninsel

Die Eroberung der Schlangeninsel im Schwarzen Meer hatten die russischen Truppen als großen strategischen Erfolg gefeiert. Nun weht hier wieder die ukrainische Fahne.

Diese Aufnahmen des Militärs zeigen, wie ein ukrainisches Flugzeug Sprengstoff abwirft.

Paris

Auch in einem anderen Bereich hat die Ukraine zumindest einen kleinen Sieg davongetragen: Die UN-Kulturorganisation Unesco hat die ukrainische Zubereitungsart des Gerichts Borschtsch auf die Liste des weltweit zu schützenden Kulturerbes gesetzt. Und damit Euphorie ausgelöst: Der Streit, ob das Gericht ukrainisch oder russisch ist, ist deutlich älter als der Krieg selbst.

Leben im Dauerfeuer

Krieg in der Ukraine. Eine Dokumentation in Bildern.

Die 19. Woche

In Lugano in der Schweiz planen Vertreter der Ukraine mit Unterstützern aus aller Welt den Wiederaufbau ihres Landes.

Im Land selbst geht die Zerstörung weiter - ein baldiges Ende ist nicht in Sicht.

Von Niklas Keller und Nadja Tausche

Lyssytschansk

Die Stadt im Donbass ist nach wochenlangen Kämpfen von russischen Truppen eingenommen worden. Für die russische Regierung ist das ein bedeutender Sieg, was das Verteidigungsministerium entsprechend in Szene setzt - etwa mit Bildern von aufgestellten Landesflaggen.

Derweil ziehen sich Einwohner der Stadt zurück, diese Frau etwa in eine ehemalige Glasfabrik. Sie dient nun als Unterschlupf zum Schutz vor den Bomben.

Sloviansk

In anderen Teilen des Landes gehen die Kämpfe weiter. Eine Rakete trifft ein Einkaufszentrum in der Stadt Sloviansk.

Wüsste man nicht um den Beschuss der Stadt, könnte man meinen, diese junge Frau gehe ihrem normalen Alltag nach. In normaler Kleidung und mit Zigarette in der Hand steht sie vor einem Markt.

Kiew

Tatsächlich ein wenig Alltag findet man in einem Park in Kiew. Im Rahmen eines Freizeitangebots können Kinder Züge steuern, Tickets kontrollieren und andere Aufgaben übernehmen, die auch im normalen Zugbetrieb anfallen.

Gleich wird er seinen Passagieren einige Infos mit auf die Reise geben: Ein junger Schaffner rückt seinen Hut zurecht.

Charkiw

Derweil sitzen der 84-jährige Pavel Govoryhov und die 75-jährige Tatiana Koneva in einem ruhigen Moment auf einer Bank vor ihrem Wohnhaus. Zuletzt waren in der Region mehrere Raketen eingeschlagen.

Für den Friedhof der Stadt heißt das: Dutzende Löcher werden ausgehoben. Frische Blumen zieren die Gräber neben den Löchern.

Dnipro

Sandsäcke liegen vor einem Lingerie-Geschäft auf der Straße. Sie sollen das Glas des Schaufensters schützen.

Lugano

Die ukrainische Regierung schätzt die Schäden, die durch Russlands Angriffskrieg bislang entstanden sind, auf mehr als 720 Milliarden Euro. In der Schweiz legt das Land einen Plan für den Wiederaufbau vor - mehr als 40 Staaten und Organisationen sagen zu, die Ukraine auch weiterhin zu unterstützen.

Schlangeninsel

Die Eroberung der Schlangeninsel im Schwarzen Meer hatten die russischen Truppen als großen strategischen Erfolg gefeiert. Nun weht hier wieder die ukrainische Fahne.

Diese Aufnahmen des Militärs zeigen, wie ein ukrainisches Flugzeug Sprengstoff abwirft.

Paris

Auch in einem anderen Bereich hat die Ukraine zumindest einen kleinen Sieg davongetragen: Die UN-Kulturorganisation Unesco hat die ukrainische Zubereitungsart des Gerichts Borschtsch auf die Liste des weltweit zu schützenden Kulturerbes gesetzt. Und damit Euphorie ausgelöst: Der Streit, ob das Gericht ukrainisch oder russisch ist, ist deutlich älter als der Krieg selbst.

Team
Text Nadja Tausche
Bildredaktion Niklas Keller